Press Relases
Atradius hält Zerfall der Eurozone für unwahrscheinlich
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Austritt auch nur eines Landes aus dem Euro hätte massive negative Konsequenzen für alle Mitglieder der Währungsunion
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Rückkehr zur D-Mark würde in den nächsten drei Jahren zu Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um rund 20 Prozent führen
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Rezession innerhalb der Eurozone in keinem Szenario für 2012 abwendbar
Amsterdam/Köln, 18. Januar 2012 – Auch nach der Herabstufung von neun Ländern der Eurozone und zuletzt auch des europäischen Rettungsfonds EFSF durch die Ratingagentur Standard & Poor’s glaubt der internationale Kreditversicherer Atradius nicht an einen Zerfall der europäischen Währungsunion. Das ist das Fazit eines heute vorgestellten Konjunkturberichts des Unternehmens zur Zukunft der Eurozone. Durch die umfassende wirtschaftliche und finanzielle Integration des Euroraums hätte der Euro-Austritt auch nur eines Landes massive negative Konsequenzen für alle Mitglieder der Währungsunion. Würde Deutschland zur D-Mark zurückkehren, hätte dies einen rund 20-prozentigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts über die nächsten drei Jahre zur Folge. Atradius hält den Bestand der jetzigen Eurozone daher für den einzig gangbaren, wenn auch ebenfalls steinigen Weg.
„Wir gehen davon aus, dass die politischen Entscheidungsträger die Krise schrittweise unter Kontrolle bekommen“, so Atradius Chefvolkswirt John Lorié. „Die Peripherie-Staaten werden ihre Reform- und Sparanstrengungen verstärken, und die Europäische Zentralbank wird dem Bankensystem weiter die notwendige Liquidität zuführen. Im Ergebnis erwarten wir, dass die Spannungen im Interbankenmarkt langsam nachlassen und sich die Bedingungen auf den Finanzmärkten stabilisieren werden. Nichtsdestotrotz scheint eine, wenn auch milde, Rezession der Eurozone in 2012 nicht abwendbar.“
Um an die Stärke des Euro und der Europäischen Währungsunion wieder anknüpfen zu können, sei die Bekämpfung der grundlegenden Ungleichgewichte zwischen den Mitgliedsländern zwingend notwendig, heißt es in dem Bericht. Dabei müssten vor allem die hohen Staatsschulden sowie die Unterschiede in Wirtschaftskraft und Produktivität reduziert werden. Dies werde insbesondere für die Peripherie-Staaten der EU ein langer und schmerzhafter Prozess.
Der Konjunkturbericht „Sticking together – The future of the eurozone“ spielt die verschiedenen Szenarien jeweils am Beispiel von Griechenland und Deutschland durch und zeigt die Ereignisse seit Gründung der Europäischen Währungsunion auf, die zur aktuellen Situation geführt haben. Die Publikation steht auf www.atradius.de kostenlos zum Download bereit.
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
Kontakt:
Andrea Neumann
Tel.: +49 221 2044 1145
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Studie: Unternehmen setzen verstärkt auf Inkasso-Dienstleister
- 37 Prozent der deutschen Unternehmen beauftragten 2011 bei unbezahlten Rechnungen einen Inkasso-Dienstleister, 2010 waren es noch 27 Prozent
- Im Gegensatz zum Verbraucher-Inkasso gilt der Forderungseinzug bei Unternehmen als seriös
- Über 80 Prozent der Kunden von Atradius Collections sagen, dass die Einschaltung des Inkasso-Spezialisten die Beziehung zu ihrem Geschäftspartner nicht beeinträchtigt
Köln, 10. Januar 2012 – Während das unseriöse Vorgehen einiger Inkassounternehmen bei Verbrauchern weiter hohe Wellen schlägt, wird die Einschaltung eines Spezialisten beim Forderungseinzug zwischen Unternehmen immer beliebter. Das ist das Ergebnis einer Studie von Atradius Collections, dem Inkasso-Dienstleister innerhalb der Atradius Gruppe. Danach griffen im gerade abgelaufenen Jahr 37 Prozent der deutschen Unternehmen auf die Hilfe eines Inkasso-Spezialisten zurück, wenn Geschäftskunden ihre Rechnungen nicht bezahlten. 2010 waren es noch 27 Prozent. „Der Erfolg beim Einzug von Außenständen bleibt das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Inkasso-Dienstleisters, aber schon auf Platz zwei rangiert der gute Ruf des Anbieters“, so Raymond van der Loos, Managing Director von Atradius Collections. In einer aktuellen Kundenbefragung des Inkasso-Spezialisten gaben über 80 Prozent an, die Einschaltung von Atradius Collections habe die Beziehung zu ihrem Geschäftspartner nicht beeinträchtigt.
Professionelles Inkasso kann Insolvenzen verhindern
Wenn Zahlungen ausbleiben, befinden sich Unternehmen häufig in einer Zwickmühle. Sie wollen den Kunden so schnell wie möglich zur Begleichung der Rechung bewegen, den langjährigen Geschäftspartner dadurch aber auch nicht verlieren. Einem professionellen Inkasso-Dienstleister steht hier ein ganzer Baukasten von Möglichkeiten zur Verfügung, um als neutraler Mittler beiden Seiten gerecht zu werden. In den meisten Fällen lassen sich Forderungen schon außergerichtlich realisieren, zum Beispiel durch die Vereinbarung von Ratenzahlungen. Denn oft handelt es sich nur um einen vorübergehenden Liquiditätsengpass und nicht um eine drohende Insolvenz des Schuldners. Oft kann durch das umsichtige Vorgehen des Inkasso-Spezialisten sogar eine Insolvenz und damit ein Totalausfall der Forderung verhindert werden. In jedem Fall gilt: Umso schneller der Gläubiger oder sein Inkasso-Dienstleister mit dem säumigen Zahler Kontakt aufnimmt, umso besser die Erfolgsaussichten.
60 Prozent der chinesischen Unternehmen lagern Forderungseinzug aus
Spätestens bei Lieferungen ins Ausland kommt das firmeninterne Mahnwesen leicht an seine Grenzen. Denn rechtliche Rahmenbedingungen und gelebte Wirtschaftspraxis können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein. Das gilt auch für deutsche Unternehmen als Schuldner ausländischer Lieferanten. In China beispielsweise setzen 60 Prozent der Unternehmen auf den Forderungseinzug durch Externe, obwohl reine Inkasso-Gesellschaften hier offiziell verboten sind.
Über die Studie
Für den aktuellen „Atradius Collections Review“ wurden branchenweit rund 5.400 Unternehmen aus 27 Ländern weltweit befragt. Der detaillierte Bericht steht kostenlos unter www.atradiuscollections.com zum Download bereit.
Über Atradius Collections
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen für den Einzug von Forderungen bei Unternehmen im In- und Ausland. Mit einem globalen Netzwerk von Inkassospezialisten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern betreut Atradius Collections über 15.000 Kunden und bearbeitet rund 100.000 Inkassofälle pro Jahr. Über 85 Jahre Erfahrung im internationalen Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweit führenden Anbieter von Inkassodienstleistungen im gewerblichen Bereich.
Über die Atradius Gruppe
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
Pressekontakt:
Andrea Neumann
Tel.: +49 221 2044 1145
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Berufung von Andreas Tesch in den Atradius Vorstand genehmigt
- Martie van Velsen übernimmt Leitung des Produktbereichs „Global“ und der Region Ozeanien
- Eric den Boogert verantwortet die Region Asien
Amsterdam/Köln, 8. Dezember 2011 – Die Berufung von Andreas Tesch in den Vorstand der Atradius N. V. ist aufsichtsrechtlich genehmigt. Teschs bisherigen Verantwortungsbereich teilen sich in Zukunft Martie van Velsen und Eric den Boogert. Van Velsen übernimmt die Leitung des Produktsegments „Global“ und der Region Ozeanien. Den Boogert verantwortet die Region Asien. „Die Besetzung dieser beiden Führungspositionen wird Atradius nicht nur als Marktführer im Segment großer multinationaler Unternehmen stärken, sondern auch dazu beitragen, unser Wachstum und unsere Marktstellung in Asien auszubauen“, so der nun bestätigte Chief Market Officer (CMO) Andreas Tesch. Atradius ist einer der führenden Kreditversicherer weltweit.
Martie van Velsen (48) übernimmt mit ihrer neuen Aufgabe die Gesamtverantwortung für die Weiterentwicklung des Segments multinationaler Unternehmen einschließlich der Kundenbetreuung. Van Velsen arbeitet seit 1988 bei Atradius. Zunächst bekleidete sie verschiedene Positionen in den Bereichen Underwriting und Global Account Management in den Niederlanden und den USA, übernahm dann die Regionalverantwortung für Global Benelux und wurde 2002 zur Vertriebsdirektorin für Global ernannt.
Eric den Boogert (42) übernimmt in seiner neuen Position die Verantwortung für den Ausbau des Asiengeschäfts. Den Boogert kam 1995 zu Atradius und arbeitete zunächst in verschiedenen Vertriebsfunktionen an den Standorten Breda (Niederlande), Köln, London und Mumbai. 2006 wechselte er als regionaler Vertriebsleiter für den Bereich „Neue Märkte“ nach Hongkong und übernahm dort weitere Verantwortung als stellvertretender Regionalleiter „Neue Märkte“ und Country Manager Hongkong.
„Martie van Velsen und Eric den Boogert sind zwei herausragende Persönlichkeiten, deren Wissens- und Erfahrungshintergrund ideal zu den Anforderungen an ihre jeweilige Rolle passt“, so Andreas Tesch. „Beide sind sehr dynamisch und fähig, neue Herausforderungen zu meistern – ein wichtiger Erfolgsfaktor in einer sich schnell verändernden globalen Wirtschaft.“
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
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Internationale Studie: Schlechte Noten für Zahlungsmoral in Südeuropa
- Schlechteste Zahlungsmoral in Griechenland und Spanien beobachtet
- 37 Prozent aller deutschen Exportforderungen überfällig
- Atradius erwartet Verschlechterung der Zahlungsmoral im Zuge der Eurokrise
Köln, 25. Oktober 2011 – Die anhaltende Euro-Schuldenkrise schlägt sich erstmals auch deutlich in der Zahlungsmoral nieder. Griechische Unternehmen begleichen ihre Rechnungen im Durchschnitt erst nach 92 Tagen. Damit zahlen sie 15 Tage nach dem vereinbarten Zahlungsziel von 77 Tagen. Sechs Prozent der griechischen Forderungen konnten nur noch als Totalausfall verbucht werden. Auf Platz zwei der schwächsten Zahler landet Spanien mit einer Zahlungsdauer von 87 Tagen bei einem großzügigen Zahlungsziel von 74 Tagen. Das sind einige der Ergebnisse aus dem aktuellen Atradius Zahlungsmoralbarometer, für das im Sommer 2011 branchenweit 5.400 Unternehmen aus 27 Ländern befragt wurden. Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement des Kreditversicherers Atradius in Köln, prognostiziert: „Eine weitere Verschärfung der Euro-Krise würde in den von der Schuldenkrise besonders betroffenen Ländern Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien zu einer noch restriktiveren Kreditvergabe der lokalen Banken und damit zu einer weiteren Verschlechterung der Zahlungsmoral in diesen Märkten führen.“
Absicherungsbedarf in der Eurozone steigt
International gesehen sind jetzt schon über 30 Prozent der Forderungen aus dem Ausland überfällig. In Deutschland liegt die Zahl noch darüber: Mehr als ein Drittel aller Exportforderungen (37 Prozent) deutscher Unternehmen werden nicht pünktlich beglichen. „Durch die anhaltende Schuldenkrise herrscht bei den Exporteuren zunehmend Verunsicherung darüber, ob sich die finanzielle Schieflage in der Eurozone auch auf die Bonität ihrer Geschäftspartner auswirkt,“ stellt Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius, fest. „Wir beobachten, dass die Unternehmen die Kreditwürdigkeit ihrer Geschäftspartner – insbesondere aus dem Ausland – vor Geschäftsabschluss genau prüfen.“ Die Nachfrage nach Forderungsausfallschutz für italienische Abnehmer schnellte bei Atradius im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent in die Höhe.
Unternehmen geben Liquiditätsengpass als Grund für verspätete Zahlungen an
Als Hauptgrund für verspätete Zahlungen geben sowohl die deutschen als auch die internationalen Studienteilnehmer mehrheitlich fehlende Liquidität an. Spitzenreiter ist Griechenland: 84 Prozent der befragten griechischen Unternehmen geben fehlende liquide Mittel als Grund für verspätete Zahlungen an. Jedes zweite deutsche Unternehmen versucht, die Zahlungsbereitschaft seiner Abnehmer mit Hilfe der Einräumung von Skonto zu beschleunigen. Die Kunden reagieren allerdings nur verhalten darauf. „Für die Unternehmen ist es oftmals günstiger, den Lieferantenkredit in Anspruch zu nehmen und später zu zahlen“, weiß Karrenberg aus Erfahrung.
Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal pro Jahr von Atradius veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden branchenweit 5.400 Unternehmen aus 27 Ländern weltweit befragt.
Die Studie steht hier kostenlos zum Download bereit.
Hochauflösende Grafiken zum Download und die wichtigsten Ergebnisse im Audiobeitrag finden Sie hier.
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.: +49 (0) 221 2044 1992
E-Mail:
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Neue Ausgabe des internationalen Inkassohandbuchs von Atradius erschienen
Leitfaden gibt Tipps zum Forderungseinzug für insgesamt 31 Länder weltweit
Amsterdam/Köln, 18. Oktober 2011 – Atradius Collections, der internationale Inkassospezialist innerhalb der weltweit tätigen Atradius Gruppe, hat die aktualisierte und erweiterte Ausgabe des „International Debt Collections Handbook“ veröffentlicht, das Tipps zum Forderungseinzug in 31 Ländern bereithält. Für die fünfte Ausgabe wurde das Handbuch in englischer Sprache um die Länder Slowakei, Rumänien, Schweden und Tunesien ergänzt. „Angesichts der konjunkturell unsicheren Lage, ist es gerade jetzt für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, den eigenen Cashflow zu sichern.
Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes im Export erwirtschaften, sollten beim Einzug von Forderungen im Ausland die lokalen Gegebenheiten vor Ort genau kennen“, erklärt Ralph van Dijk, Global Commercial Director von Atradius Collections.
Das International Debt Collections Handbook liefert Tipps zum erfolgreichen Rechnungseinzug und den Umgang mit ausländischen Schuldnern. Es ist vor allem für die Unternehmen interessant, die nicht über eigene Ressourcen im internationalen Forderungsmanagement verfügen. Denn es liefert praktische Informationen zu den verschiedenen Phasen der gütlichen Einigung, zu Gerichts- und Insolvenzverfahren sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für Inkassoverfahren.
Im Frühjahr 2011 wurde der Leitfaden bereits um die Länder China und Hongkong von den Inkassoexperten von Atradius ergänzt und wird seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2009 laufend hinsichtlich neuer Marktentwicklungen aktualisiert. Die Autoren verfügen über langjährige Erfahrung im internationalen Forderungseinzug von Unternehmen und haben täglich mit landesspezifischen Gepflogenheiten und ausländischen Rechtssystemen zu tun.
Die fünfte Auflage des International Debt Collections Handbook steht auf www.atradiuscollections.com kostenlos zum Download bereit.
Über Atradius Collections:
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius-Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen für das Inkasso in- und ausländischer Forderungen an. Mit einem globalen Netzwerk von Inkassospezialisten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern betreut Atradius Collections über 14.000 Kunden und bearbeitet rund 100.000 Inkassofälle im Jahr. Über 85 Jahre Erfahrung im globalen Markt für Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweit führenden Anbieter von Inkassodienstleistungen im gewerblichen Bereich.
Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.: +49 (0) 221 2044 1992
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Andreas Tesch zum Chief Market Officer ernannt
Ernennung vorbehaltlich der Zustimmung von De Nederlandsche Bank
Amsterdam/Köln, 11. Oktober 2011 – Atradius N.V. hat Andreas Tesch zum Chief Market Officer (CMO) ernannt. Tesch übernimmt damit die Verantwortung für die Entwicklung des Kreditversicherungsgeschäfts in den Regionen Nordwest- und Mitteleuropa (einschließlich Griechenland und der Türkei), NAFTA und Asien-Pazifik sowie der Geschäftsbereiche Dutch State Business, Global und Special Products. Das Kreditversicherungsgeschäft in Frankreich und Belgien liegt in der Verantwortung von David Capdevila, dem CMO für Südeuropa, Südamerika und die sonstigen Geschäftsfelder von Atradius.
Tesch kam 2001 als Leiter Corporate Development und Corporate Communications zu Atradius bzw. dessen Vorgängerunternehmen Gerling Kreditversicherung und Gerling NCM. Seit 2007 leitet der 42-Jährige ‚Atradius Global’. Mit jährlichen Einnahmen von mehr als 240 Millionen Euro ist dieser Geschäftsbereich Marktführer für integrierte und maßgeschneiderte Kreditversicherungslösungen für multinationale Konzerne. Zusätzlich verantwortet Tesch das Geschäft in der Region Asien-Pazifik.
„Andreas Tesch kann auf umfangreiches Wissen über Atradius und das weltweite Kreditversicherungsgeschäft zurückgreifen“, so Atradius CEO Isidoro Unda. „Seine Fachkompetenz und guten Beziehungen zu Maklern waren für Atradius in den letzten Jahren besonders wertvoll und werden auch in Zukunft dazu beitragen, unser Wachstum dort auszubauen, wo unsere Kunden uns brauchen.“
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Warenkreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Niederlassungen in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
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Atradius wächst kräftig in Asien und baut Kreditversicherungsgeschäft weiter aus
Seit 2007 verzeichnet Atradius in Asien ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 25 Prozent. Durch die erweiterte Zusammenarbeit kommen Atradius und Tokio Marine Asia der wachsenden Nachfrage nach Kreditversicherungsschutz in Indonesien, Malaysia, Vietnam und auf den Philippinen für das Inlands- und Exportgeschäft nach und stärken die lokale Betreuung gemeinsamer Kunden.
Konkret können Unternehmen, die in diesen Märkten tätig oder mit Tochtergesellschaften vertreten sind, nun ihre Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen mit lokalen Policen absichern. Die Ausstellung der Verträge erfolgt über mit Tokio Marine Asia verbundene Versicherungsunternehmen.
„Wir verfügen über eine mehr als 50-jährige Erfahrung im Kreditversicherungsgeschäft in Asien“, so Eric den Boogert, Regional Director für Atradius in Asien. „Mit der Ausweitung unserer Kooperationsvereinbarung auf diese vier aufstrebenden Volkswirtschaften mit einer Bevölkerung von insgesamt 450 Millionen Menschen verfügen wir ab sofort über lokale Ansprechpartner in den wichtigsten Märkten der Region.“
„Damit können wir nicht nur unseren Wachstumskurs in Asien fortsetzen, sondern den Unternehmen in der Region eine integrierte Lösung zum Schutz ihres Cashflows und zur Unterstützung ihres Forderungsmanagements bieten, egal ob sie vor Ort oder international tätig sind“, bestätigt Andreas Tesch, Senior Director Global bei Atradius. „Wir freuen uns, in diesen vier Ländern über einen so starken Partner wie Tokio Marine zu verfügen.“
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Warenkreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Niederlassungen in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
Über Tokio Marine Asia Pte. Ltd.
Die Tokio Marine Group hat ihre Asien-Präsenz in den letzten Jahren mit Tokio Marine Asia kontinuierlich ausgebaut und will das Lebensversicherungs- und Sachversicherungsgeschäft in der Region auch in Zukunft weiter stärken. Tokio Marine Asia wurde in Singapur gegründet, um von dort aus die Aktivitäten im asiatischen Raum strategisch und operativ zu steuern.
