„Es ist das Gesamtpaket, was funktioniert."
e+m Holzprodukte – ein Familienunternehmen, wie es im Buche steht: Bereits 1899 gegründet, avancierte der Betrieb schnell zur größten Federhalterfabrik Deutschlands. Die komplette Zerstörung des Werkes im zweiten Weltkrieg beendete die Erfolgsgeschichte dann abrupt. Erst nach langem Bemühen konnte Wolfram Mümmler, Geschäftsführer in der vierten Generation der Gründerfamilie, wieder an die bis dahin ruhende Schreibgerätetradition anknüpfen.
Heute – weit über 100 Jahre nach der Firmengründung – gehört das Unternehmen mit Sitz in Neumarkt bei Nürnberg wieder zu den führenden Herstellern von Schreibgeräten aus Holz. Wenig erstaunlich, dass der alleinige Eigentümer und Geschäftsführer Mümmler dieses Erbe schützen will. Seine Atradius Kreditversicherung spielt dabei eine wichtige Rolle.
Herr Mümmler, wie kam Ihre Atradius Kreditversicherung zustande?
Ehrlich gesagt hat uns in erster Linie das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Atradius überzeugt. Wir waren vorher bei einem anderen Anbieter kreditversichert. Aber Atradius bot einfach die besseren Konditionen. Und heute kann ich sagen, dass ich auch sehr mit dem Kundenservice von Atradius zufrieden bin. Wir haben hier einen persönlichen und sehr kompetenten Ansprechpartner, obwohl wir ja nicht zu den größeren Kunden von Atradius zählen.
Welche Rolle spielt die Kreditversicherung für Ihr Geschäft?
Wir setzen auf Qualität „made in Germany". Das heißt, im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern fertigen wir unsere Produkte selbst in Deutschland. Auch die Rohteile kommen von inländischen Zulieferern. Unsere Absatzmärkte sind dagegen sehr international geprägt. Fast die Hälfte unseres Umsatzes machen wir im Export – ins europäische Ausland, aber auch nach Übersee. Gerade hier spielt die Kreditversicherung eine große Rolle. Wir können damit einfach sicher sein, dass uns die Zahlungsunfähigkeit eines unserer Kunden nicht selbst belastet. Immerhin gehen wir durch die Produktionskosten weit in Vorleistung.
Warum ist gerade der Exportschutz so wichtig? Können Sie ein Beispiel nennen?
Ja, nehmen wir unseren wichtigsten Auslandsmarkt Italien. Darauf entfällt ein wichtiger Anteil unseres gesamten Umsatzes. Die Zahlungsgewohnheiten sind hier deutlich anders. Während unsere Rechnungen in Deutschland üblicherweise nach 30 Tagen oder 10 Tagen mit Skonto beglichen werden, liegt das in Italien übliche Zahlungsziel bei 90 Tagen. Und auch dann wird noch lange nicht gezahlt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ohne mindestens eine Mahnung grundsätzlich nicht mit dem Geld zu rechnen ist. Und es ist einfach eine große Erleichterung, wirklich schwierige Fälle dann an Atradius abgeben zu können.
Das heißt, Sie nutzen auch den Inkasso-Service von Atradius?
Ja, es ist das Gesamtpaket, was funktioniert. Manche Kunden zahlen schon allein deswegen schneller, weil Atradius mit Kreditversicherung und Inkasso dahinter steht. Aber auch, wenn es mal keinen Versicherungsschutz für einen neuen Kunden gibt, hilft uns Atradius dabei, andere Lösungen zu finden wie zum Beispiel Ratenzahlungen.
Erfahrungsbericht Kleinunternehmen IIII
