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„Planungssicherheit in unruhigen Zeiten“

Interview mit Birgit Collmer, kaufmännische Leiterin der DEHA Elektrohandelsgesellschaft, einer der ersten "Crefo WKV+" Kunden


Die DEHA Gruppe bietet mit dem Konzept „TECSOLUTION“ seit kurzem das komplette Outsourcing der Beschaffung technischer Betriebsmittel sowie zukunftsfähiger Elektro- und Gebäudetechnik an. Das spart DEHA-Großkunden nicht nur Kosten, sondern vereinfacht vor allem deren Beschaffungsprozesse. Denn die gesamte Koordination und Abwicklung mit den Lieferanten übernehmen die DEHA Einkaufs- und Logistikspezialisten. Sie verhandeln mit jedem einzelnen Lieferanten, wählen die Besten aus, optimieren Einkaufskonditionen, wickeln die gesamte Lieferung bis zur Bezahlung ab. Eine enorme Vorleistung, für die sich die DEHA schon zu Beginn zwei starke Partner ins Boot geholt hat. Das Unternehmen schloss vor kurzem die Forderungsausfallversicherung „Crefo WKV plus“ ab – ein Kooperationsprodukt des Wirtschaftsinformations- und Inkasso-Dienstleisters Creditreform und Atradius, einem der weltweit führenden Warenkreditversicherer.

Frau Collmer, was hat Sie dazu bewogen, über eine Kreditversicherung nachzudenken?

Collmer: Bis vor zwei Jahren wurde das gesamte operative Geschäft ausschließlich über unsere Gesellschafterorganisationen abgewickelt. Wir in der Zentrale waren bis dahin für Einkauf, Produktmanagement und Marketing zuständig, hatten also im Wesentlichen nur interne Kunden. Der Bedarf für eine Kreditversicherung ergab sich erst mit Aufnahme des bundesweiten Großkundengeschäfts durch TECSOLUTION. Die Absicherung unserer Forderungen gehörte sogar explizit zum Anforderungskatalog für unseren neuen Service.

Was hat Sie speziell auf die Crefo WKV gebracht?

Collmer: Wir sind Mitglied im VEG und erhielten eines Tages ein Informationsschreiben des Verbands, in dem auch die Crefo WKV vorgestellt wurde. Da wir bereits zu diesem Zeitpunkt Bonitätsinformationen von Creditreform bezogen, haben wir uns auch über die Warenkreditversicherung in Kooperation mit Atradius informiert. Natürlich haben wir auch Angebote anderer Versicherer eingeholt. Aber Crefo WKV hat uns am Ende überzeugt.

Warum?

Collmer: Als Creditreform-Kunde haben wir im Gegensatz zu anderen Anbietern den Vorteil, dass bis zu einem bestimmten Umfang keine gesonderte Deckungsentscheidung von Atradius erforderlich ist, wenn eine positive Wirtschaftsauskunft für ein zu belieferndes Unternehmen vorliegt. So entsteht uns kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand. Wir nutzen Atradius und Creditreform so in erster Linie als outgesourcte Forderungs- und Risikomanager. Das könnten wir niemals mit eigenen Ressourcen stemmen.

Warum haben Sie sich für die Absicherung Ihres gesamten Forderungsbestandes entschieden? Crefo WKV bietet ja auch die Möglichkeit nur existentielle Risiken zu versichern und damit auch Kosten zu sparen.

Collmer: Unser Großkundengeschäft ist noch jung. Wir haben dementsprechend eine überschaubare Anzahl von Kunden. Da bot sich der vollumfängliche Schutz an. Und der ist bezahlbar.

Halten Sie eine Beeinträchtigung Ihrer Kundenbeziehungen für möglich? Schließlich setzen Sie mit der Kreditversicherung ja auf das Prinzip „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“…

Collmer: Nein, im Gegenteil. Wir versprechen uns von "Crefo WKV +" eine optimierte Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Denn wir können uns bei Mahnungen jetzt auf den Kreditversicherer und die Notwendigkeit regelmäßiger Zahlungseingänge beziehen.

Lassen sich schon allein dadurch Zahlungen beschleunigen?

Collmer: Fest steht: Kunden, die Rechnungen trotzdem deutlich später oder häufiger mit Verzug zahlen, müssen jetzt mit einem intensivierten Monitoring durch Creditreform und Atradius rechnen. Wir haben also quasi einen doppelten Goliath an unserer Seite, der uns zu einer relativen Position der Stärke verhilft.

Inwieweit hat Ihr Geschäft unter der Wirtschaftskrise gelitten?

Collmer: Das ist regional sehr unterschiedlich. Insgesamt verzeichnen wir als DEHA Gruppe nach wie vor eine überdurchschnittliche Umsatzentwicklung.

Hat sich trotzdem etwas verändert?

Collmer: Eine interessante Entwicklung, die wir in den letzten Monaten beobachtet haben, ist die Umkehr des Nord-Süd-Gefälles unseres Geschäfts. Das hängt mit der Kundenstruktur unserer Gesellschafter zusammen, die sich im Norden eher aus kleineren Betrieben und im Süden aus großen Unternehmen zusammensetzt. Wir merken deutlich, dass sich die traditionellen Elektroinstallationsbetriebe besser in der Krise schlagen. Die großen Industriekunden haben da schon mehr Probleme, unterliegen großen Sparzwängen. Und das ist eines der Einsatzgebiete von TECSOLUTION. 

Ein weiterer Grund für die Forderungsausfallversicherung?

Collmer: Die Versicherung gibt uns Planungssicherheit. Das ist gerade in unruhigen Zeiten wie diesen ein entscheidender Vorteil.

 

Über die DEHA:

Die DEHA ist eine Unternehmensgruppe mit fünf eigenständigen Gesellschafterunternehmen und Partner für das Elektrofachhandwerk, den Elektrofachhandel und industrielle Abnehmer sowie für führende Hersteller elektrotechnischer Produkte und Komponenten.

Birgit Collmer ist seit zehn Jahren als kaufmännische Leiterin bei der DEHA tätig und verantwortet dort die Bereiche Finanzen/Controlling und Personal.

 

Kontakt

Andrea Neumann
Pressesprecherin
Telefon: 0221 2044-1145
Fax: 0221 2044-601145 oder E-Mail

Esther Blömer
Telefon: 0221 2044-1992
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