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Energiegipfel: Gewinner und Verlierer des Atomausstiegs
- Kreditversicherer Atradius analysiert Folgen des Atomausstiegs auf deutsche Wirtschaft
- Erneuerbare Energien werden möglicherweise erst nach Jahren profitieren
- Unternehmen warten dringend auf konkrete Umsetzungspläne der beschlossenen Energiewende
Erneuerbare Energien in Wartestellung
Deutschland wird in den nächsten zehn Jahren einen etwa dreistelligen Milliardenbetrag in Windturbinen, Solaranlagen und Gaskraftwerke investieren müssen. Die vermeintlichen Nutznießer der Energiewende – die Solar- und Windkraftanlagenbauer und -betreiber – werden aber erst in einigen Jahren von der Energiewende profitieren. „Die Unternehmen machen ihre Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien von der angekündigten staatlichen Förderung abhängig“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius in Köln. „Solange nicht feststeht, auf welche Energieträger die Bundesregierung in Zukunft setzen wird, werden Aufträge zurückgestellt. Das kann bei ohnehin schon angeschlagenen Unternehmen bis zur Zahlungsunfähigkeit führen, vor allem, wenn die konkrete Umsetzung nicht zeitnah verabschiedet wird.“
Kosten für energieintensive Branchen steigen
Der deutsche Strompreis liegt bereits jetzt über dem EU-Durchschnitt. Zukünftig wird die finanzielle Belastung für energieintensive Industrien wie die Chemieindustrie, die Papierindustrie oder das Metallgewerbe noch zunehmen. Denn die Umstellung auf erneuerbare Energien wird in diesen Branchenzweigen mit hohen Kosten verbunden sein – nicht zuletzt durch den steigenden Energiebedarf der Unternehmen in der Zukunft. Ebenso muss die Versorgungssicherheit gewährleistet sein.
Profiteure der Energiewende
Profitieren werden die deutschen Leitungsbauer von der Energiewende. Denn der erzeugte Strom muss von den Produktionsstandorten zu den Verbrauchsstandorten transportiert werden. Branchenschätzungen gehen von einem Ausbaubedarf im Verteilnetz von 195.000 Kilometern aus.
Zu den Gewinnern des Atomausstiegs zählt auch die Bauindustrie, die vom Ausbau der erneuerbaren Energien profitieren wird, wenngleich auch sie die steigenden Energiekosten spüren wird. Auch die Chemie- und die Stahlindustrie können als Produzenten der Grundstoffe trotz steigender Kosten auch einen Nutzen für ihr Geschäft aus der Energiewende ziehen.
Die Risikoexperten von Atradius werden die zukünftige Entwicklung im Energiesektor weiterhin sorgfältig beobachten und begleiten.
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Atradius trauert um stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und CMO Dr. Peter Ingenlath
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Creditreform und Atradius bringen gemeinsame Kreditversicherung für Personaldienstleister auf den Markt
- Kooperationsprodukt „Crefo WKVPERSONAL“ bietet Sofort-Schutz bei kurzfristiger Überlassung von Arbeitskräften auf Rechnung
- Forderungsausfallrisiko kann damit auf ein Minimum reduziert werden, ohne Handlungsspielraum einzuschränken
- Personaldienstleister: „enormer Wettbewerbsvorteil in der Branche“
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Studie: Unternehmen aus Schwellenländern risikofreudiger
- Westeuropäische Unternehmen bescheinigen ihren Mitstreitern in aufstrebenden Märkten mehr Risikofreude, Innovation und schlanke Strukturen
- Viele unterschätzen jedoch eigene Risiken im Handel mit diesen Ländern und passen ihr Forderungsmanagement nicht an
Die gesamte Studie „Doing business with emerging markets in 2011“ steht hier kostenlos zum Download bereit.
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Atradius: Kaum Insolvenzgefahr durch EHEC
- Nach Bekanntgabe des EHEC-Auslösers: Kreditversicherer zieht erste Bilanz
- EU-Hilfspaket für europäische Landwirte ist bislang ausreichend
- Großhandel offenbar am wenigsten von der Krise betroffen
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Atradius: bessere Zahlungsmoral im Maschinenbau
- Kreditversicherer registrierte in den letzten Monaten weniger Zahlungsverzögerungen und erwartet weitere Verbesserung im Jahresverlauf
- Insolvenzrate niedriger als in anderen deutschen Branchen und voraussichtlich auch in 2011 stabil
- Geschäft mit Rollendruckmaschinen weiter schwierig
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Atradius-Studie: Jede dritte Rechnung am Bau wird verspätet bezahlt
- Atradius veröffentlicht aktuelles Zahlungsmoralbarometer mit Branchenauswertung Bau
- Bauindustrie setzt mit 47 Tagen europaweit längstes Zahlungsziel im Inland
- Bauunternehmen erhalten ihr Geld erst 52 Tage nach Rechnungsstellung von ihren inländischen Kunden
- Jede zehnte Bauleistung bleibt europaweit unbezahlt
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal pro Jahr von Atradius veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden branchenweit 1.758 Unternehmen aus neun europäischen Ländern befragt. Dazu gehören neben Deutschland: Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Spanien und Schweden.
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Atradius empfiehlt 10-Punkte-Plan für Exporte nach Russland
- Kreditversicherer präsentiert Checkliste für erfolgreiche Geschäfte mit russischen Kunden
- Der nach China am stärksten wachsende Markt für deutsche Exporte birgt einige, teils kuriose, Besonderheiten und Risiken, die es zu beachten gilt.
- Gerichtsverfahren bei Zahlungsschwierigkeiten laut Atradius meist wirkungslos
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
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Atradius-Studie: Jede dritte Rechnung wird zu spät bezahlt
- 36 Prozent der Forderungen deutscher Exporteure werden zu spät beglichen
- Unternehmen setzen Lieferantenkredite als Verkaufsargument ein
- Atradius-Analyse von über 120.000 Bilanzen bescheinigt deutschem Mittelstand gute Liquidität
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal pro Jahr von Atradius veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden branchenweit 1.758 Unternehmen aus neun europäischen Ländern befragt. Dazu gehören neben Deutschland: Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Spanien und Schweden.
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Erweitertes Atradius Inkasso-Handbuch jetzt mit Asien-Fokus
Amsterdam/ Köln, 29. März 2011 – Atradius Collections, der Inkassospezialist innerhalb der weltweit tätigen Atradius Gruppe, hat die vierte Ausgabe des „International Debt Collections Handbook“ veröffentlicht, die erstmals auch Informationen über China und Hongkong enthält.
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Atradius schließt 2010 mit Gewinn von 124,9 Mio. Euro ab
S&P Ausblick auf „stabil“ angehoben
Die Bestätigung des A- Ratings erfolgte aufgrund der starken Wettbewerbsposition der Gruppe, ihrer Geschäftsergebnisse in 2010 und der erhöhten Liquidität. Die Anhebung des Ausblicks auf „stabil“ begründete S&P mit der soliden Ertragslage des traditionellen Geschäfts trotz der Schwäche des spanischen Marktes und den nachhaltigen Ergebnissen in der Kreditversicherung. Die jetzt erfolgte Rückkehr in die Profitabilität und die verbesserte zukünftige Ertragskraft bilden die Basis für den stabilen Ausblick.
Die Zahlen im Überblick:
- Gewinn nach Steuern: 124,9 Millionen Euro (Verlust von 113,3 Millionen Euro in 2009)
- Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft: 1.449,7 Millionen Euro (1.589,3 Millionen Euro in 2009)
- Eigenkapital der Gesellschafter: 1.035,2 Millionen Euro (905 Millionen Euro in 2009)
- Brutto-Schaden-Kostenquote: 74% (121,8% in 2009)
Mehr Deckungszusagen im zweiten Halbjahr
Die krisenbedingt geringeren versicherbaren Umsätze der Kunden wirkten sich auf die Prämieneinnahmen aus. Im Verlauf des Jahres übernahm Atradius im Zuge der abnehmenden Ausfallwahrscheinlichkeit mehr Risiken und das Neugeschäftsvolumen stieg an.
Die Atradius Regionen Asien-Pazifik sowie Deutschland, Mittel- und Osteuropa steigerten in 2010 sowohl die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft als auch ihre Gewinne. Auch alle anderen Regionen erzielten eine, teils signifikante, Ergebnisverbesserung.
„Der niedrigere Umsatz in 2010 spiegelt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr wider“, so Atradius CEO Isidoro Unda. „Trotz des eher langsamen globalen Aufschwungs stiegen im weiteren Verlauf des Jahres sowohl die Umsätze unserer Kunden als auch unsere Deckungszusagen an.“
Gutes Versicherungsergebnis trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Der Gewinn ist auf geringere Schäden und niedrigere Kosten zurückzuführen. Der Schadenaufwand sank von 1.356,8 Millionen Euro in 2009 auf 559,6 Millionen Euro in 2010. Die Bruttoschadenquote verbesserte sich deutlich von 85,4% in 2009 auf 38,6% in 2010. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb reduzierten sich von 524,7 Millionen Euro in 2009 auf 498,8 Millionen Euro in 2010. Die Bruttokostenquote verbesserte sich von 36,4% in 2009 auf 35,4% in 2010.
“Nach den insgesamt hohen Insolvenzraten in 2010 erwarten wir eine geringere Ausfallwahrscheinlichkeit in 2011“, so Unda. „Das hat uns ermöglicht, unsere Risikoakzeptanz im Laufe des vergangenen Jahres zu steigern. Unsere Deckungsquoten liegen nun trotz der höheren Insolvenzraten wieder auf Vorkrisenniveau.“
Neue Inkasso-Kunden trotz Umsatzrückgang
Die Inkassoeinnahmen von 42,9 Millionen Euro in 2010 gegenüber 69,6 Millionen Euro in 2009 spiegeln das krisenbedingt geringere Forderungsvolumen in 2010 wider. „Wir haben unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten in 2010 ausgeweitet, um neue Kunden zu gewinnen. Im Ergebnis können wir nun weitere große Unternehmen zu unseren Inkasso-Kunden zählen. Auf dieser Basis wird es uns möglich sein, unsere Erträge aus Dienstleistungen mit zunehmenden Handelsvolumina in 2011 und 2012 zu steigern“, so Unda.
Ausblick auf 2011 – moderates Wachstum
„Wir gehen davon aus, dass sich das globale Wirtschaftswachstum in 2011 moderat fortsetzen wird“, so Unda. „Wir planen höhere Deckungsquoten als in 2010. Damit dürften sich sowohl das versicherbare Handelsvolumen als auch das Neugeschäft und die Einnahmen aus Dienstleistungen stetig erhöhen. Atradius hat sich bestem Kundenservice verschrieben – sei es direkt durch unsere Kundenberater oder unsere Underwriter, die Forderungsausfallrisiken in jedem Markt, in dem sich unsere Kunden bewegen, beobachten und analysieren.“
* Atradius N. V. ist ein Unternehmen der Grupo Catalana Occidente S. A. Die Zahlen im Geschäftsbericht von Atradius N. V. können aufgrund der notwendigen Anpassungen im Rahmen der Konsolidierung von denen der Grupo Catalana Occidente S. A. abweichen.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
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Atradius Insolvenzprognose 2011: minus 5 % in Deutschland, plus 30 % in Griechenland
- Kreditversicherer legt weltweiten Wirtschaftsausblick vor
- Insgesamt leichter Rückgang der Unternehmensinsolvenzen, aber sehr unterschiedliche Entwicklungen in der Eurozone
- Aufschwung verliert 2011 in weiten Teilen Westeuropas an Fahrt, Wirtschaftsleistung fast überall noch unter Vorkrisenniveau
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Atradius: Zahlungsmoral in Chemie- / Pharmabranche vorbildlich
- Kreditversicherer registrierte selbst auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise keine Veränderung des überdurchschnittlich guten Zahlungsverhaltens
- Rechnungen werden weiterhin nach durchschnittlich 45 Tagen beglichen, innerhalb Deutschlands sogar deutlich schneller
- Kleinere Hersteller von Standardkunststoffteilen jedoch zunehmend unter Druck, einige Apotheken von Insolvenz bedroht
Köln, 9. Februar 2011 – Die deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen haben sich trotz Krise als vorbildliche Zahler behauptet. Zu dieser Einschätzung kommt der Kreditversicherer Atradius, der für die Absicherung von Forderungen auf Bonitätsinformationen von 52 Millionen Unternehmen weltweit zurückgreift. „Selbst auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise konnten wir in der Chemie- und Pharmabranche keine nennenswerte Verschlechterung der Zahlungsmoral feststellen“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius in Köln. Demnach werden Rechnungen weiterhin verlässlich nach durchschnittlich 45 Tagen beglichen, innerhalb Deutschlands sogar deutlich schneller.
Atradius erwartet denn auch, dass sich die positive Entwicklung der Branche insgesamt weiter fortsetzt: „Chemie- und Pharmaunternehmen zeichnen sich im Allgemeinen durch eine starke Eigenkapitaldecke sowie durch eine gute Bonität und Liquidität aus“, so Karrenberg. Die Insolvenzquote sei im Vergleich zu anderen Branchen sehr gering. Wachstumspotenzial sieht Karrenberg vor allem im rasanten Nachfrageanstieg in Schwellenländern wie China, Brasilien und Indien.
Insolvenzgefahr durch neues Arzneimittelgesetz
Die Aussichten sind jedoch nicht ausnahmslos positiv. Der Pharmaindustrie steht im Inland ein eher schwieriges Jahr bevor. Die jüngste Gesundheitsreform der Bundesregierung sieht unter anderem höhere Zwangsrabatte vor, die die Pharmaindustrie den gesetzlichen Krankenkassen gewähren muss, sowie Preismoratorien für Medikamente und weitere Rabattregelungen. Der Großhandel wird die damit verbundenen Mindereinnahmen von 200 Millionen Euro zumindest teilweise an die Apotheker weitergegeben. Das Problem: In 2010 erwirtschafteten 23 Prozent aller Apotheken ein schwaches Betriebsergebnis von weniger als 50.000 Euro. 2009 waren es nur 19,6 Prozent. „Die im Zuge der Reform zu erwartenden stagnierenden oder rückläufigen Umsätze und Gewinnspannen werden einige Apotheken nicht verkraften können. Daher rechnen wir mit einer steigenden Anzahl von Insolvenzen in diesem Bereich“, so Karrenberg von Atradius. „Um zu einer individuellen Bonitätseinschätzung zu gelangen, analysieren wir aktuell verstärkt Bilanzen und betriebswirtschaftliche Auswertungen dieser Betriebe und bringen in Erfahrung, ob und wie sich die Apotheken bereits mit der Thematik auseinandergesetzt haben. In jedem Fall raten wir den Apothekern, sich hier nicht auf ihr Bauchgefühl zu verlassen, sondern professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen“, so Karrenberg weiter.
Belastung durch hohe Ölpreise und geringe Gewinnmargen
In der Chemiebranche geraten kleinere Hersteller von Standardkunststoffteilen durch steigende Ölpreise vermehrt unter Druck, weil es ihnen kaum möglich ist, Preissteigerungen weiterzureichen. Auch im Mineralölsektor selbst sind die Risiken für einige Unternehmen sehr hoch. Händler in dieser Sparte verfügen im Allgemeinen über geringe Eigenkapitalquoten und Gewinnspannen und erzielen im Verhältnis zu ihrem Eigenkapital und Anlagevermögen hohe Umsätze. „Da die Außenstände in dieser Sparte üblicherweise recht hoch sind, können ungesicherte Gläubiger bei Zahlungsausfällen schnell in eine finanzielle Schieflage geraten“, so Karrenberg.
Aktuell entfallen rund 14 Prozent aller von Atradius abgesicherten deutschen Exporte auf die Chemie- und Pharmaindustrie. Fast 40 Prozent davon gehen an Abnehmer außerhalb der EU.
Weitere Informationen zur Entwicklung der Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Schweden und Mexiko enthält der „Atradius Markt Monitor“ auf www.atradius.de.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Andrea Neumann
Tel.: +49 221 2044 1145
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Forderungseinzug in China: Was Exporteure beachten sollten
- Klassisches Inkasso offiziell verboten
- Bonitätsinformationen folgen keinem einheitlichen Bewertungsmuster
- Frühzeitiger Planungsprozess und Wahl erfahrener Partner schützt vor unerwarteten Risiken
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Forderungseinzug von der chinesischen Regierung verboten. Das Verbot gilt bis heute. Aus diesem Grund firmieren Unternehmen, die als Inkassodienstleister tätig sind, häufig als „Risikomanager“ oder „Kreditberater“. Internationalen Inkassodiensten ist es zwar gestattet, ausländische Forderungen für chinesische Gläubiger einzutreiben, aber der Einzug von Forderungen bei chinesischen Schuldnern ist nur offiziell autorisierten Stellen wie z.B. spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien vorbehalten.
Speziell für das Baugewerbe: Creditreform und Atradius bringen Forderungsausfallversicherung mit Rechtsschutz auf den Markt
- Kooperationsprodukt „Crefo WKVBAU“ bietet vollumfänglichen Schutz für
Unternehmen mit Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro - Versicherung deckt jetzt auch weit verbreitetes Risiko der grundlosen
Bemängelung von Bauleistungen ab - Police kann negativen Auswirkungen einer gerade beschlossenen EU-Richtlinie
vorbeugen, die europaweit einheitliche Zahlungsziele vorsieht
Köln/Neuss, 13. Januar 2011 - Creditreform und Atradius bieten nach der erfolgreichen Markteinführung ihres Kooperationsproduktes „Crefo WKV+“ ab sofort auch eine gemeinsame Warenkreditversicherung (WKV) speziell für kleine und mittelständische Unternehmen aus der Baubranche an, die auch bestrittene Forderungen abdeckt. Versicherungsnehmer bekommen mit „Crefo WKVBAU“ bereits bei Zahlungsverzug
oder ungerechtfertigter Rechnungskürzung ihrer Geschäfts- oder Privatkunden 90 Prozent der offenen Forderungen erstattet. „In der Baubranche erleben wir immer wieder Fälle, in denen zu spät oder wegen nicht nachvollziehbarer Abzüge zu wenig gezahlt wird“, so Atradius Deutschland Chef Dr. Thomas Langen. „Gerade kleinere Marktteilnehmer können diese Finanzierung kaum aus eigener Kraft stemmen. Fällt dann eine Zahlung komplett aus, führt das nicht selten zur eigenen Insolvenz“, so Langen weiter.
Sinkende Zahlungsmoral, steigende Risiken
Das Prinzip der Forderungsausfallversicherung mit Rechtsschutz ist einfach: Will ein Auftraggeber nicht zahlen, überprüft ein Gutachter die angeblichen Mängel. Erweist sich die Beanstandung als ungerechtfertigt, wird der Versicherte entschädigt. Der Bedarf für ein solches Produkt ist da. Nach Branchenstudien sichern sich lediglich 17 Prozent der Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern gegen Forderungsausfälle ab. Und das in einer Zeit, in der das Insolvenzrisiko von Unternehmen nach wie vor hoch ist. Denn: Viele Unternehmen können ihre steigenden Umsätze im Aufschwung nicht finanzieren. Die Folge: Sie reizen Zahlungsziele immer weiter aus. Eine soeben verabschiedete EU-Richtlinie, die diesem Umstand durch einheitliche Zahlungsziele entgegenwirken will, wird aber voraussichtlich gerade für den Bau wenig Abhilfe schaffen. Im Gegenteil: Einer aktuellen Atradius-Umfrage zufolge erwartet sogar ein Drittel der deutschen Unterneh-men, dass sie in Zukunft noch länger auf ihr Geld warten müssen. Zwar wurde eine 30-Tage-Frist für die Abnahme von Leistungen eingeführt. „Aber eine Garantie für die tatsächliche Abnahme und Bezahlung ist das nicht, zumal das Zahlungsziel von 30 bzw. 60 Tagen erst nach Ablauf der Abnahmefrist gilt“, kommentiert Langen von Atradius die neue EU-Richtlinie.
Da der Gang zum Rechtsanwalt meist zusätzliche Kosten verursacht, bleibt oft nur Resignation. „Viele Unternehmer gehen faule Kompromisse ein, nur weil Sie die Pro-zesskosten scheuen. Mit unserer neuen Forderungsausfallversicherung mit integriertem Rechtsschutz kann der mittelständische Unternehmer sein gutes Recht verteidigen, ohne selbst in Engpässe zu geraten“, erklärt Langen. Risikoträger für den Baustein Rechtsschutz bei „Crefo WKVBAU“ ist ROLAND Rechtschutz.
Das Kooperationsprodukt „Crefo WKVBAU“ kombiniert die Kernkompetenzen von Creditreform und Atradius und ist konzipiert für Betriebe mit einem Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro, die Mitglied bei Creditreform sind. Schon bei Zahlungsverzug zahlt Atradius 90 Prozent der ausstehenden Rechnung. Optional kann der Schutz auch auf Forderungen gegenüber Privatpersonen ausgedehnt werden. Crefo WKVBAU wird über die registrierten Vereine Creditreform vertrieben. „Die Crefo WKV-Kooperationsprodukte runden das Angebotsspektrum von Creditreform für das Kreditmanagement mittelständischer Unternehmen ab, erklärt Jörg Rossen, Mitglied der Geschäftsleitung beim Verband der Vereine Creditreform e.V. Zusätzlich profitieren die Mittelständler von den Bonitätsauskünften und Inkasso-Dienstleistungen von Creditreform vor Ort. Positiver Nebeneffekt: Crefo WKV wird immer öfter zur Absicherung von Kreditlinien bei der Hausbank eingesetzt.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ mit Blitzumfrage zur neuen EU-Richtlinie gegen Zahlungsverzug steht im Bereich Publikationen kostenlos zum Download bereit.
Über Creditreform
Mit der weltweit größten Datenbank über deutsche Unternehmen, mehr als 165.000 Unternehmensmitgliedern, einem Netz von 175 Geschäftsstellen in Europa und über 4.500 Mitarbeitern gehört Creditreform zu den führenden internationalen Anbietern von Wirtschaftsin-formationen und Inkasso-Dienstleistungen. 1879 als Wirtschaftsauskunftei in Mainz gegründet, bietet Creditreform heute ein umfassendes Spektrum an integrierten Finanz- und Informationsdienstleistungen. Im Jahr 2009 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 533 Millionen Euro in Europa. Mit aktuellen Firmeninformationen und einem professionellen, effizienten Forderungs- und Risikomanagement gibt Creditreform Unternehmen Sicherheit beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsbeziehungen.
Für weitere Informationen:
Andrea Neumann
Tel.: +49 221 2044 1145
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Michael Bretz
Tel.: +49 2131 109 171
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Speziell für die Transportbranche: Forderungsausfallversicherung mit garantierter Erstdeckung
- Kooperationsprodukt „Crefo WKVTransport" bietet Schutz für Unternehmen mit Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro
- Police ermöglicht sofortigen Versicherungsschutz bei Neukunden
- Police kann negativen Auswirkungen einer gerade beschlossenen EU-Richtlinie vorbauen, die europaweit einheitliche Zahlungsziele vorsieht
Köln/Neuss, 30. November 2010 - Creditreform und Atradius bieten nach der erfolgreichen Markteinführung ihres Kooperationsproduktes „Crefo WKV+“ ab sofort auch eine gemeinsame Warenkreditversicherung (WKV) für kleine und mittelständische Unternehmen an, die speziell auf die Bedürfnisse der Transportbranche abgestimmt ist. Die Besonderheit von Crefo WKVTransport: Bei Erstlieferungen gilt der Versicherungsschutz umgehend. Der Versicherungsnehmer muss also nicht erst auf das Ergebnis der Bonitätsprüfung des Kreditversicherers warten. Damit trägt die Police der Besonderheit der Branche Rechnung, dass Abnehmer häufig wechseln können. „In der Transportbranche kommt es auf Schnelligkeit an. Wer bei Neukunden nicht sofort zuschlägt, verliert den Auftrag an die Konkurrenz. Mit unserer neuen Forderungsausfallversicherung ermöglichen wir gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Chancen im Aufschwung zu nutzen, ohne das Risiko einer Folgeinsolvenz einzugehen“, so Michael Timmermann, Country Manager Atradius Deutschland.
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Mit der weltweit größten Datenbank über deutsche Unternehmen, mehr als 165.000 Unternehmensmitgliedern, einem Netz von 175 Geschäftsstellen in Europa und über 4.500 Mitarbeitern gehört Creditreform zu den führenden internationalen Anbietern von Wirtschaftsinformationen und Inkasso-Dienstleistungen. 1879 als Wirtschaftsauskunftei in Mainz gegründet, bietet Creditreform heute ein umfassendes Spektrum an integrierten Finanz- und Informationsdienstleistungen. Im Jahr 2009 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 533 Millionen Euro in ganz Europa. Mit aktuellen Firmeninformationen und einem professionellen, effizienten Forderungs- und Risikomanagement gibt Creditreform Unternehmen Sicherheit beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsbeziehungen.
Für weitere Informationen:
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www.creditreform.de
Zahlungsziel: Neue EU-Richtlinie benachteiligt viele deutsche Unternehmen
- Kreditversicherer Atradius veröffentlicht internationale Umfrageergebnisse zu Auswirkungen einer neuen EU-Richtlinie gegen Zahlungsverzug, die heute im Europäischen Parlament verabschiedet werden soll.
- 43 Prozent der deutschen Unternehmen halten Änderung für wirkungslos, ein Drittel erwartet sogar, dass sie demnächst länger auf ihr Geld warten müssen.
- In Ländern mit längeren Zahlungszielen trifft das Vorhaben auf deutlich mehr Zustimmung.
Köln, 20. Oktober 2010 - Deutsche Unternehmen stehen einer neuen EU-Richtlinie skeptisch gegenüber, die europaweit einheitliche Zahlungsziele von maximal 60 Tagen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber vorschreiben will. So lautet das Ergebnis einer Umfrage des Kreditversicherers Atradius unter fast 4.000 Unternehmen in 22 Ländern.
43 Prozent der deutschen Unternehmen halten die Rechtsänderung, die das Europäische Parlament heute beschließen will, demnach für wirkungslos, ein Viertel erwartet sogar negative Konsequenzen. Grund: Deutsche Unternehmen setzen heute schon deutlich kürzere Zahlungsziele. Knapp ein Drittel der Deutschen erwartet denn auch, dass ihre Kunden demnächst unter Berufung auf die EU-Richtlinie versuchen werden, spätere Zahlungen durchzusetzen. „Die EU-Richtlinie, die eigentlich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen vor säumigen Zahlern schützen soll, könnte einen gegenteiligen Effekt haben und für eine Verschlechterung der Zahlungsmoral in Deutschland sorgen“, sagt Atradius Deutschland Chef Dr. Thomas Langen. Vorteile können dabei nur die Unternehmen erzielen, die ihr Forderungsmanagement im Griff haben. „Diese Unternehmen können längere Zahlungsziele dann auch als Verkaufsargument nutzen“, so Langen weiter.
Um steigende Umsätze im Aufschwung finanzieren zu können, nehmen die Unternehmen gerne den Lieferantenkredit beim Geschäftspartner in Anspruch. Laut aktuellem Atradius Zahlungsmoralbarometer wollen deutsche Unternehmen nach durchschnittlich 19 Tagen bezahlt werden und erhalten nach rund 24 Tagen ihr Geld. Damit zahlen die inländischen Unternehmen im Durchschnitt zwei Tage später als noch im Frühjahr 2010. Ein Drittel der Befragten wurde um eine Ausdehnung des Zahlungsziels gebeten, jedes fünfte Unternehmen bat den Geschäftspartner um eine höhere Kreditlinie.
Deutsche im europäischen Vergleich pessimistisch
Länderübergreifend zeigten sich größere Unternehmen (54 Prozent) und Industriebetriebe (58 Prozent) im Hinblick auf die EU-Richtlinie optimistischer als kleinere Firmen und Finanz- und Dienstleistungsunternehmen. Die Deutschen gehören im europäischen Vergleich in Bezug auf die Richtlinie zu den Pessimisten. Insgesamt erwarten 46 Prozent aller international befragten Unternehmen positive Auswirkungen der EU-Richtlinie auf ihr Geschäft. In Deutschland sind es nur 34 Prozent. Am positivsten gestimmt sind Unternehmen aus Spanien (64 Prozent), Großbritannien (61 Prozent) und Italien (59 Prozent). „Spanien und Italien gehören traditionell zu den Ländern mit den längsten Zahlungszielen“, erklärt Langen von Atradius. Ob die neue Richtlinie hier allerdings tatsächlich zu schnelleren Zahlungseingängen führen wird, bezweifelt er. „Standardisierte Zahlungsziele sind noch lange kein Garant dafür, dass Rechnungen auch wirklich bezahlt werden.“ Laut aktuellem Atradius Zahlungsmoralbarometer brauchen italienische Unternehmen durchschnittlich 58 Tage um ihre Forderungen zu begleichen und damit fast doppelt so lang wie bisher europaweit geregelt.
Über die EU-Richtlinie
Die neue Richtlinie soll ein EU-Regelwerk aus dem Jahr 2000 modifizieren. Sie sieht unter anderem vor, dass die bisher geregelte Zahlungsfrist von 30 Tagen vertraglich auf maximal 60 Tage erhöht werden kann. Private Unternehmen können zudem Zahlungsziele von mehr als 60 Tagen vereinbaren, wenn dabei keinem der Geschäftspartner ein ungerechtfertigter Schaden entsteht. Um speziell Handwerksbetriebe vor säumigen Zahlern zu schützen, wurde eine 30-Tage-Frist für die Abnahme von Leistungen eingeführt. Erst danach gilt das Zahlungsziel von 30 bzw. 60 Tagen.
Über den Lieferantenkredit
In Deutschland ist der Lieferantenkredit eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt. Hierzulande leihen Lieferanten ihren Kunden durch die Einräumung von Zahlungszielen rund 300 Milliarden Euro. Das ist mehr Geld als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen.
Über die Studie
Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Juni bis August 2010 über 3.900 Unternehmen aus allen Branchen in 22 Ländern nach den erwarteten Auswirkungen der EU-Richtlinie befragt.
Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Andrea Neumann
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Studie: Deutsche Unternehmen warten wieder länger auf den Zahlungseingang
- Kreditversicherer Atradius veröffentlicht aktuelles Zahlungsmoralbarometer.
- Unternehmen nehmen vermehrt Lieferantenkredite in Anspruch.
- Deutsche setzen nach wie vor die kürzesten Zahlungsziele.
Köln, 30. September 2010 – Deutsche Lieferanten warten wieder länger auf ihr Geld. Ihre Rechnungen werden nach durchschnittlich 24 Tagen beglichen. Damit zahlen die inländischen Unternehmen im Durchschnitt fünf Tage nach dem vereinbarten Zahlungsziel von 19 Tagen und damit zwei Tage später als noch im Frühjahr 2010. Mehr als die Hälfte der Lieferanten aus Deutschland gab an, dass ihre Kunden die Zahlungsverzögerungen im Vorfeld nicht angekündigt hatten. Ein Drittel der befragten Unternehmen wurde um eine Ausdehnung des Zahlungsziels gebeten, jedes fünfte Unternehmen bat den Geschäftspartner um eine höhere Kreditlinie. Die Studienergebnisse weisen auf einen erhöhten Finanzierungsbedarf in den Unternehmen hin, den Atradius bereits im Frühjahr 2010 prognostiziert hatte. Atradius Deutschlandchef Dr. Thomas Langen dazu: „Die Auftragslage hat sich seit dem Frühjahr 2010 weiter verbessert. Die Umsätze steigen. Und um diese steigenden Umsätze finanzieren zu können, nehmen die Unternehmen gerne den Lieferantenkredit beim Geschäftspartner in Anspruch.“
Deutsche gewähren bei drei von vier Kunden Lieferantenkredit
73 Prozent der befragten deutschen Unternehmen gewähren ihren inländischen Geschäftspartnern Zahlungen auf Ziel. Den internationalen Geschäftspartnern wurden in 61 Prozent der Fälle Zahlungsziele bzw. Lieferantenkredite gewährt. Damit gehört Deutschland im weltweiten Vergleich zu den Ländern, die bei den Zahlungsmodalitäten im Inland am wenigsten auf Barzahlung oder Vorkasse setzen. Die deutschen Unternehmen gehören nach wie vor zu den schnellsten Zahlern.
Bedeutung des Forderungsmanagements weiter gestiegen
Das Forderungsmanagement hat nicht zuletzt durch die Krise eine wichtige Bedeutung für die Firmen. „Wir beobachten, dass Unternehmen sich immer intensiver über die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität ihrer Geschäftspartner informieren“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius Deutschland. Die befragten deutschen Unternehmen stützen sich bei der Gewährung von Lieferantenkrediten vor allem auf die Bonitätsprüfung und das Vertrauensverhältnis zum jeweiligen Geschäftspartner. Dies erklärt auch die Tatsache, dass die Unternehmen den inländischen Kunden mehr Zahlungsziele gewähren als den ausländischen.
Lieferantenkredit auch im Ausland beliebt
Auch im internationalen Vergleich wird der Lieferantenkredit bis auf wenige Ausnahmen der Barzahlung vorgezogen. Über die Hälfte aller befragten Unternehmen berichtete, dass Rechnungen ohne vorherige Ankündigung verspätet beglichen wurden. Die meisten Befragten gaben an, dass sie eher den ausländischen Geschäftspartnern eine Zahlung auf Ziel gewähren als den inländischen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es umgekehrt. Dort wird der Lieferantenkredit eher den inländischen Kunden gewährt.
In Deutschland ist der Lieferantenkredit eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt. Hierzulande leihen Lieferanten ihren Kunden auf diese Weise rund 300 Milliarden Euro. Das ist mehr Geld als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen.
Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Juni bis August 2010 über 3.900 Unternehmen aus allen Branchen in 22 Ländern befragt.
Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Hier finden Sie eine hoch auflösende Grafik und einen Audiobeitrag zum Thema.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.: +49 221 2044 1992
E-Mail:
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Aktuelle Studie "Global Collections Review"
Neuer „Global Collections Review“: Deutsche Unternehmen greifen verstärkt auf Inkassodienstleister zurück
Köln, 22. September 2010 - Im Rahmen seines aktuellen „Global Collections Review“ befragte Atradius, ein führender Anbieter von Forderungsmanagement- und Inkassolösungen, mehr als 4.000 Unternehmen aus 22 Ländern in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie dem Asien-Pazifik-Raum zum Handelsbrauch und den aktuellen Trends im Inkassobereich.
Diese dritte und bis dato umfangreichste Studie enthält zum ersten Mal Daten zu zwei neuen Ländern, Ungarn und der Slowakei, und umfasst ebenfalls zum ersten Mal Informationen zu ersten Inkassostellen.
Mehr als ein Viertel (27 %) der deutschen Unternehmen nehmen externe Inkassodienstleister in Anspruch. Dieser Wert liegt etwas unter dem europäischen Durchschnitt von 29 %, allerdings steht Deutschland mit einem Anteil von 39 % an oberer Stelle in Bezug auf die Nutzung des Rechtsweges zum Forderungseinzug, weit über dem europäischen und weltweiten Durchschnitt. Über die Hälfte (55 %) aller ausgelagerten Inkassodienstleistungen befasst sich mit ausländischen Forderungen, eine Zahl, die sich mit dem erfassten Anteil von 52 % für Deutschland deckt.
„Effizientes Forderungsmanagement und die Verbesserung des Cashflow sind weltweit grundlegender Bestandteil des Geschäftslebens und dabei spielen externe Inkassopartner selbstverständlich eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Unternehmen dabei zu unterstützen, in einem rauen Wirtschaftsklima Forderungen einzutreiben und solvent zu bleiben", so Raymond van der Loos, Managing Director von Atradius Collections.
„Das internationale Inkassogeschäft macht einen wesentlichen Teil unseres Unternehmens aus. Dabei geht es aber nicht nur um unsere Fähigkeit, effiziente und integrierte Lösungen zu bieten, die unseren Kunden von großem Nutzen sind, wir verstehen uns auch als verlängerter Arm unserer Kunden und legen größten Wert auf die sorgsame und positive Handhabung der Beziehung zum Schuldner“, fügt er hinzu. „Die Erfolgsquote und die Pflege positiver Beziehungen sind für Unternehmen bedeutende Faktoren bei der Wahl eines Inkassopartners.“
Die Fähigkeit externer Inkassobüros, Ergebnisse zu liefern, erwies sich für deutsche Unternehmen als wichtigster Entscheidungsgrund bei der Auswahl eines Inkassoanbieters, wobei die Befragten aufgefordert waren, acht Auswahlkriterien nach deren Bedeutung zu bemessen. Die Ergebnisse aus der Studie in Deutschland entsprachen genau den weltweit und in Europa festgelegten Skalen der Auswahlkriterien, mit „Erfolgsquote“ an erster Stelle, gefolgt von „Preis“ und „Fähigkeit zur Aufrechterhaltung einer positiven Beziehung zum Schuldner“.
Insgesamt fielen die Einstellungen zur Auswahl von Inkassobüros weltweit und in Europa bemerkenswert ähnlich aus, was darauf hinweist, dass die Anforderungen, Erwartungen und hohen Standards in Bezug auf die Wahl eines Inkassodienstleisters unabhängig von Unternehmensart, -größe und -standort gleichbleibende Faktoren sind.
An der Studie „Global Collections Review nahmen insgesamt 3.971 Unternehmen aus 22 Ländern in ganz Europa, aus dem Asien-Pazifik-Raum und Nord- und Zentralamerika teil: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, die Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, die Schweiz, die Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn und die USA.
Der vollständige „Global Collections Review“ steht unter folgendem Link zum Download bereit: www.atradiuscollections.com
Über Atradius Collections:
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius-Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen für die Beitreibung in- und ausländischer Forderungen an. Mit einem globalen Netzwerk von Inkassospezialisten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern betreut Atradius Collections über 14.000 Kunden und bearbeitet rund 100.000 Fälle im Jahr. Über 80 Jahre Erfahrung im globalen Markt für Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweit führenden Anbieter von Inkassodienstleistungen im gewerblichen Bereich.
Kontakt Atradius Collections:
Corinna Lohse
Telefon: +31 20 553 3028
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Dun & Bradstreet und Atradius gründen Verein für Credit Management Schweiz
Vernetzung und Ausbildung im Kreditmanagement
Die Finanzkrise zeigte die Auswirkungen einer einseitigen Risikoexposition auch bei Schweizer Firmen auf. Der zeitgemässe Umgang mit Debitorenrisiken ist zur Überlebensnotwendigkeit geworden. Dabei hat das Forderungs¬management eine zentrale Bedeutung. In der Schweiz gibt es noch keine entsprechenden Qualitätsstandards. Es besteht auch noch keine Berufsvereinigung für Credit Manager. Diese Lücke wird durch die Gründung des Vereins für Credit Management Schweiz geschlossen. Als unabhängige Plattform unterstützt er die Vernetzung und den Austausch seiner Mitglieder. Ein weiteres Vereinsziel ist die Aus- und Weiterbildung von Credit Managern.
Urdorf/Zürich, 23. August 2010 - Dun & Bradstreet (Schweiz) AG und Atradius Credit Insurance N.V. in Zürich haben den Verein für Credit Management Schweiz gegründet. „Die Finanzkrise hat uns die überlebensnotwendige Bedeutung eines professionellen Forderungsmanagements für Unternehmen noch einmal vor Augen geführt. Qualitätsstandards für diese zentrale Funktion im Unternehmen gibt es allerdings in der Schweiz bisher nicht. Diese Bedarfslücke schliessen wir jetzt“, so Lucien Hofmann, Country Manager von Atradius Schweiz und Präsident des Vereins für Credit Management Schweiz.
Die Credit Manager arbeiten im Spannungsfeld von Umsatz und Risiko. Firmen sind einerseits an maximalem Umsatz interessiert. Andererseits sollen die Risiken minimal sein. Das Kreditmanagement vermittelt zwischen diesen gegenläufigen Anforderungen. Da Zahlungsverzögerungen oder -ausfälle bis zum eigenen Konkurs führen können, besteht gemäss den Vereinsgründern ein grosses Interesse am Kreditmanagement. „Der Verein für Credit Management Schweiz möchte das entsprechende Fachwissen weitergeben. Er bietet eine unabhängige Plattform für die Vernetzung und den Austausch seiner Mitglieder“, so Andreas Hungerbühler, Direktor Marketing & Business Development von Dun & Bradstreet, der als Vize-Präsident des Vereins für Credit Management Schweiz fungiert. Zusätzlich zu verschiedenen Bildungsveranstaltungen will der Verein einen Lehrgang zum Credit Manager entwickeln.
Weitere Informationen finden Sie unter www.creditmanager.ch.
Hintergrund Lieferantenkredite und Credit Management:
Das Credit Management (Synonyme: Forderungs- oder Debitorenmanagement) steuert die Vergabe und Überwachung von Lieferantenkrediten. Verkäufer gewähren diese ihren Kunden durch den zeitlichen Abstand zwischen Lieferung und Bezahlung (Zahlungsziel). Diese Darlehen, die sich Unternehmen untereinander zugestehen, sind eine der wichtigsten Formen der kurzfristigen Finanzierung.
Dun & Bradstreet (D&B)
D&B ist ein Unternehmen der Bisnode Gruppe und gehört zum weltweiten D&B Netzwerk, dem Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen die Daten und Lösungen von D&B zur Bonitätsprüfung, bei der Kundengewinnung und im strategischen Einkauf. Basis dafür ist die D&B Datenbank mit Informationen über 800‘000 Schweizer Unternehmen und mehr als 163 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fliesst auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in der Schweiz jährlich rund 9 Millionen Rechnungen aus. Die Zuordnung aller Informationen zu den Unternehmen ist durch die von D&B eingeführte D-U-N-S® Nummer eindeutig. Die D-U-N-S® Nummer wird unter anderem von der Europäischen Kommission und der ISO als Standard eingesetzt und empfohlen und von namhaften Grossunternehmen und Banken in der Schweiz bei der Identifikation von Kunden und Lieferanten im Risikomanagement genutzt.
Bitte zitieren Sie Dun & Bradstreet (D&B) als Wirtschaftsauskunftei oder als Bonitätsdienstleister.
Auf unserer Presseseite im Internet (www.dnb.ch/presse) finden Sie sämtliche von D&B publizierten Studien und Statistiken.
Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Weitere Informationen sowie eine zweiminütige Videoanimation zur Funktionsweise von Lieferantenkrediten und Kreditversicherung finden Sie im Internet unter www.atradius.ch.
Pressekontakt Dun & Bradstreet (Schweiz) AG
Andreas Hungerbühler
Director Marketing & Business Development
Grossmattstrasse 9, 8902 Urdorf
Telefon: +41 44 735 61 58
Mobile: +41 79 255 84 05
Fax: +41 44 735 61 10
E-Mail:
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Internet: www.dnb.ch/presse
Sanierung in der Insolvenz stärken
- Atradius begrüßt diskutierte Änderungen der Insolvenzordnung, insbesondere die Vereinfachung des Insolvenzplanverfahrens.
- Reform muss vor allem kleine und mittelständische Unternehmen im Blick haben, um Anzahl erfolgreicher Sanierungen zu erhöhen.
- Gesetzentwurf jedoch an einigen Stellen noch nicht ausgereift, Gefahr, dass Lieferanten als Gläubiger zu kurz kommen.
Köln, 19. August 2010 – Der Kreditversicherer Atradius begrüßt die vom Bundesjustizministerium vorgeschlagenen Änderungen der Insolvenzordnung. „Sie führen in die richtige Richtung und erleichtern die Sanierung eines insolventen Unternehmens“, sagt Dr. Wencke Mull, Abteilungsdirektorin Special Risk Management bei Atradius. Insbesondere die Durchführung von deutlich mehr Insolvenzplanverfahren würde dazu führen, dass mehr Unternehmen erhalten, mehr Arbeitsplätze gesichert und die Gläubiger geringere Verluste erleiden würden. Bisher ständen einer breiteren Anwendung jedoch noch Faktoren im Wege, die in der bisherigen Diskussion nicht berücksichtigt wurden.
2008 gab es in Deutschland etwa 30.000 Insolvenzverfahren, aber nur knapp 280 Anträge auf ein Insolvenzplanverfahren. „Dabei ist gerade das Planverfahren ein gutes Mittel, um ein angeschlagenes Unternehmen wieder auf sichere Beine zu stellen“, sagt Mull, die bei Atradius Insolvenzfälle aktiv begleitet und beispielsweise Mitglied im Gläubigerausschuss von Arcandor und BenQ ist. Bis dato sei das Planverfahren häufig bei größeren spektakulären Insolvenzfällen wie Kirch Media, Babcock Borsig oder aktuell Arcandor angewandt worden. „Das Planverfahren muss aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv gemacht werden, um sie zu sanieren und zu entschulden“, so die promovierte Juristin.
Bisher kein merklicher Anreiz für Insolvenzplanverfahren gegenüber Abwicklung
Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Insolvenzverwalter selbst. Sie müssen sich nicht nur mit Insolvenzen auskennen, sondern unternehmerisch denken und handeln können. Insolvenzverwalter gehen dabei regelmäßig hohe Risiken ein, denn sie haften persönlich für das von ihnen verwaltete Unternehmen. „Ihre Vergütung für die Durchführung eines Insolvenzplanverfahrens unterscheidet sich jedoch bisher nicht merklich vom Entgelt für die Abwicklung eines Unternehmens“, stellt Mull fest und regt ein Anreizsystem an, dass ein Planverfahren für qualifizierte Insolvenzverwalter auch finanziell attraktiv macht.
Die Gläubiger würden davon ebenfalls profitieren. Laut einer Erhebung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn aus 2006 würde es für sie eine Befriedigungsquote von durchschnittlich 20 Prozent geben – gegenüber einer Quote von gerade einmal sechs Prozent bei der Liquidation. Bisher sei jedoch die Erstellung eines Insolvenzplans Spezialistensache und mit hohen Kosten sowie organisatorischem Aufwand verbunden. Auch die Koordinierung mit dem Gericht und die Verhandlung mit den Gläubigern schrecke kleine und mittelständische Unternehmen derzeit noch davor ab, diesen Weg zu gehen. Die im aktuellen Diskussionsentwurf des Bundesjustizministeriums vorgesehene Vereinfachung des Verfahrens gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sei daher entscheidend.
Gefahr, dass Interessen der Lieferanten als Gläubiger beschnitten werden
Das derzeit im Entwurf vorgesehene Prozedere für die Auswahl des Verwalters erscheint Mull jedoch noch nicht ausgereift. Zwar könnte die vorgeschlagene Bündelung von Zuständigkeiten bei überörtlichen Gerichten dazu beitragen, die Sanierungsmöglichkeiten insolventer Unternehmen zu erhöhen. „Hiermit muss aber auch gewährleistet sein, dass sich die zuständigen Richter als Kompetenzzentrum für Insolvenzen etablieren“, so Mull. Die dadurch gewonnen Erkenntnisse sollten die Gerichte auch in die Lage versetzen, die Auswahl des Verwalters auf einer breiteren Entscheidungsgrundlage vorzunehmen. Ausgehebelt wird diese Verbesserung laut Mull aber durch die Tatsache, dass der aktuelle Entwurf vorsieht, erstmals auch vor der Insolvenz vom Unternehmen beauftragte und bezahlte Personen als Insolvenzverwalter zuzulassen. Ob diese Personen dann die notwendige Neutralität gegenüber allen Gläubigern wahren könnten, sei zweifelhaft. Derzeit sieht der Entwurf zudem vor, dass nur die wesentlichen bekannten Gläubiger angehört werden und maßgeblich über die Person des Verwalters entscheiden können. „Das birgt die Gefahr, dass die Gruppe der Lieferanten in ihrer Vielzahl zu kurz kommt.“
Informationen zum Insolvenzplanverfahren
Bei der Sanierung über ein Insolvenzplanverfahren bleibt das Unternehmen als Rechtsträger grundsätzlich erhalten und die Geschäftsführung in der Regel zunächst im Amt. Dem Insolvenzplan, den der Insolvenzverwalter vorschlagen und ausarbeiten kann, müssen alle Gläubigergruppen, die Gesellschafter und das Amtsgericht zustimmen. Die Beteiligten (das insolvente Unternehmen als Schuldner und dessen Gläubiger) erhalten mit dem Insolvenzplan die Möglichkeit, von den gesetzlichen Vorgaben zur Verwertung der Vermögenswerte des Unternehmens abzuweichen und einvernehmlich unter Wah-rung ihrer jeweiligen Interessen das schuldnerische Unternehmen als solches zu erhalten und zu sanieren.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Ver-käufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Andrea Köhnen
Tel.: +49 221 2044 1145
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Atradius stellt Vorstand neu auf
Amsterdam, 27. Juli 2010 – Atradius N. V., einer der weltweit führenden Kreditversicherer, stellt seinen Vorstand mit Wirkung zum 2. August 2010 neu auf.
Dr. Peter Ingenlath, derzeit stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Risk Officer (CRO), wird zum Chief Market Officer (CMO) für das Kreditversicherungsgeschäft sowie die Unternehmensbereiche Outward Re, Dutch State Business, Special Products und Global berufen. Er bleibt in dieser Funktion stellvertretender Vorstandsvorsitzender.
David Capdevila übernimmt als Chief Market Officer (CMO) die Verantwortung für die kreditversicherungs-
fernen Bereiche Bonding, Instalment Credit Protection, Collections und Atradius Re. Er wird weiterhin das Kreditversicherungsgeschäft in Spanien, Portugal und Brasilien steuern.
Delfin Rueda wird zusätzlich zu seiner Rolle als Chief Financial Officer (CFO) zum Chief Risk Officer (CRO) bestellt.
Die derzeitigen CMOs Peter Schmidt und Tommie Sjödahl haben sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen außerhalb von Atradius zu widmen bzw. in den Ruhestand zu gehen.
„Mit dem neu aufgestellten Vorstand setzen wir unsere Strategie um, die Organisationsstruktur von Atradius zu straffen, und zwar bei gleichbleibend hoher Qualität im Kundenservice. Das zeigt auch die ‚Atradius Service Charter’, die wir gerade unseren Kunden vorgestellt haben”, so Vorstandsvorsitzender Isidoro Unda. “Die Bündelung von Geschäftsbereichen wird Entscheidungsprozesse beschleunigen und uns noch besser in die Lage versetzen, schnell auf Marktbedürfnisse zu reagieren.“
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von rund 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisi-ken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Lieferantenkredite können Aufschwung ankurbeln
- Kreditversicherer Atradius veröffentlicht internationales Weißbuch zur Zukunft des Lieferantenkredits
- Unternehmen erwarten Anstieg der Geschäfte mit Zahlungsziel
- Fazit: Lieferantenkredit kann als Motor des Aufschwungs wirken
Voraussetzung: Transparenz und Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern
Köln, 10. Juni 2010 – Lieferantenkredite werden infolge der Wirtschaftskrise weiter an Bedeutung gewinnen. Voraussetzung für diese Darlehen, die sich Unternehmen durch die spätere Bezahlung von bereits gelieferten Waren oder Dienstleistungen gegenseitig einräumen, sind jedoch Transparenz und Vertrauen in den Geschäftsbeziehungen. Das ist das Ergebnis des vom Kreditversicherer Atradius vorgelegten Weißbuchs „Die Zukunft des Lieferantenkredits“. Das Weißbuch baut auf einer internationalen Umfrage unter Unternehmen und zahlreichen Expertengesprächen auf. „Der Lieferantenkredit hat das Potenzial zum Motor des Aufschwungs“, so Atradius Deutschland Chef Dr. Thomas Langen. „Das Schmiermittel ist jedoch die offene Kommunikation der Einkäufer mit ihren Lieferanten. Das ist die Grundlage für die Vereinbarung von Umfang und Konditionen der Zahlungsziele.“
Der Lieferantenkredit ist eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt. Immerhin leihen deutsche Lieferanten ihren Kunden auf diese Weise rund 300 Milliarden Euro. Das ist mehr Geld als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen.
Längere Zahlungsziele als Marketinginstrument nutzen
Im Zuge der Krise war die Verfügbarkeit von Lieferantenkrediten jedoch allzu oft eine Frage der Marktmacht. Während Schlüssellieferanten bei ihren Kunden auf Vorkasse bestehen konnten, sahen sich viele kleinere Zulieferer mit immer weiter hinausgezögerten Zahlungen ihrer Kunden konfrontiert. Im Mittelpunkt stand dabei die schnelle Liquidität des vermeintlich Mächtigeren. „Wenn sich dieser Trend nicht umkehrt, werden nicht nur langjährige Geschäftsbeziehungen darunter leiden, sondern auf Dauer auch der Cashflow und die Investitionsfähigkeit vieler Marktteilnehmer“, so eine weitere Erkenntnis des Weißbuchs.
Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel eines mittelständischen Spezialisten für Antriebstechnik. Jochen Remmert, Geschäftsführer der Rodriguez GmbH aus Eschweiler, nutzt den Lieferantenkredit als Marketinginstrument. „Dass wir unseren Kunden Zahlungsziele von bis zu 60 Tagen einräumen können, ist ein eindeutiger Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren – teils viel größeren - Konkurrenten, die zumindest bei Neukunden grundsätzlich Vorkasse verlangen“, so Remmert. „Voraussetzung dafür ist für uns aber die Zusammenarbeit mit einem Kreditversicherer, der uns vor Auftragsbestätigung aktuelle Informationen über die Bonität des Unternehmens liefert.“
Auch Transparenz der Kreditversicherer gefragt
Kreditversicherer gelten als wichtiges Scharnier zwischen Ein- und Verkäufern im internationalen Handel. Sie prüfen die aktuelle und zukünftige Bonität der Kunden des versicherten Unternehmens und entscheiden auf dieser Basis über die Höhe des Versicherungsschutzes im Falle eines Forderungsausfalls. Obwohl Kreditversicherer ihre Kunden im Zuge der Krise mit hohen Schadenauszahlungen stabilisierten, gerieten sie durch die Ablehnung von Versicherungsschutz in hoch riskanten Fällen in die Kritik.
„Kreditversicherer sollten ihren Kunden wo immer möglich ausreichend Zeit lassen, um sich auf Kreditlimitentscheidungen einzustellen, zum Beispiel durch die Vereinbarung anderer Sicherheiten wie Akkreditive oder Bürgschaften“, so eine der Handlungsempfehlungen des Weißbuchs von Atradius mit Blick auf die eigene Branche. „Verschlechtern sich Finanzkennzahlen so stark, dass wir die Deckung des Risikos nicht mehr verantworten können, haben wir uns seit September letzten Jahres selbst zu einer Vorlaufzeit von 30 Tagen verpflichtet, solange keine unmittelbare Insolvenzgefahr besteht“, kommentiert Langen die Umsetzung dieser Erkenntnis für sein Haus und ergänzt: „Wir gehen noch einen Schritt weiter und identifizieren auch aktiv diejenigen Abnehmer unserer Kunden, die aufgrund verdichteter oder verbesserter Finanzinformationen wieder Chancen für die Ausweitung ertragreicher Geschäfte unserer Kunden bieten.“ Diese seien über alle Branchen verteilt und erreichten eine Vielzahl von Versicherungsnehmern.
Über das Weißbuch
Ziel des Atradius Weißbuchs war es, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Gewährung von Lieferantenkrediten zu ermitteln. Insbesondere wurden die Studienteilnehmer danach befragt, wie sich ihre Einstellung zu Zielgeschäften verändert hat und wie sie in Zukunft mit Lieferantenkrediten umgehen wollen. Auf Basis der Umfrageergebnisse und zahlreicher Experteninterviews enthält das Atradius Weißbuch Handlungsempfehlungen für Lieferanten, deren Kunden und Kreditversicherer.
Das Atradius Weißbuch „Die Zukunft des Lieferantenkredits“ kann kostenlos unter www.atradius.de heruntergeladen werden.
Das vollständige Interview mit Jochen Remmert von der Rodriguez GmbH finden Sie im Pressebereich.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Interview: „Zahlungsziele einräumen und als Wettbewerbsvorteil nutzen“
Köln/Eschweiler, 10. Juni 2010 – Die Rodriguez GmbH aus Eschweiler ist auf Wachstumskurs. Vor einem Jahr sah das noch anders aus. Der Spezialist für Antriebstechnik musste erhebliche Umsatzeinbußen verkraften. Wenig überraschend. Schließlich stammen viele Kunden des Unternehmens aus krisengeschüttelten Branchen wie dem Maschinenbau und der Fahrzeugindustrie. Doch Rodriguez nutzte die Herausforderung als Chance und behauptete sich gegenüber seinen – teils deutlich größeren – Wettbewer-bern. Ein Schlüssel zum Erfolg: seine Kreditversicherung.
Herr Remmert, was ist Ihr Erfolgsrezept?
Wir sind eindeutig kleiner und flexibler als viele unserer Wettbewerber. Wir konnten schnell und effektiv unsere zu hohen Lagerbestände abbauen. Das hat unsere Liquidität in der Krise geschont. Trotzdem sind wir in der Lage, in kürzester Zeit hohe Qualität zu liefern. Ein eindeutiger Wettbewerbsvorteil gerade jetzt, wo die Aufträge wieder anziehen und zum Teil schon die ersten Materialengpässe entstehen.
Welche Rolle spielt die Kreditversicherung dabei?
Dass wir unseren Kunden durch die Kreditversicherung Zahlungsziele von bis zu 60 Tagen einräumen können, ist ein weiterer Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Konkurrenten, die zumindest bei Neukunden grundsätzlich Vorkasse verlangen. Nur wenn Atradius nein sagt, liefern wir ausschließlich gegen Vorkasse oder andere Sicherheiten wie Bürgschaften oder Akkreditiv. Mit diesem Grundsatz sind wir bisher gut gefahren. Und die Bedeutung nimmt jetzt im Aufschwung noch zu. Da wir oft die einzigen sind, die in kurzer Zeit liefern können, erhalten wir Aufträge von vielen Unternehmen, die wir nicht kennen. Natürlich freuen wir uns über Neukunden. Wir wollen den Umsatz aber nur machen, wenn er am Ende auch wirklich verbucht werden kann.
Bei Atradius sind Sie auch als Abnehmer gelistet. Sie legen selbst sehr viel Wert auf Transparenz gegenüber Ihren Gläubigern. Zahlt sich der Aufwand aus?
Ja, ganz klar. Aus meiner Vergangenheit als Unternehmensberater weiß ich, dass es entscheidend auf eine offene Kommunikation ankommt - besonders, wenn es mal nicht so rund läuft. Auch wir haben schon aktuelle Daten aus 2010 an Atradius übermittelt und erwarten das Gleiche von unseren Geschäftspartnern.
Was macht Sie so sicher, dass sich der Wachstumskurs für Sie weiter fortsetzt? Schließlich sind die Prognosen auch im Zuge der Eurokrise nicht ausnahmslos positiv.
Entscheidend ist für uns nicht, wie stark wir wachsen, sondern dass wir profitable Ge-schäfte machen. Die Konjunktur können wir nicht beeinflussen, aber von der Qualität unseres Produkt- und Serviceangebots sind wir überzeugt. Und Atradius hilft uns, dafür auch gutes Geld zu bekommen.
Was würden Sie sich noch von Ihrem Kreditversicherer wünschen?
Für die schnellen Abläufe in unserem Unternehmen sind aktuelle Informationen sehr wichtig. Ich würde mir wünschen, dass generell für mehr Transparenz geworben wird. Unternehmen sollten wissen, dass die Informationsübermittlung an Kreditversicherer eine sinnvolle Bringschuld für die Festigung von Geschäftsbeziehungen ist, und zu einem normalen Procedere gehört.
Herr Remmert, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Über Atradius
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Studie: Lieferanten setzen kürzere Zahlungsfristen durch
Dienstag, den 27. April 2010 um 00:00 Uhr
- Kreditversicherer Atradius veröffentlicht aktuelles Zahlungsmoralbarometer
- Zahlungsziele und tatsächliche Zahlungsdauer haben sich in Deutschland deutlich verkürzt
- Fazit: Maßnahmen der Lieferanten zur Liquiditätssicherung greifen, Aufschwung erfordert vorwärts gerichtetes Kreditmanagement
Deutsche Lieferanten pochen im europäischen Vergleich auf die kürzesten Zahlungsfristen – offenbar mit Erfolg, wie die Studienergebnisse des aktuellen Atradius Zahlungsmoralbarometers zeigen. Demnach wollen deutsche Unternehmen im Durchschnitt nach 19 Tagen bezahlt werden. Tatsächlich werden ihre Rechnungen im Inland nach durchschnittlich 22 Tagen beglichen. Damit zahlen deutsche Unternehmen zwar immer noch drei Tage zu spät, aber im Vergleich zum Sommer 2009 hat sich die Dauer überfälliger Rechnungen halbiert. „Die Lieferanten fahren die Früchte eines intensivierten und konsequenteren Mahn- und Forderungsmanagements ein“, kommentiert Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius Deutschland, die Studienergebnisse. „Im Zuge der Wirtschaftskrise haben viele Unternehmen ihre Zahlungsziele verkürzt, um ihre Liquidität zu sichern. Zunächst konnten sie sich am Markt damit nicht durchsetzen, jetzt aber scheinen die Maßnahmen zu greifen.“
Gute Zahlungsmoral senkt Finanzierungsbedarf
Wie wichtig schnelle Zahlungseingänge für die Liquidität sind, macht Karrenberg an einem Beispiel deutlich: „Werden die Forderungen eines größeren mittelständischen Unternehmens durchschnittlich auch nur einen Tag schneller beglichen, reduziert sich der Finanzierungsbedarf für dieses Unternehmen bereits um mindestens eine Million Euro pro Jahr. Die Verkürzung der Zahlungsdauer von 28 im Sommer 2009 auf jetzt 22 Tage bedeutet für die Unternehmen also ein beträchtliches Liquiditätspolster.“ Auch die ausländischen Geschäftspartner der Deutschen beeilen sich mittlerweile bei der Begleichung ihrer Rechnungen. Mussten deutsche Lieferanten im Sommer 2009 noch durchschnittlich 36 Tage bis zum Zahlungseingang warten, dauert es jetzt nur noch 25 Tage.
Herausforderung: steigende Umsätze im Aufschwung
Trotz besserer Zahlungsmoral ist es für eine Entwarnung laut Atradius jedoch noch zu früh. Der Finanzierungsbedarf werde sich im Zuge steigender Umsätze im Aufschwung wieder erhöhen. Gleichzeitig würden die Jahresabschlüsse 2009 bei den meisten Unternehmen aufgrund der Krise schlechter ausfallen. „Kreditgeber und -versicherer dürfen Unternehmen daher nicht nur auf Basis der Bilanzen 2009 bewerten, sondern müssen die Zukunftsperspektiven wie zum Beispiel die voraussichtliche Umsatzentwicklung jedes einzelnen Unternehmens in ihre Kreditentscheidungen mit einbeziehen“, so Atradius-Deutschland Chef Dr. Thomas Langen. „Nur so kann der Aufschwung an Fahrt gewinnen.“
Zahlungsfristen fast überall verkürzt, Italiener lassen sich am meisten Zeit
Mit der Verkürzung von Zahlungszielen liegen die deutschen Unternehmen aktuell im europäischen Trend. Die Zahlungsfristen reduzierten sich mit Ausnahme von Großbritannien und den Niederlanden in allen befragten Ländern gegenüber Sommer 2009, sind international aber zum Teil sehr unterschiedlich. Deutsche Unternehmen wollen im europäischen Vergleich am schnellsten bezahlt werden. Lieferanten im zweitplazierten Dänemark geben ihren Kunden bereits 26 Tage und Italien als Schlusslicht 60 Tage Zeit, um ihre Rechnungen zu begleichen. Unternehmen in Italien lassen sich mit 72 Tagen bei der Bezahlung mit Abstand am meisten Zeit, gefolgt von Belgien (38 Tage) und den Niederlanden (36 Tage). Deutschland ist im europäischen Vergleich am schnellsten.
Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Februar/März 2010 über 1.500 Unternehmen aus allen Branchen in acht Ländern befragt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande und Schweden.
Die deutsche Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Über Atradius
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Atradius-CAM: Software optimiert Forderungsmanagement
Dienstag, den 13. April 2010 um 01:00 Uhr
- Kunden erhalten mit neuer Software schnelle Anbindung an die Atradius Kreditversicherung
- Effiziente und zentrale Steuerung der Prozesse im Kreditmanagement –
von der Anlage der Kundenakten bis zur automatisierten Limitanfrage - Kunden sparen Prozesskosten und können Kreditentscheidungen revisionssicher dokumentieren
Der weltweit zweitgrößte Kreditversicherer Atradius bietet seinen Kunden ab sofort die Software-Lösung „Atradius-CAM“ (Credit Application Manager) zur Erleichterung und Optimierung ihres Forderungsmanagements an. Versicherte Unternehmen sind über Atradius-CAM direkt an das Online-System der Kreditversicherung angebunden. Sie können damit ihre Prozesse im Kreditmanagement schneller und effizienter steuern – von der Anlage der Kundenakten bis zur automatisierten Limitanfrage. Atradius-Kunden sparen damit nicht nur Prozesskosten, sondern können ihre Kreditentscheidungen auch revisionssicher dokumentieren. „Im Zuge der Wirtschaftskrise wünschten sich gerade mittelständische Unternehmen einen Überblick über ihre Kundenstruktur per Knopfdruck. Mit Atradius-CAM bieten wir dafür jetzt ein attraktives Einsteigerprodukt, das mit dem Schutz unserer Kreditversicherung verknüpft ist“, erläutert Michael Timmermann, Country Manager Atradius Deutschland.
Die plattformunabhängige Software wurde in Zusammenarbeit mit der Prof. Schumann GmbH – einem der führenden Beratungs- und Softwareunternehmen im Bereich Kreditmanagement – entwickelt. Bei Atradius-CAM ist zu jedem Debitor eine elektronische Kreditakte hinterlegt. Hier werden alle externen und internen Informationen über den Debitor übersichtlich abgelegt und verwaltet. Zahlungserfahrungen und Auskunfteinachträge werden automatisch und immer aktuell in die Akte eingehängt. Die wichtigsten Informationen sind jederzeit auf einen Blick abrufbar. Zusätzlich ermöglicht das System Auswertungen und Berichte, zum Beispiel über die Entwicklung von Bonität und Konditionen eines Kunden im Zeitverlauf. Langfristig unterstützt Atradius-CAM damit den Aufbau eines solventen Kundenstammes und die Fokussierung auf profitable Geschäfte.
Über Atradius
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Atradius Geschäftsergebnisse 2009
Atradius, einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung, Inkassodiensten und Bürgschaften, hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Verlust nach Steuern von 113,3 Millionen Euro abgeschlossen.
Amsterdam, 23. März 2010 – Effektive Bonitätsanalysen im Hinblick auf die Kunden der versicherten Unternehmen führten verbunden mit entsprechenden Risiko begrenzenden Maßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung der Ergebnisse im zweiten Halbjahr.
Zahlen im Überblick
- Rückgang der Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft von 1.774,0 Millionen Euro in 2008 auf 1.589,3 Millionen Euro in 2009
- Verbesserung des Ergebnisses aus dem Servicegeschäft um 14,5 Prozent auf
15,0 Millionen Euro (13,1 Millionen Euro in 2008) - Anstieg der Nettoeinnahmen aus Kapitalanlagen um 42,9 Prozent auf 68,3 Millionen Euro (47,8 Millionen Euro in 2008)
- Senkung des Nettoverlusts um 41,4 Prozent auf 113,3 Millionen Euro
(193,4 Millionen Euro Verlust in 2008)
Stärkere zweite Jahreshälfte
Die Nettoschadenquote konnte im Wesentlichen infolge des verbesserten Schadenergebnisses in der zweiten Jahreshälfte 2009 gesenkt werden. Kosten und Einnahmen aus Kapitalanlagen entwickelten sich besser als erwartet und trugen zu den positiven Ergebnissen bei, die Atradius in den letzten sechs Monaten des Jahres 2009 ohne Berücksichtigung der Restrukturierungskosten erzielte. „Wir haben die drohende Wirtschaftskrise erkannt und in der zweiten Jahreshälfte 2008 entsprechende Maßnahmen getroffen, um die Auswirkungen auf Atradius und unsere Kunden zu begrenzen, denn wir bilden zusammen mit unseren Versicherungsnehmern eine Risikogemeinschaft“, erklärte Isidoro Unda, CEO von Atradius. „Angesichts der Schwere der Rezession haben wir unsere Kunden in einigen Fällen aber nicht immer hinreichend über Maßnahmen informiert. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Informationsfluss zwischen Atradius, unseren Kunden und den Maklern zu optimieren.“
Versicherungsgeschäft
Die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft gingen infolge des Umsatzrückgangs bei den versicherten Unternehmen und der von Atradius getroffenen Risiko begrenzenden Maßnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent zurück. In 2009 lag der Fokus vor allem darauf, Bonitätsinformationen über die Kunden der Versicherten zu verdichten und die Kapitaldecke des Unternehmens proaktiv zu steuern, um den Schutz der Versicherungsnehmer langfristig zu gewährleisten. In den meisten Märkten wurde der „Buyer Rating“ Service eingeführt - ein System, das Kunden die Bewertung und den Vergleich ihrer Abnehmer noch einfacher macht. In weiteren Kommunikationsmedien informierte Atradius umfassend über die Situation in den Märkten der Welt, in denen Atradius und seine Kunden agieren.
In der zweiten Jahreshälfte 2008 und im ersten Quartal 2009 ließen Branchen und Märkte mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit die Schadenquote von Atradius auf über 125 Prozent hochschnellen. Das Deckungsvolumen in Bezug auf hochriskante Abnehmer wurde minimiert, um die kurzfristigen, vertretbaren Risiken der Kunden besser abdecken zu können. Gleichzeitig wurde damit sichergestellt, dass die Kunden bei Bedarf langfristig den Versicherungsschutz erweitern können, sobald sie bei einer Erholung der Wirtschaft ihre Geschäftstätigkeit wieder ausweiten. Die Reduzierung des Deckungsvolumens führte in 2009 zu einer Verbesserung der Nettoschadenquote auf 77,1 Prozent.
„Unsere Risikobereitschaft ist jetzt höher als die einiger unserer Wettbewerber“, sagte Isidoro Unda. „Wir bieten unseren Kunden treffende Bonitätsanalysen und damit das nötige Werkzeug, um mit Forderungsausfallrisiken auch in der Krise richtig umzugehen.“
Servicegeschäft
Der Anstieg der Einnahmen aus Dienstleistungen ist im Wesentlichen auf das Inkassogeschäft zurückzuführen, in dem eine Einnahmensteigerung von 19,8 Prozent zu verzeichnen war. Die Einnahmen aus dem für den niederländischen Staat abgewickelten Exportkreditgeschäft zeigten eine stetige und den Erwartungen entsprechende Entwicklung.
Märkte
In der zweiten Jahreshälfte 2009 setzte eine Verbesserung der Marktbedingungen ein, die für mehr Stabilität in der Wirtschaft sorgte. Infolge der weltweiten Rezession, die sich auf die Umsätze der Kunden auswirkte, und der von Atradius getroffenen Risiko begrenzenden Maßnahmen gingen die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft in der ersten Jahreshälfte 2009 in allen Regionen mit Ausnahme von Asien zurück. Im größten regionalen Markt von Atradius, zu dem Spanien, Portugal und Brasilien zählen, waren nach wie vor die höchsten Umsätze zu verzeichnen. Die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft gingen hier um weniger als 1 Prozent zurück. Obwohl im Vergleich zu 2007 und der ersten Jahreshälfte 2008 in den Märkten noch eine höhere Unsicherheit herrschte, stabilisierte sich das wirtschaftliche Umfeld im zweiten Halbjahr 2009 fast überall, was zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führte. „Wir werden weiter umsichtig handeln, aber wir werden den Deckungsschutz für unsere Kunden ausweiten“, so Unda.
Ausblick
Das für 2010 prognostizierte Wirtschaftswachstum wird von den USA ausgehen, wo ein BIP-Anstieg von 2,9% erwartet wird. Aller Voraussicht nach wird die Mehrheit der großen Volkswirtschaften Europas dieser Entwicklung folgen, dies jedoch mit einem geringeren BIP-Wachstum: Deutschland (1,8 Prozent), Großbritannien (1,5 Prozent), Frankreich (1,4 Prozent), Niederlande (1,2 Prozent), Italien (0,9 Prozent) und Spanien (- 0,4 Prozent). Nach einem Einbruch von 12,3 Prozent im Jahr 2009 wird für 2010 ein Anstieg des Welthandelsvolumens (Waren und Dienstleistungen) von 5,8 Prozent prognostiziert. Mit der zunehmenden Geschäftstätigkeit werden voraussichtlich auch die versicherbaren Umsätze im Laufe des Jahres 2010 bis ins Jahr 2011 hinein steigen.
„In all unseren Kernmärkten gibt es Anzeichen für eine Erholung. Das Wirtschaftsklima hellt sich in den meisten Teilen Europas auf. Für eine Entwarnung ist es jedoch noch zu früh, da in ganz Europa Bankkredite weiterhin knapp sind und das Wachstum in den Niederlanden, in Belgien und in anderen exportorientierten Ländern von der Erholung der größeren Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und USA abhängt“, so Unda. „Während das wirtschaftliche Umfeld weiterhin umsichtiges Handeln erfordert, wollen wir unser Geschäft innerhalb vertretbarer Grenzen aktiver vorantreiben. Der im zweiten Halbjahr 2009 eingesetzte Trend positiver Ergebnisse hat sich in den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 fortgesetzt. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung mit der anhaltenden Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unseren Märkten nachhaltig ist.”
Die in dieser Pressemitteilung genannten Zahlen sind noch nicht testiert.
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Atradius Corporate Communications
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Atradius und Creditreform: „Vollkasko“ bei Forderungsausfall
• Nach großer Nachfrage: Kooperationsprodukt „Crefo WKV“ jetzt auch zur Absicherung des gesamten Forderungsbestandes erhältlich
• „Crefo WKV+“ bietet vollumfänglichen Schutz für Unternehmen und Betriebe mit Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro
• Kunden: „professionelles Forderungsmanagement bei reduziertem Verwaltungsaufwand“
Köln/Neuss, 11. März 2010 - Creditreform und Atradius bieten rund ein Jahr nach der erfolgreichen Markteinführung ihres Kooperationsproduktes „Crefo WKV“ ab sofort auch eine gemeinsame Warenkreditversicherung zur Absicherung des gesamten Forderungs-bestandes von kleinen und mittleren Unternehmen an. „Die Innovation, wie bei einer Teilkasko nur existentielle Zahlungsrisiken zu versichern und damit Kosten zu sparen, wurde stark angenommen“, so Andreas Nintemann, KMU-Vertriebsdirektor bei Atradius. „Gleichzeitig hat uns die große Nachfrage nach vollumfänglichem Versicherungsschutz zur Entwicklung einer ‚Vollkasko-Lösung’ im Forderungsmanagement animiert.“
Besonderer Vorteil von „Crefo WKV+“: Liegt eine positive Wirtschaftsauskunft für ein zu belieferndes Unternehmen vor, muss zur Absicherung von Forderungen bis 20.000 Euro keine gesonderte Deckungsentscheidung (Kreditlimit) bei Atradius eingeholt werden. „So entsteht uns kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand“, berichtet Birgit Collmer*, als kaufmännische Leiterin der DEHA Elektrohandelsgesellschaft einer der ersten „Crefo WKV+“ Kunden. „Wir nutzen Atradius und Creditreform so in erster Linie als professionelle Forderungs- und Risikomanager. Das könnten wir niemals mit eigenen Ressourcen stemmen.“ Aber auch bei Risiken, die über der Anbietungshöchstgrenze liegen, ist das Prozedere einfach und unkompliziert: Kreditlimit einholen, maximal 30 Tage nach Lieferung Rechnung stellen, Forderung 60 Tage nach Fälligkeit an das Creditreform-Inkasso abgeben und Nichtzahlungsmeldung bei Atradius einreichen.
Die Kooperationsprodukte „Crefo WKV“ und „Crefo WKV+“ kombinieren die Kernkompetenzen von Creditreform und Atradius und sind konzipiert für Betriebe mit einem Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro, die Mitglied bei Creditreform sind. Schon bei Zahlungsverzug zahlt Atradius 90 Prozent der ausstehenden Rechnung. Optional kann der Schutz auch auf Forderungen gegenüber Privatpersonen ausgedehnt werden. Zusätz-lich profitieren die Mittelständler von den Bonitätsauskünften und Inkassodienstleistungen von Creditreform vor Ort. Positiver Nebeneffekt: Crefo WKV wird immer öfter zur Absicherung von Kreditlinien bei der Hausbank eingesetzt.
*Das vollständige Interview mit Birgit Collmer von der DEHA finden Sie hier.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisi-ken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Über Creditreform
Mit der weltweit größten Datenbank über deutsche Unternehmen, mehr als 165.000 Unternehmensmitgliedern, einem Netz von 175 Geschäftsstellen in Europa und über 4.500 Mitarbeitern gehört Creditreform zu den führenden internationalen Anbietern von Wirtschaftsinformationen und Inkasso-Dienstleistungen. 1879 als Wirtschaftsauskunftei in Mainz gegründet, bietet Creditreform heute ein umfassendes Spektrum an integrierten Finanz- und Informationsdienstleistungen. Im Jahr 2008 erwirtschaftete das Unterneh-men einen Umsatz von 520 Millionen Euro in ganz Europa. Mit aktuellen Firmeninforma-tionen und einem professionellen, effizienten Forderungs- und Risikomanagement gibt Creditreform Unternehmen Sicherheit beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsbeziehun-gen.
Für weitere Informationen:
Andrea Köhnen
Tel.: +49 221 2044 1145
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www.atradius.de
Michael Bretz
Tel.: +49 2131 109 171
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www.creditreform.de
„Planungssicherheit in unruhigen Zeiten“
Interview mit Birgit Collmer, kaufmännische Leiterin der DEHA Elektrohandelsgesellschaft, einer der ersten "Crefo WKV+" Kunden
Die DEHA Gruppe bietet mit dem Konzept „TECSOLUTION“ seit kurzem das komplette Outsourcing der Beschaffung technischer Betriebsmittel sowie zukunftsfähiger Elektro- und Gebäudetechnik an. Das spart DEHA-Großkunden nicht nur Kosten, sondern vereinfacht vor allem deren Beschaffungsprozesse. Denn die gesamte Koordination und Abwicklung mit den Lieferanten übernehmen die DEHA Einkaufs- und Logistikspezialisten. Sie verhandeln mit jedem einzelnen Lieferanten, wählen die Besten aus, optimieren Einkaufskonditionen, wickeln die gesamte Lieferung bis zur Bezahlung ab. Eine enorme Vorleistung, für die sich die DEHA schon zu Beginn zwei starke Partner ins Boot geholt hat. Das Unternehmen schloss vor kurzem die Forderungsausfallversicherung „Crefo WKV plus“ ab – ein Kooperationsprodukt des Wirtschaftsinformations- und Inkasso-Dienstleisters Creditreform und Atradius, einem der weltweit führenden Warenkreditversicherer.
Frau Collmer, was hat Sie dazu bewogen, über eine Kreditversicherung nachzudenken?
Collmer: Bis vor zwei Jahren wurde das gesamte operative Geschäft ausschließlich über unsere Gesellschafterorganisationen abgewickelt. Wir in der Zentrale waren bis dahin für Einkauf, Produktmanagement und Marketing zuständig, hatten also im Wesentlichen nur interne Kunden. Der Bedarf für eine Kreditversicherung ergab sich erst mit Aufnahme des bundesweiten Großkundengeschäfts durch TECSOLUTION. Die Absicherung unserer Forderungen gehörte sogar explizit zum Anforderungskatalog für unseren neuen Service.
Was hat Sie speziell auf die Crefo WKV gebracht?
Collmer: Wir sind Mitglied im VEG und erhielten eines Tages ein Informationsschreiben des Verbands, in dem auch die Crefo WKV vorgestellt wurde. Da wir bereits zu diesem Zeitpunkt Bonitätsinformationen von Creditreform bezogen, haben wir uns auch über die Warenkreditversicherung in Kooperation mit Atradius informiert. Natürlich haben wir auch Angebote anderer Versicherer eingeholt. Aber Crefo WKV hat uns am Ende überzeugt.
Warum?
Collmer: Als Creditreform-Kunde haben wir im Gegensatz zu anderen Anbietern den Vorteil, dass bis zu einem bestimmten Umfang keine gesonderte Deckungsentscheidung von Atradius erforderlich ist, wenn eine positive Wirtschaftsauskunft für ein zu belieferndes Unternehmen vorliegt. So entsteht uns kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand. Wir nutzen Atradius und Creditreform so in erster Linie als outgesourcte Forderungs- und Risikomanager. Das könnten wir niemals mit eigenen Ressourcen stemmen.
Warum haben Sie sich für die Absicherung Ihres gesamten Forderungsbestandes entschieden? Crefo WKV bietet ja auch die Möglichkeit nur existentielle Risiken zu versichern und damit auch Kosten zu sparen.
Collmer: Unser Großkundengeschäft ist noch jung. Wir haben dementsprechend eine überschaubare Anzahl von Kunden. Da bot sich der vollumfängliche Schutz an. Und der ist bezahlbar.
Halten Sie eine Beeinträchtigung Ihrer Kundenbeziehungen für möglich? Schließlich setzen Sie mit der Kreditversicherung ja auf das Prinzip „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“…
Collmer: Nein, im Gegenteil. Wir versprechen uns von "Crefo WKV +" eine optimierte Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Denn wir können uns bei Mahnungen jetzt auf den Kreditversicherer und die Notwendigkeit regelmäßiger Zahlungseingänge beziehen.
Lassen sich schon allein dadurch Zahlungen beschleunigen?
Collmer: Fest steht: Kunden, die Rechnungen trotzdem deutlich später oder häufiger mit Verzug zahlen, müssen jetzt mit einem intensivierten Monitoring durch Creditreform und Atradius rechnen. Wir haben also quasi einen doppelten Goliath an unserer Seite, der uns zu einer relativen Position der Stärke verhilft.
Inwieweit hat Ihr Geschäft unter der Wirtschaftskrise gelitten?
Collmer: Das ist regional sehr unterschiedlich. Insgesamt verzeichnen wir als DEHA Gruppe nach wie vor eine überdurchschnittliche Umsatzentwicklung.
Hat sich trotzdem etwas verändert?
Collmer: Eine interessante Entwicklung, die wir in den letzten Monaten beobachtet haben, ist die Umkehr des Nord-Süd-Gefälles unseres Geschäfts. Das hängt mit der Kundenstruktur unserer Gesellschafter zusammen, die sich im Norden eher aus kleineren Betrieben und im Süden aus großen Unternehmen zusammensetzt. Wir merken deutlich, dass sich die traditionellen Elektroinstallationsbetriebe besser in der Krise schlagen. Die großen Industriekunden haben da schon mehr Probleme, unterliegen großen Sparzwängen. Und das ist eines der Einsatzgebiete von TECSOLUTION.
Ein weiterer Grund für die Forderungsausfallversicherung?
Collmer: Die Versicherung gibt uns Planungssicherheit. Das ist gerade in unruhigen Zeiten wie diesen ein entscheidender Vorteil.
Über die DEHA:
Die DEHA ist eine Unternehmensgruppe mit fünf eigenständigen Gesellschafterunternehmen und Partner für das Elektrofachhandwerk, den Elektrofachhandel und industrielle Abnehmer sowie für führende Hersteller elektrotechnischer Produkte und Komponenten.
Birgit Collmer ist seit zehn Jahren als kaufmännische Leiterin bei der DEHA tätig und verantwortet dort die Bereiche Finanzen/Controlling und Personal.
Neue Ausgabe des internationalen Inkasso-Handbuchs erschienen
Atradius Collections, der internationale Spezialist für Inkassofälle im In- und Ausland, hat eine neue erweiterte Version seines „International Debt Collections Handbook“ herausgebracht.
Amsterdam, 03. März 2010 – Die Optimierung des Cashflows steht bei Unternehmen weiter im Fokus und so bietet das überarbeitete Inkasso-Handbuch von Atradius jetzt wieder die aktuellsten praktischen Informationen zu verschiedenen Facetten des Inkassoverfahrens weltweit – angefangen bei der gütlichen Einigung bis hin zum Gerichtsverfahren sowie Einzelheiten zu den kulturellen, rechtlichen und finanziellen Besonderheiten.
Das im vergangenen Jahr zum ersten Mal veröffentlichte „International Debt Collections Handbook“ von Atradius hat sich schnell zu einem beliebten Nachschlagewerk für die Wirtschaft entwickelt und wurde bereits von mehreren Hundert Besuchern der Webseite www.atradiuscollections.com heruntergeladen.
Mit der neuen Ausgabe hat Atradius Collections die geographische Bandbreite des Handbuchs erweitert und bietet umfassende Informationen zu fünf weiteren Ländern: Irland, Österreich, Griechenland, Türkei und Tunesien. Darüber hinaus wurden die Informationen zu den 20 bereits im ersten Handbuch vorgestellten Ländern aktualisiert.
„Wir freuen uns, dass das Handbuch als regelmäßig genutztes Nachschlagewerk bei unseren Kunden und der breiten Öffentlichkeit so viel Anklang findet", so Rudi de Greve, Global Operations Director bei Atradius Collections. „Neben allgemeinen, rechtlichen und aufsichtsbehördlichen Fakten bieten wir auch einige kulturelle und geschäftliche Einblicke in das Inkassowesen der einzelnen Länder. Damit unterstützen wir Unternehmen bei der Auswahl des richtigen Inkassoverfahrens für das jeweilige Land, in dem sie geschäftstätig sind. Wussten Sie zum Beispiel, dass Schuldner in Tunesien häufig Rechtsanwälte einschalten, um das Inkassoverfahren zu verzögern?”
Die neue erweiterte Version des Handbuchs steht auf www.atradiuscollections.com kostenlos zum Download bereit.
Über Atradius Collections:
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius-Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen zur Beitreibung in- und ausländischer Forderungen. Mit einem globalen Netzwerk von Inkassospezialisten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern betreut Atradius Collections über 14.000 Kunden und bearbeitet rund 100.000 Fälle im Jahr. Über 80 Jahre Erfahrung im globalen Markt für Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweiten Marktführer im Bereich „Business to Business“ Inkasso.
Inkasso weiterhin gefragt
Viele Unternehmen greifen im Zuge der Wirtschaftskrise häufiger auf Inkassodienstleister zurück
Amsterdam, 18. Januar 2010 - Im Rahmen seines „Global Collections Review“ befragte Atradius, ein führender Anbieter von Forderungsmanagement- und Inkassolösungen, mehr als 3.500 Unternehmen aus 20 Ländern zu ihren Anforderungen an Inkassodienstleister im „Business-to-Business“ Bereich. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie sich die Wirtschaftskrise auf die Beauftragung externer Anbieter ausgewirkt hat, nach welchen Kriterien Unternehmen einen Inkassopartner auswählen und welche Faktoren sie davon abhalten, ihre Außenstände eintreiben zu lassen.
Der „Global Collections Review“ zeigt, dass viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise häufiger Inkassodienstleistungen in Anspruch nehmen, um ihren Cashflow und ihre Liquidität zu verbessern. In Belgien (44 %) und den Niederlanden (43%) ist der Anteil der Unternehmen, die vermehrt auf externe Partner setzen, am höchsten.
Unter den acht Kriterien für die Auswahl eines Inkassodienstleisters rangierte in allen Ländern die Erfolgsquote an erster Stelle, gefolgt vom Preis, der globalen Kompetenz, dem lokalen Know-how und dem schnellen Zugriff auf aktuelle Informationen.
„Die Studie gewährt einen wertvollen Einblick in die Vorgehensweise von Unternehmen beim Einzug offener Forderungen“, so Raymond van der Loos, Managing Director von Atradius Collections. „Trotz der erwarteten Übereinstimmungen unter den Befragten, beispielsweise in der Beurteilung der Erfolgsquoten oder den Kenntnissen über das nationale und internationale Inkassogeschäft, ließ die Umfrage viele geografische und kulturelle Unterschiede erkennen. Unsere Erfahrung und die sorgfältige Bewertung dieser Unterschiede sowie unser umfassendes Wissen über lokale Rechtssysteme und Verfahren ermöglichen Atradius Collections, einen maßgeschneiderten regionalen Service im globalen Handel anzubieten.“
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Befragten bewerten die Wichtigkeit der Beziehung zum Schuldner bei der Auswahl des Inkassobüros höchst unterschiedlich. 47 % der deutschen Umfrageteilnehmer halten die Beziehung für unwichtig, während 53 % der französischen Unternehmen diese als sehr wichtig einstufen. Zusätzliche Dienstleistungen des Inkassoanbieters galten insgesamt als das am wenigsten wichtige Kriterium für die Auswahl eines Inkassoanbieters.
Die Entscheidung, den Forderungseinzug nicht auszulagern, begründeten die wenigsten Unternehmen mit mangelndem Vertrauen in den Erfolg des Inkassoanbieters. Die Umfrageteilnehmer waren sich in diesem Punkt fast überall einig und bescheinigten der Branche damit, dass Inkasso ein effektives Instrument zum Einzug offener Forderungen ist.
An der Studie „Global Collections Review“ nahmen insgesamt 3.538 Unternehmen aus 20 Ländern teil: Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien, Schweden, die Schweiz, Großbritannien, Australien, Kanada, China, Hong Kong, Mexiko und die USA.
Der vollständige „Global Collections Review“ steht unter folgendem Link zum Download bereit:
Über Atradius Collections
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen zur Eintreibung von in- und ausländischen Forderungen. Mit Hilfe eines weltweiten Netzwerks von Inkasso-Spezialisten, Anwälten und Insolvenzverwaltern ist Atradius Collections für über 12.000 Kunden tätig und bearbeitet durchschnittlich 100.000 Fälle pro Jahr. Über 80 Jahre Erfahrung im globalen Markt für Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweiten Marktführer im Bereich „Business to Business“ Inkasso.
Weitere Informationen:
Natasha Pearson, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , +31-20-553-3028
Joanne Aaron, +44-(0)2920-824873, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Studie: Unternehmen rechnen mit Ende der Krise in 2010
- Laut Atradius gefährdet jedoch das rückwärts gerichtete Kreditmanagement den Aufschwung
- Atradius fordert deshalb ein Umdenken der Marktteilnehmer
- Andernfalls könnten viele Unternehmen ihre steigenden Umsätze nicht finanzieren und würden deshalb vermehrt in die Insolvenz getrieben
Köln, 25. November 2009 – Deutsche Unternehmen leiden im internationalen Vergleich am meisten unter Cashflow-Problemen infolge säumiger Zahler, rechnen aber mit einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft bis Ende 2010. Das ergab eine Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter mehr als 3.500 Unternehmen in 20 Ländern. Atradius sieht in den Studienergebnissen die eigenen Prognosen bestätigt, appelliert aber an alle Marktteilnehmer, den aufkeimenden Aufschwung nicht durch ein rein rückwärts gerichtetes Kreditmanagement zu gefährden „Wichtiger ist eine angemessene Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des betreffenden Unternehmens“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius Deutschland. „Diese so genannte ‚antizipative Bonitätsanalyse’ praktizieren wir bei Atradius bereits im Rahmen unserer Kreditversicherung. Um den Aufschwung aber nachhaltig zu finanzieren, ist ein Umdenken aller Marktteilnehmer erforderlich.“
Die Erfahrung von Atradius zeigt, dass sich das Insolvenzrisiko für Unternehmen im Aufschwung noch einmal erhöht, weil steigende Umsätze nicht finanziert werden können. Grund: Die Vorlage der von der Wirtschaftskrise gebeutelten Jahresabschlüsse löst eine rapide Verschlechterung vieler Kreditnehmer-Ratings aus. Um dem entgegenzusteuern, sind laut Atradius-Deutschland-Chef Thomas Langen nicht nur Banken und Kreditversicherer in der Pflicht, die sich nicht allein auf zurückliegende Daten wie Bilanzen stützen dürfen, sondern auch die Unternehmen selbst. „Diese müssen mit ihren Kreditgebern eng zusammenarbeiten und aussagekräftige Informationen zur Verfügung stellen, um eine fundierte Kreditentscheidung zu ermöglichen“, so Langen, der ein Umdenken der Unternehmen bereits in seiner täglichen Praxis erkennt: „Die zunehmende Transparenz der Unternehmen führt dazu, dass wir aufgrund der genaueren Informationen viele Risiken anders bewerten und Kreditlimite erhöhen können. In Deutschland sind wir aus diesem Grund in der Lage, den Deckungsschutz für 30.000 Unternehmen zu erweitern.“
Weitere Ergebnisse der Studie im internationalen Vergleich:
- 46 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben im Zuge der Wirtschaftskrise den Anteil ihrer Geschäfte mit Zahlungsziel ausgeweitet, 17 Prozent davon sogar deutlich. Nur in Mexiko und Italien gibt es mehr Unternehmen, die über eine deutliche Ausweitung ihrer Verkäufe mit Zahlungsziel berichten. Bei 42 Prozent der Deutschen blieb der Anteil der Lieferungen auf Rechnung gleich.
- 58 Prozent der deutschen Studienteilnehmer klagen aufgrund von Zahlungsausfällen ihrer Kunden über einen reduzierten, 16 Prozent davon sogar über einen deutlich reduzierten Cashflow. Kein anderes Land der Studie berichtet über ähnlich große Probleme. 32 Prozent der Befragten in Deutschland sehen keine Veränderung in ihrem Cashflow aufgrund säumiger Zahler.
- 39 Prozent der deutschen Studienteilnehmer erwarten, dass ihre Kunden bis Ende 2009 an Finanzkraft einbüßen. Nur Spanien und Irland sind in dieser Hinsicht pessimistischer. 40 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass sich die Finanzkraft ihrer Kunden stabilisiert.
- 28 Prozent der befragten deutschen Unternehmen erwarten, dass ihre eigene Finanzkraft bis Ende des Jahres nachlassen wird. Nur in Irland, Spanien und Frankreich gibt es mehr Unternehmen mit dieser Prognose.
- Die Befragten aus Deutschland stellen sich darauf ein, dass das Bruttoinlandsprodukt und die Exporte in 2010 weiter anziehen und sich die Unternehmensgewinne stabilisieren werden. Gleichzeitig erwarten die Befragten, dass sowohl die Insolvenzen als auch die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr weiter ansteigen.
- 61 Prozent der Deutschen rechnen wie die meisten anderen Länder insgesamt mit einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft bis Ende 2010. 22 Prozent glauben erst an einen Aufschwung in 2011 und 17 Prozent ab 2012.
Über die Studie
Für die aktuelle Studie zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Unternehmen wurden im Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August 2009 über 3.500 Firmen aus allen Branchen in 20 Ländern befragt: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und USA.
Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse für Deutschland finden Sie hier.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Andrea Köhnen
Tel.: +49 221 2044 1145
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Kreditversicherer Atradius stellt aktuelles Zahlungsmoralbarometer vor
Zahlungsziel der Deutschen wird von ausländischen Geschäftspartnern um durchschnittlich 14 Tage überzogen
In der aktuellen Weltwirtschaftskrise setzen Unternehmen auf Maßnahmen zur Liquiditätssicherung
Köln, 13. Oktober 2009 – Deutsche Exporteure warten deutlich länger auf ihr Geld als noch zu Beginn des Jahres. Wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor sechs Monaten noch nach 31 Tagen bezahlt, dauert es jetzt bereits 36 Tage, bis ausländische Geschäftspartner ihre Rechnungen begleichen. Das von deutschen Unternehmen gesetzte Zahlungsziel von durchschnittlich 22 Tagen wird damit im Schnitt um 14 Tage überzogen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter mehr als 3.500 Unternehmen in 20 Ländern.
„Der Lieferantenkredit, also der Zeitraum, bis die Rechnung tatsächlich bezahlt wird, ist für die Abnehmer die günstigste Lösung, ihre Cash-Situation zu verbessern“, sagt Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius Deutschland. „Zahlungsziele werden daher immer weiter ausgereizt.“
Die Lieferanten stehen allerdings in der aktuellen Weltwirtschaftskrise vor den gleichen Herausforderungen wie ihre Abnehmer und sind auf die Sicherung ihrer Liquidität bedacht. So haben deutsche Unternehmen ihr durchschnittliches Zahlungsziel gegenüber dem Frühjahr 2009 um zwei Tage auf nunmehr 22 Tage verkürzt. Angenommen hat der Markt diese Maßnahme allerdings nicht, denn das Zahlungsziel wird nicht nur von ausländischen Geschäftspartnern deutlich überschritten. Selbst deutsche Unternehmen zahlen unverändert nach 28 Tagen und damit erst sechs Tage nach Fälligkeit.
Neben der Verkürzung von Zahlungszielen ergreifen die Unternehmen nach Beobachtung von Atradius weitere liquiditätssichernde Maßnahmen, fahren beispielsweise ihre Warenbestände zurück und versuchen insgesamt Kosten zu reduzieren. „Diese Art des Cashflow-Managements ist aber auf dem aktuellen Wirtschaftsniveau sicher nicht mehr lange aufrecht zu erhalten“, ist Karrenberg überzeugt. „Wenn der wirtschaftliche Aufschwung noch länger auf sich warten lässt oder sehr gering ausfällt, wird mit diesen Maßnahmen die Liquiditätssicherung bei vielen Unternehmen höchstens noch drei bis vier Monate funktionieren. Danach wird es schwierig“, so der Atradius-Experte.
Ein bemerkenswertes Ergebnis der Studie im internationalen Vergleich: Im Gegensatz zu Deutschland wurden alle anderen europäischen Exporteure schneller oder genau so schnell bezahlt wie noch zu Beginn des Jahres. „Das ist ein Hinweis, dass Deutschland als Export-Weltmeister von der Krise stärker betroffen ist als andere Nationen“, sagt Karrenberg. Er geht davon aus, dass die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden Monaten quer durch alle Branchen weiter steigen wird.
Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August 2009 über 3.500 Unternehmen aus allen Branchen in 20 Ländern befragt: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und USA.
Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Hoch auflösende Grafiken und O-Töne zum Thema finden Sie hier.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Andrea Köhnen
Tel.: +49 221 2044 1145
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um Unternehmen die Durchführung von Inkassoverfahren zu erleichtern
- Da sich die Zahlungsmoral europaweit und international deutlich verschlechtert hat, gewinnen Inkassoverfahren für Unternehmen zunehmend an Bedeutung
- Die Vielschichtigkeit und Komplexität landesspezifischer Abläufe, Gesetzgebungen und kultureller Unterschiede stellen Unternehmen vor große Herausforderungen
- Atradius Collections, globaler Inkasso-Experte im In- und Ausland, hat ein umfassendes Nachschlagewerk zu Inkassoverfahren auf der ganzen Welt herausgebracht.
Amsterdam, 28. September 2009 - Das englischsprachige „International Debt Collections Handbook“, das im Internet unter http://www.atradiuscollections.com/ kostenlos bereitsteht, deckt sämtliche Facetten des Inkassoverfahrens ab – angefangen bei verschiedenen Stufen der gütlichen Einigung bis hin zu Gerichtsverfahren sowie allen geltenden rechtlichen und finanztechnischen Vorschriften pro Land.
„Es gibt in den einzelnen Ländern im Zusammenhang mit Datenschutz, Schuldnerschutz und Inkassoverfahren unzählige Unterschiede bei den Zahlungsgewohnheiten und Gesetzgebungen “, erklärt Rudi de Greve, Global Operations Director bei Atradius Collections. „In einigen Ländern kann man Zinsen bei Zahlungsverzug erheben, in anderen Ländern wiederum ist dieses Vorgehen gesetzlich verboten. Ein persönlicher Besuch beim Schuldner ist mancherorts gängige Praxis und gilt anderswo als anstößig. In einigen Gebieten konzentriert man sich – bedingt durch die Komplexität des entsprechenden Rechtsystems - auf außergerichtliche Verhandlungen. Anderswo können sofort rechtliche Schritte eingeleitet werden“.
„Das „International Debt Collections Handbook“ gibt Unternehmen all diese Informationen an die Hand. Damit unterstützen wir die Firmen dabei, das für ihren jeweiligen Standort geeignete Inkassoverfahren auszuwählen und damit ihren Cashflow zu optimieren“, fügt de Greve hinzu.
Das „Atradius International Debt Collections Handbook“ gewährt Unternehmen einen umfassenden Einblick in die lokalen Insolvenzverfahren und Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um Forderungen von insolventen Unternehmen einzutreiben. Vor dem Hintergrund der prognostizierten weltweiten Zunahme von Insolvenzen um 35% im Vergleich zum Vorjahr bietet Atradius Collections seinen Kunden zusätzlich eine „Full Service“-Insolvenzlösung mit einem Depot- und Überwachungsdienst für Forderungen gegenüber insolventen Unternehmen. Ziel ist es hierbei, auch etwa vereinbarte Eigentumsvorbehaltsrechte optimal durchzusetzen und so idealerweise einen über die Insolvenzquote hinausgehenden Rückfluss aus dem Verfahren zu erzielen.
Über Atradius Collections:
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich des Kreditversicherers Atradius, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen zur Eintreibung von Forderungen im inländischen und internationalen Handel. Mit einem globalen Netzwerk von Inkasso-Experten, Rechtsanwälten und Insolvenz-Fachleuten wickelt Atradius Collections durchschnittlich 100.000 Inkassofälle pro Jahr für insgesamt über 12.000 Kunden ab. Über 80 Jahre Erfahrung im weltweiten Kreditmanagement machen Atradius
Collections zu einem globalen Marktführer bei Inkassoverfahren im „Business-to-Business“ Segment.
· Schrittweise Verschlechterung der Zahlungsmoral in Deutschland, vor allem ausländische Geschäftspartner werden deutlich später bezahlt
· Im europäischen Vergleich gehören deutsche Unternehmen noch zu den schnellsten Zahlern
· Jeder Tag Zahlungsverzögerung erhöht den Finanzierungsbedarf eines mittelständischen Unternehmens erheblich
Köln, 14. Mai 2009 – Das Zahlungsverhalten in Deutschland hat sich im Vergleich zum Sommer 2008 schrittweise verschlechtert. 55 Prozent der befragten Unternehmen zufolge ist die inländische Zahlungsmoral nur „mittelmäßig“. Zwar bewerten nur 8 Prozent die deutsche Zahlungsmoral als „schlecht“, mittlerweile weicht die Zahlungsdauer (28 Tage) aber bereits vier Tage vom Zahlungsziel (24 Tage) ab. Noch im Sommer 2008 wurde mit nur einem Tag Differenz fast pünktlich gezahlt. Auch nach Einschätzung ausländischer Geschäftspartner ist die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen schlechter als im Sommer 2008. So hat sich die Zahlungsdauer deutscher Unternehmen gegenüber ihren Lieferanten im Ausland um sieben Tage von 36 auf 43 Tage erhöht – eine Steigerung, die nur durch Italien und Südamerika übertroffen wird. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter 1.800 Unternehmen in neun europäischen Ländern.
Deutlich erhöhter Finanzbedarf
Nach Ansicht von Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius Deutschland, hat gerade die kurzfristig zugenommene Zahlungsdauer erhebliche Auswirkungen. „Selbst für gut geführte Unternehmen ist es eine echte Herausforderung, die Zahlungsdauer ihrer Geschäftspartner um einen Tag pro Jahr zu verkürzen. Dies verdeutlicht, wie lange es dauern wird, drei oder gar sieben Tage wieder aufzuholen, um die sich die Zahlungsdauer durchschnittlich in nur sechs Monaten verlängert hat“, sagt Karrenberg. Die Folgen: Ein über Jahre deutlich erhöhter zusätzlicher Finanzierungsbedarf für die Unternehmen. „Ein größeres mittelständisches Unternehmen hat bei nur einem Tag längerer Zahlungsdauer in sonst schnell zahlenden Abnehmerbranchen einen zusätzlichen Finanzbedarf von einer Million Euro pro Jahr und mehr“, sagt Karrenberg.
Allerdings müsse laut Karrenberg bei der Bewertung der deutschen Zahlungsmoral berücksichtigt werden, dass die europäischen Länder zum Teil deutlich unterschiedliche Zahlungsziele haben. Im europäischen Vergleich ist Deutschland bei der absoluten Zahlungsdauer noch immer am schnellsten und zuverlässigsten, denn hier liegt das durchschnittliche Zahlungsziel mit 24 Tagen zum Teil weit unter dem anderer Länder. So haben Unternehmen im zweitplazierten Schweden bereits 30 Tage und Spanien als Schlusslicht 75 Tage Zeit, ihre Rechnungen zu begleichen. Unternehmen in Italien (11 Tage), Belgien (10 Tage) sowie in Frankreich und Großbritannien (jeweils 9 Tage) überschreiten die vereinbarten Zahlungsziele innerhalb ihrer Länder am deutlichsten.
Insolvenzwelle in der zweiten Jahreshälfte erwartet
Auf den ersten Blick überraschend sind die Ergebnisse der Zahlungsausfälle in den befragten neun europäischen Ländern. Im Befragungszeitraum Mitte Januar 2009 bis Mitte Februar 2009 sind die Zahlungsausfälle innerhalb eines Landes gegenüber dem Sommer 2008 lediglich in den Niederlanden, Belgien und Frankreich gestiegen. In Großbritannien, Spanien und Schweden dagegen sind sie sogar recht deutlich gesunken. Eine Entwarnung kann Risikoexperte Karrenberg aufgrund des Befragungszeitraums allerdings nicht geben, denn sie spiegeln die tatsächlichen Insolvenzfälle noch nicht wider. „Wir gehen davon aus, dass insbesondere im zweiten Halbjahr die Zahl der Insolvenzen stark steigen wird und dementsprechend auch die Zahlungsausfälle deutlich zunehmen“.
Je nach Land ergreifen 56 bis 70 Prozent aller Unternehmen Maßnahmen zum Schutz vor Forderungsausfällen. Dabei setzen mit 45 Prozent der befragten Unternehmen die meisten auf Vorkasse. Dahinter folgt mit 35 Prozent die Kreditversicherung. Atradius Deutschland Chef, Thomas Langen, beobachtet, dass sich vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland verstärkt für eine Kreditversicherung interessierten. Bei Atradius seien die Anfragen von Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu zehn Millionen Euro in den vergangenen Monaten um 50 Prozent gestiegen. „Das zeigt, dass die Unternehmen deutlich höhere Risiken erwarten und daher bereit sind, in zusätzliche Schutzmaßnahmen zu investieren“, so Langen. Welche Auswirkungen Forderungsausfälle haben können, zeige ein einfaches Zahlenbeispiel: „Um einen Forderungsausfall von 10.000 Euro auszugleichen, muss ein Unternehmen mit einer Umsatzrendite von 2,5 Prozent einen Mehrumsatz von 400.000 Euro erwirtschaften.“
Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsbarometer“ wird jedes Jahr von Atradius herausgegeben. Für die Studie zum Zahlungsverhalten europäischer Unternehmen vom Frühjahr 2009 wurden etwa 1.800 leitende Mitarbeiter aus Unternehmen in den folgenden neun europäischen Ländern befragt: Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Niederlanden, Spanien und Schweden. Die Online-Befragung fand im Zeitraum vom 20. Januar 2009 bis zum 11. Februar 2009 statt.
Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.: +49 221 2044 1992
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Amsterdam, 4. März 2009 – Atradius, einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung und Inkassodiensten, hat im Geschäftsjahr 2008 bei einem um 40 Prozent auf 1.841,8 Millionen Euro gewachsenen Umsatz einen Verlust in Höhe von 193,4 Millionen Euro verzeichnet. Das Umsatzwachstum – ohne Berücksichtigung von Erträgen aus Kapitalanlagen - resultiert im Wesentlichen aus dem im Januar 2008 vollzogenen Zusammenschluss mit Crédito y Caución, dem größten Kreditversicherer Spaniens. Crédito y Caución ausgenommen sank der Umsatz ohne Berücksichtigung von Erträgen aus Kapitalanlagen infolge einer risikoadäquaten Zeichnungspolitik um 0,7 Prozent. Die Ergebnisse spiegeln die rapide Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr 2008 insbesondere in den Märkten wider, in denen Atradius führend ist. Das Verhältnis der Nettoschäden zu Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft für die gesamte Gruppe stieg von 42,4 Prozent im Jahr 2007 auf 97,4 Prozent in 2008. Die Nettoschadenquote der Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución lag bei 70,1 Prozent.
„Trotz des harten Wirtschaftsumfelds in einigen Märkten, in denen wir führend sind, haben wir unseren Kunden über den aktuellen Konjunkturabschwung hinweg mit unserem Versicherungsschutz zur Seite gestanden“, so Isidoro Unda, CEO von Atradius. „Damit stellen wir eindeutig unter Beweis, dass wir die Geschäftswelt unterstützen und angemessene Warenkreditrisiken für unsere Kunden übernehmen – in guten wie in schlechten Zeiten. Wir haben im Laufe der Jahre viele Rezessionen erlebt und werden auch diese Konjunkturphase bewältigen, indem wir unser Unternehmen im Hinblick auf eine klare Führungsrolle im globalen Kreditversicherungsmarkt stärken.“
Die Zahlen im Überblick
· Anstieg der Bruttoeinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft um 40,7 Prozent von 1.261,2 Millionen Euro in 2007 auf 1.774,0 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución sanken die Bruttoeinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft um 1,7 Prozent
· Steigerung des Service-Umsatzes und sonstiger Einnahmen um 20,3 Prozent von 61,8 Millionen Euro in 2007 auf 74,3 Millionen Euro
· Nettoergebnis aus Kapitalanlagen in Höhe von 47,8 Millionen Euro gegenüber 79,7 Millionen Euro in 2007
· Nettoverlust in Höhe von 193,4 Millionen Euro gegenüber einem Nettogewinn von 164,2 Millionen Euro in 2007
· Anstieg des Eigenkapitals (unter Berücksichtigung des Zusammenschlusses mit Crédito y Caución) um 19,0 Prozent auf 1.016,0 Millionen Euro Ende 2008 im Vergleich zum Jahresende 2007
· Anstieg der Bilanzsumme um 42,1 Prozent auf 4.035,2 Millionen Euro Ende 2008 im Vergleich zum Jahresende 2007
Versicherungstechnische Kennzahlen:
· Nettoschadenquote von 97,4 Prozent gegenüber 42,4 Prozent in 2007 (Atradius-Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución 2008: 70,1 Prozent; Crédito y Caución: 156,4 Prozent)
· Nettokostenquote von 32,2 Prozent gegenüber 37,9 Prozent in 2007 (Atradius-Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución 2008: 39,7 Prozent; Crédito y Caución: 16,1 Prozent)
· Netto-Schaden-Kostenquote von 129,7 Prozent gegenüber 79,2 Prozent in 2007 (Atradius-Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución 2008: 109,8 Prozent; Crédito y Caución: 172,6 Prozent)
2008 – ein Jahr voller Herausforderungen
Im Januar 2008 wurde der Zusammenschluss von Atradius und Crédito y Caución vollzogen. Damit gewann Atradius in Spanien und Portugal an Profil. Durch den Zusammenschluss entstand eine größere und stärker diversifizierte Versicherungsgruppe mit einem weltweiten Marktanteil von rund 31 Prozent und einer erhöhten Kapitalbasis.
Im zweiten Halbjahr 2008 verschlechterte sich das Risikoumfeld jedoch rapide, insbesondere in Spanien, dem nach dem Zusammenschluss größten Markt des Unternehmens. Im zweiten Halbjahr 2008 lag die Nettoschadenquote bei 134,2 Prozent, während sie im ersten Halbjahr noch 62,8 Prozent betrug. Gezielte Maßnahmen sowohl im Risiko- als auch im Vertragsmanagement wurden umgesetzt, um das Risiko-Rendite-Verhältnis wieder auszugleichen und die Kunden durch den Konjunkturabschwung zu führen. Zu diesen Maßnahmen gehörten unter anderem Preisanpassungen, die das gestiegene Risiko in der Geschäftswelt widerspiegeln, sowie die Reduzierung des Deckungsvolumens in Bezug auf Abnehmer, die ein unverhältnismäßiges Risiko darstellen. Atradius geht davon aus, dass sich die Maßnahmen in 2009 und 2010 positiv auswirken werden und Atradius’ führende Position dadurch gestärkt wird.
„Die Rahmenbedingungen für Kreditrisiken haben sich wesentlich verschlechtert und wir erwarten auch für 2009 ein herausforderndes Geschäftsumfeld“, so Unda. „Deswegen war es notwendig, unsere Preise zu erhöhen und unsere Risikopositionen umsichtig zu managen. Auch wenn wir erhebliche Chancen sehen, unsere Prämieneinnahmen zu steigern, werden wir dieses Wachstum mit einer risikoadäquaten Zeichnungspolitik zügeln. Unsere Kunden stehen weiterhin an erster Stelle. Wir werden ihre weltweiten Handelsaktivitäten und unternehmerischen Entscheidungen während der rückläufigen Konjunktur durch die verantwortungsvolle Übernahme von Kreditrisiken und richtungweisende Informationen weiter unterstützen.”
Versicherungsgeschäft
Die gebuchten Bruttoprämien stiegen um 40,7 Prozent auf 1.616,4 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución gingen die Prämieneinnahmen um 1,1 Prozent zurück. Die Einnahmen aus Kreditprüfungsgebühren stiegen um 40,0 Prozent auf 157,6 Millionen Euro. Ohne Crédito y Caución reduzierten sich die Einnahmen aus Kreditprüfungsgebühren um 7,5 Prozent.
Die Einnahmen aus dem traditionellen Kreditversicherungsgeschäft stiegen um 46,7 Prozent auf 1.560,9 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución sanken diese Einnahmen um 2,2 Prozent. In einigen Märkten verzeichnete Atradius eine steigende Nachfrage. Jedoch trug der rückläufige Anteil versicherbarer Umsätze zu sinkenden Einnahmen bei. Darüber hinaus stiegen die Preise in vielen Märkten allmählich an und spiegelten das veränderte Risikoumfeld im zweiten Halbjahr 2008 wider. Das Produktsegment für multinationale Konzerne sowie die Geschäftstätigkeit in Schwellenländern verzeichneten 2008 eine positive Entwicklung. Dies führte zu einer Umsatzsteigerung von 9,1 Prozent auf 279,7 Millionen Euro. Die Einnahmen aus nicht-traditionellen Produkten und Versicherungen gegen politische Risiken verzeichneten 2008 erneut ein erhebliches Wachstum von 27,3 Prozent auf 45,6 Millionen Euro.
Die gebuchten Bruttoprämien von Crédito y Caución betrugen 480,5 Millionen Euro. Die Kreditprüfungsgebühren lagen bei 53,4 Millionen Euro. Diese zusätzlichen, aus dem Zusammenschluss resultierenden Einnahmen trugen zum Umsatzwachstum der Atradius Gruppe bei. Crédito y Caución alleine steigerte seine gebuchten Bruttoprämien um 15,5 Prozent und seine Kreditprüfungsgebühren um 26,2 Prozent im Vergleich zu 2007. Dieses Wachstum spiegelt Preisanpassungen infolge des verschärften Risikoumfelds in erster Linie auf dem spanischen Markt wider.
Die Einnahmen aus dem Bürgschaftsgeschäft stiegen um 6,3 Prozent auf 91,3 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución sanken diese Einnahmen um 9,9 Prozent. Dies ist insbesondere auf die anhaltende aktive Portfolio-Optimierung in Italien zurückzuführen. Das Bürgschaftsgeschäft in Schweden, Finnland und Spanien verzeichnete einen Umsatzzuwachs. Die Einnahmen aus dem aktiven Rückversicherungsgeschäft erhöhten sich um 7,2 Prozent auf 89,4 Millionen Euro. Bei der Absicherung von Ratenkrediten (Instalment Credit Protection) stieg der Umsatz von 15,9 Prozent auf 32,5 Millionen Euro.
Trotz der Herausforderungen im Jahr 2008 verfügen die einzelnen Versicherungsgesellschaften weiterhin über eine gute Solvenz.
Servicegeschäft
Die Einnahmen aus Dienstleistungen ohne Berücksichtigung der Prüfungsgebühren stiegen um 20,3 Prozent auf 74,3 Millionen Euro. Die Einnahmen aus dem Inkassogeschäft, das 74 Prozent des Service-Umsatzes entspricht, verzeichneten einen Zuwachs von 19,7 Prozent. Grund dafür sind zunehmende Zahlungsausfälle und eine stärkere Nachfrage. Hier macht sich die antizyklische Entwicklung dieses Segments bemerkbar. Mit der Eröffnung neuer Standorte in der Tschechischen Republik und Mexiko wurde die Präsenz des Atradius-Inkassogeschäfts 2008 auf 18 Länder ausgeweitet.
„Die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschaffen uns viele neue Möglichkeiten, unsere Einnahmen aus Dienstleistungen zu steigern. Dies gilt insbesondere für das Inkassogeschäft“, so Unda. „Durch die Erweiterung unserer Kapazitäten im Inkassobereich in den letzten zwei Jahren sind wir viel besser aufgestellt, um diese Chancen zu nutzen.”
Märkte
Durch den Zusammenschluss mit Crédito y Caución konnte der Umsatz in Spanien und Portugal erheblich gesteigert werden. Die führende Markstellung von Atradius in diesen Ländern hat jedoch zu einem relativ hohen Engagement auf dem spanischen Markt geführt, der mit am stärksten von der weltweiten Rezession getroffen wurde. Australasien verzeichnete mit 43,6 Prozent erneut eine starke Umsatzsteigerung. Andere Regionen zeigten mit dem Vorjahr vergleichbare Ergebnisse und spiegelten den Rückgang der versicherbaren Umsätze und eine risikoadäquate Zeichnungspolitik im zweiten Halbjahr 2008 wider.
Ausblick
Weltweit wird für 2009 ein weiterer Anstieg der Insolvenzen und Zahlungsausfälle prognostiziert. Das verschärfte Risikoumfeld verbunden mit der steigenden Nachfrage nach Kreditversicherung wird Prämiensatzerhöhungen ermöglichen, die das wirtschaftliche Umfeld angemessener abbilden. Dies wird sich positiv auf die Kreditversicherungsprämien und die Einnahmen aus dem Inkassogeschäft auswirken. Die Schäden werden im ersten Halbjahr 2009 voraussichtlich ansteigen und sich in der zweiten Jahreshälfte abschwächen.
„Aufgrund des aktuellen Weltwirtschaftsklimas müssen wir das Risikoniveau unseres Portfolios genau im Auge behalten“, so Unda. „Kreditversicherer und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen müssen stärker abwägen, welche Risiken für sie akzeptabel sind. Unternehmen, die konsequent unverhältnismäßige Risiken vermeiden, sollten gestärkt aus der Krise hervorgehen und in einer besseren Ausgangsposition sein, wenn die Konjunktur wieder anzieht.“
Die in dieser Pressemitteilung genannten Zahlen sind noch nicht testiert.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Andrea Köhnen
Tel.: +49 221 2044 1145
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· Kooperation zwischen TÜV Rheinland und Atradius verbessert Debitorenmanagement von Unternehmen
· Zertifizierte Unternehmen minimieren Zahlungsausfallrisiken, können Konditionenvorteile bei Atradius erzielen und in Gesprächen mit eigenen Kreditgebern profitieren
· Angebot des Zertifikats bildet weiteren Baustein, um auch im Krisenjahr unternehmerisches Handeln und weltweiten Handel zu versichern
Köln, 24. Februar 2009 – Atradius, einer der weltweit führenden Kreditversicherer, kooperiert ab sofort mit dem TÜV Rheinland bei der Zertifizierung von Prozessabläufen im Forderungsmanagement seiner aktuellen und potenziellen Kunden. „Ziel unserer Versicherung ist es, unseren Kunden unternehmerisches Handeln und weltweiten Handel zu ermöglichen“, sagt Dr. Thomas Langen, Regionaldirektor Deutschland, Mittel- und Osteuropa bei Atradius in Köln. „Nicht nur in der derzeitigen Wirtschaftslage kann die falsche Wahl des Geschäftspartners schnell die eigene Liquiditätslage gefährden, wenn diese Zahlungsfristen nicht einhalten können oder im schlimmsten Fall zahlungsunfähig werden. Ein zertifiziertes Forderungsmanagement gewährleistet vor allem unseren Kunden, aber auch uns als Versicherer, mehr Stabilität in unseren Geschäftsbeziehungen.“
Kooperationspartner von Atradius ist die TÜV Rheinland Cert GmbH, eine Gesellschaft der TÜV Rheinland Group, die Prozesse, Dienstleistungen und Managementprozesse zertifiziert. Bei der Analyse und Bewertung finanz- und betriebswirtschaftlicher Prozesse ist TÜV Rheinland weltweit Vorreiter in seiner Branche. „Angesichts der aktuellen weltweiten Herausforderungen, mit denen Versicherte und Versicherungen sich gemeinsam konfrontiert sehen, waren wir an einer zügigen Zusammenarbeit bei der Zertifizierung von Prozessabläufen im Forderungsmanagement interessiert“, sagt Langen. Atradius unterstützt interessierte Unternehmen im Zuge ihrer Zertifizierung dabei, deren Debitorenmanagement weiter zu verbessern. Ein professioneller Umgang mit Schuldnern erweist sich in vielen Fällen als lebenswichtig für Unternehmen und Betriebe.
Atradius und TÜV Rheinland haben sich auf das Verfahren CMC:2006 zur Analyse und Bewertung des betrieblichen Credit Managements in Unternehmen verständigt, das vom Verein für CreditManagement (VfCM) in Kleve entwickelt wurde. Dieses Verfahren hat sich bereits in der Praxis bewährt und kann neuen und bestehenden Kunden kurzfristig angeboten werden. Das Instrument der Kreditversicherung lässt sich auf Basis dieses Zertifikats noch zielgerichteter einsetzen.
„Unternehmen und Betriebe, die ihr Forderungsmanagement durch den TÜV Rheinland zertifizieren lassen, minimieren ihre Zahlungsausfallrisiken. Folglich ist es möglich, in unseren Versicherungspolicen entsprechend vorteilhafte Konditionen einzuräumen“, erklärt Langen. Zertifizierte Unternehmen profitierten darüber hinaus durch eine neue Qualität ihrer Finanzkennzahlen und Informationslage bei Gesprächen mit ihren eigenen Kreditgebern.
„Die Kooperation zwischen Atradius und TÜV Rheinland ist neben unseren eigenen ausführlichen Analysen der Branchen und Unternehmen ein weiterer Baustein, um auch im Krisenjahr 2009 den lokalen und internationalen Handel weiter zu versichern“, so Langen.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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· Atradius befragte in aktueller Studie über 300 Unternehmer und zeigt Chancen und Risiken in Mittel- und Osteuropa (MOE) auf
· In den kommenden 12 Monaten erwarten 40 % der Befragten mäßige, 30 % große bzw. sehr große Auswirkungen der Wirtschaftskrise in MOE
· In den nächsten drei Jahren rechnen 61 % mit einem Umsatzzuwachs von mehr als 6 % und 91 % mit steigenden Gewinnen in der Region
Köln, 4. Februar 2009 – Auch wenn den Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa zum Teil sehr harte Zeiten bevorstehen, gilt die Lage auf den dortigen Märkten langfristig als aussichtsreich. Dieser Ansicht sind Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen, die in den mittel- und osteuropäischen Staaten aktiv sind oder es planen. Kurzfristig stünden die EU-Mitglieder Ungarn, Polen, Tschechien, die Slowakei, die Baltischen Staaten, Rumänien, Bulgarien und Slowenien nach dem Aufschwung der vergangenen Jahre ebenso vor ihren Bewährungsproben wie Kroatien und Serbien.
Dies ergab die Studie „Zeit der Bewährung: Investitions- und Handelsgeschäfte in Mittel- und Osteuropa“, für die im November 2008 über 300 Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte von der Economist Intelligence Unit im Auftrag von Atradius, einem weltweit führenden Kreditversicherer, befragt wurden.
Die gesamtwirtschaftliche Instabilität wächst zunächst. Rund die Hälfte der Befragten gab an, dass die Risiken für ihre Unternehmen bereits in den letzen drei Jahren zugenommen hätten, 55 Prozent stellten gleichzeitig fest, dass die Ertragsmöglichkeiten deutlich gestiegen seien.
In den kommenden 12 Monaten erwarten 40 Prozent der befragten Unternehmen mäßige, 30 Prozent große bzw. sehr große Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Mittel- und Osteuropa. Der Aufruhr an den Kreditmärkten treffe vor allem osteuropäische Staaten, die stark von ausländischen Investitionen abhängig seien und in der jüngsten Vergangenheit eine übermäßige Schuldenzunahme verzeichnet hätten. Bislang haben bereits Ungarn, Lettland und Serbien der Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bedurft, Ungarn und Lettland sind darüber hinaus auf Maßnahmen der Europäischen Union (EU) angewiesen. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Länder unterstützt werden müssen.
Durch die für dieses Jahr prognostizierte Rezession in den Märkten Westeuropas würden auch die kleineren, offenen Volkswirtschaften in den Regionen Mittel- und Osteuropas abgebremst. So exportiert allein Ungarn rund 60 Prozent seiner Güter in die westeuropäischen Mitgliedsstaaten der EU. Die Befragten erwarten, dass die Wirtschaftsleistung in Ungarn, Lettland und Estland sogar schrumpfen wird. Waren die ausländischen Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa im Jahr 2008 schon rückläufig, so erwarten die Befragten der Studie für 2009 einen weiteren harten Einschnitt unter dem Einfluss der weltweiten Krise.
Langfristige Perspektiven optimistisch
So groß die Sorgen über die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Instabilitäten sind, so optimistisch sind die Einschätzungen zu den langfristigen Wachstums- und Wirtschaftsperspektiven auf den Märkten Mittel- und Osteuropas. Im Laufe der kommenden drei Jahre rechnen die meisten Unternehmen in der Region mit einem Umsatzwachstum von über 6 Prozent. Entsprechend gehen 90 Prozent der Befragten von steigenden Gewinnen in den nächsten drei Jahren aus.
Ein wesentlicher Grund für diese Zuversicht ist die Ansicht, dass die Märkte Mittel- und Osteuropas bei weitem noch nicht so gesättigt seien wie die Westeuropas. Der Kostenaufwand sei darüber hinaus deutlich geringer als in den westlichen Staaten. Durch den intensiven Wettbewerb in den westlichen Staaten erweitern die Unternehmen ihr Engagement in Mittel- und Osteuropa und nutzen auf Grundlage der geringeren Kostenbasis die Möglichkeiten des Outsourcings. Die Unternehmen könnten sich in diesen Märkten auf reines Wachstum konzentrieren, nicht auf Kosteneinsparungen.
Der demografische Wandel in den mittel- und osteuropäischen Staaten wird als Nachteil wahrgenommen. Die Bevölkerungszahl wird in den kommenden Jahrzehnten erheblich abnehmen. Diese Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung würden aber in gewissem Maße durch den technologischen Wandel und wachsenden Wohlstand aufgewogen.
Verschiebungen auf den Märkten Osteuropas
Die Befragten beobachten auch Verschiebungen zwischen den Märkten Mittel- und Osteuropas. Polen wird für die Masse der Unternehmen ein wichtiger Markt bleiben, die Unternehmen werden sich aber innerhalb der nächsten drei Jahre breiter auf den Märkten aufstellen. Insbesondere die Wachstumsmärkte des Balkans, die durch ihren Aufholbedarf noch Entwicklungschancen haben, wecken das Interesse der Unternehmen.
Eine ausschweifende oder unübersichtliche Bürokratie wird von den befragten Unternehmen als maßgebliches Hindernis benannt. Dazu zählen auch eine mangelhafte Infrastruktur und steigende Lohnkosten. Korruption wird in Rumänien und Bulgarien als hinderlich, politische Instabilitäten in den Ländern des Balkans als mögliche Schwierigkeit empfunden.
Die Studie „Zeit der Bewährung: Investitions- und Handelsgeschäfte in Mittel- und Osteuropa“ ist der vierte Bericht in einer Reihe, die Unternehmen über Chancen und Risiken bei der Geschäftstätigkeit mit Schwellenländern informiert. Auch diese Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Für weitere Informationen:
Andrea Köhnen
Tel.: +49 221 2044 1145
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· Laut aktueller Umfrage bleibt mittelfristige Perspektive trotz weltweitem Konjunkturrückgang positiv
· Brasilien und Mexiko gelten bei den befragten Unternehmen als wichtigste Märkte
· 61 Prozent rechnen in den kommenden drei Jahren mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von mehr als 6 Prozent
Köln, 9. Dezember 2008 - Lateinamerika ist weiterhin für Unternehmen attraktiv, die ihre Absatzmöglichkeiten erweitern möchten. Auch wenn die Befragten der Ansicht sind, dass Lateinamerika kurzfristig nicht gegen den weltweiten Konjunkturrückgang gefeit ist, so sind die mittelfristigen Prognosen dennoch optimistisch. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Ein vielschichtiges Bild – Investitions- und Handelsgeschäfte in Lateinamerika“, die die Economist Intelligence Unit von August bis Oktober 2008 im Auftrag des weltweit führenden Kreditversicherers Atradius durchgeführt hat. Die 300 dafür befragten international tätigen Unternehmen sind bereits in Lateinamerika aktiv oder planen es.
Für 53 Prozent der Befragten waren die wirtschaftlich rückläufigen traditionellen Märkte für die Suche nach Geschäftsmöglichkeiten in Lateinamerika ausschlaggebend. 50 Prozent nannten den Wettbewerbsdruck auf den heimischen Märkten als einen entscheidenden Faktor.
Die Frage nach dem interessantesten Markt innerhalb Lateinamerikas fiel eindeutig aus: 69 Prozent der Befragten gaben Brasilien als wichtigen Markt für ihre mittelfristige Expansionspolitik an, gefolgt von Mexiko mit 48 Prozent. Beide Länder verfolgen nach Ansicht der befragten Unternehmen eine marktfreundliche Wirtschaftspolitik. Auch Peru und Chile schnitten in der Umfrage gut ab. Die wirtschaftliche und politische Stabilität, die Corporate Governance, das Rechtssystem und Zollwesen sowie die Vertragstreue der Geschäftspartner wurden positiv bewertet.
Positive Erwartungen haben die Befragten auch bezüglich der Wirtschaftsentwicklung. 61 Prozent gehen davon aus, dass ihre Jahresumsätze aus dem Handel mit der Region um mehr als 6 Prozent in den nächsten drei Jahren steigen werden. 59 Prozent erwarten, dass ihr jährlicher Gewinnzuwachs in Lateinamerika im selben Zeitraum 6 Prozent erreicht.
Die befragten Unternehmen sehen durch Kriminalität, Korruption und politische Instabilität aber auch Hemmnisse für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Lateinamerika. Auch müssen Länder wie Venezuela und Argentinien die schnell voranschreitende Inflation erst noch in den Griff bekommen.
„Lateinamerika hat Unternehmen, die neue Expansionsmärkte suchen, offensichtlich viel zu bieten“, kommentiert Isidoro Unda, CEO von Atradius die Studienergebnisse. „Mit einer jungen und wachsenden Bevölkerung besteht eine große Nachfrage nach importierten Verbrauchsgütern, und die Reformen der letzten Jahre tragen weiterhin zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Stabilität in vielen Teilen der Region bei.”
Die Umfrage „Ein vielschichtiges Bild – Investitions- und Handelsgeschäfte in Lateinamerika“ ist die aktuellste Veröffentlichung in einer von Atradius in Auftrag gegebenen Reihe, die Unternehmen über Chancen und Risiken bei der Geschäftstätigkeit mit Schwellenländern informiert. Wie die bisherigen Untersuchungen dieser Reihe kann auch diese Studie kostenlos heruntergeladen werden.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
- Nachhaltiges internationales Wachstum des DKV aus Düsseldorf erfordert professionelles Risikomanagement
- Überfällige Rechnungen werden automatisch an Atradius weitergeleitet
- Alle Forderungen in Europa gegen Zahlungsausfall versichert
Köln, 21. Oktober 2008 – Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius Kreditversicherung, hat für den DKV Euro Service – den Marktführer für Servicekarten im Transportgewerbe in Europa – das Inkasso säumiger Zahlungen automatisiert. Mit dem neuen System werden alle Rechnungen, die mehr als 90 Tage überfällig sind, automatisch an Atradius Collections übergeben. Zusätzlich sichert Atradius alle Forderungen des DKV innerhalb Europas gegen Zahlungsausfall ab.
Das gesamte Debitorenmanagement des DKV befindet sich am Firmensitz in Düsseldorf. Trotz hoher Benzinpreise und dem entsprechenden Druck auf die Margen ist der DKV auf ständigem Wachstumskurs. „Aufgrund der raschen Expansion nehmen auch die Aufgaben und Herausforderungen zu. Das Forderungsausfallrisiko in diesem Sektor wächst ebenfalls. Deshalb steigt auch unser Bedarf an verbessertem Risikomanagement erheblich. Nur so können wir weiterhin ein nachhaltiges Wachstum erzielen“, sagt Dr. Werner Grünewald, Director of Finance Services/Risks des DKV.
„Um die zahlreichen Prozessschritte des DKV bei der Beauftragung der Inkassotätigkeit zu verringern, haben wir gemeinsam mit dem DKV ein System eingeführt, mit dem die Rechnungsangaben automatisch an uns übermittelt werden“, sagt Raymond van der Loos, Direktor von Atradius Collections. Statusinformationen zur Begleichung einzelner Rechnungen werden automatisch an den DKV zurück übermittelt. „Dadurch kann der DKV den gesamten Debitorenbestand in ihrem System verwalten und gleichzeitig unsere Stärke beim Inkasso überfälliger Forderungen auf internationaler Ebene nutzen“, nennt van der Loos die weiteren Vorteile.
Über die Atradius-Gruppe
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Über Atradius Collections
Mit mehr als 400 Mitarbeitern und 16 Büros weltweit wickelt Atradius Collections pro Jahr etwa 27 Millionen Transaktionen für seine etwa 12.000 Kunden ab. Mit einem Umsatz von 48,2 Millionen Euro bieten die Inkassospezialisten von Atradius ihren Kunden weltweit ihr lokales Know-how durch einen einheitlichen Prozess auf einer global vernetzten IT-Plattform an.
DKV GmbH + Co. KG
Der DKV Euro Service gehört seit über 70 Jahren zu den führenden Dienstleistern für das Logistik- und Transportgewerbe. Von der bargeldlosen Unterwegsversorgung an 44.000 markenübergreifenden Servicepunkten über Mautabrechnung bis zur Mehrwertsteuer-Rückerstattung bietet der DKV zahlreiche Dienstleistungen zur Kostenoptimierung und zur Steuerung von Fuhrparks auf Europas Straßen.
Der DKV ist Marktführer, erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 4,1 Mrd. €, ist in 40 Ländern vertreten und beschäftigt europaweit über 500 Mitarbeiter. Im letzten Jahr waren rund 1,35 Mio. DKV Servicekarten bei über 90.000 Kunden im Einsatz. 2008 wurde die DKV Card bereits zum vierten Mal in Folge zur beliebtesten Tank- und Servicekarte in Deutschland gewählt. Weitere Informationen: www.dkv-euroservice.com
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Andrea Köhnen
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- Atradius baut Angebot zum Schutz vor Zahlungsausfällen und -verzögerungen für kleine und mittlere Unternehmen aus
- „Modula Kompakt“ bietet höhere Deckung und Vertragsrechtsschutz
- In Zeiten knapper Kredite kann eine Forderungsausfallversicherung die Aufnahme von Bankkrediten erleichtern
Köln, 16. Oktober 2008 – Mit der neuen Police „Modula Kompakt“ schützt Atradius kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen vor Zahlungsausfällen oder -verzögerungen. Neben dem bisherigen Angebot, mit dem Kunden gegen Liquiditätsengpässe, Ertragseinbußen oder eine Insolvenz infolge ausstehender Zahlungen geschützt sind, bietet „Modula Kompakt“ seinen Kunden weitere Möglichkeiten. So können sie die Höchstdeckung auf das 40-fache der Jahresnettoprämie erhöhen und die Police mit einer Rechtsschutzversicherung für bestrittene Forderungen kombinieren, mit der auch die Kosten im Rechtsstreit gedeckt sind.
„Kleine und mittelständische Unternehmen besitzen oftmals eine geringe Eigenkapitalausstattung. Haben einige ihrer Abnehmer eine schlechte Zahlungsmoral, sind diese Unternehmen dann besonders betroffen“, sagt Andreas Nintemann, Vertriebsdirektor bei Atradius. „Ein beträchtlicher Teil der Firmeninsolvenzen bei dieser Unternehmensgröße wäre mit einer besseren Absicherung der offenen Forderungen vermeidbar gewesen“, so Nintemann weiter.
Den Handlungsbedarf in dieser Gruppe zeigen auch Branchenstudien. So hat heutzutage praktisch jedes Großunternehmen in Deutschland eine Forderungsausfallversicherung. Im Mittelstand sind es dagegen nur weniger als ein Drittel der Unternehmen, die sich gegen Zahlungs-schwierigkeiten ihrer Kunden absichern.
Die Police „Modula Kompakt“ ist für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 10 Millionen Euro zugeschnitten und kostet ab 1.200 Euro pro Jahr. Der Versicherungsvertrag läuft jeweils über ein Jahr und sichert auch Forderungen gegenüber Privatpersonen ab. Der Versicherungsschutz greift nicht erst bei einem Totalausfall der Forderung, sondern schon bei Zahlungsverzug von mindestens fünf Monaten. In beiden Fällen zahlt Atradius 90 Prozent der ausgefallenen Netto-Forderung. Zusätzlicher Vorteil in Zeiten knapper Kredite: Die Versicherungsansprüche können an die Hausbank abgetreten werden und damit die Verhandlungsposition stärken. „Gesicherte Liquidität und ein solventer Kundenstamm verbessern die Bonität des Unternehmens erheblich. Und das hilft nicht nur bei der Aufnahme von Bankkrediten, sondern auch bei der eigenen Inanspruchnahme von Lieferantenkrediten“, so Nintemann.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Über die KMU-Offensive:
Atradius hat Anfang 2008 eine Offensive gestartet, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor einer Insolvenz infolge der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden zu schützen. Im Januar brachte Atradius die Forderungsausfallversicherung „Modula Start“ für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro auf den Markt. Damit können sich Betriebe erstmals pauschal gegen das Insolvenzrisiko aller Geschäftskunden absichern. Im März folgte eine Honorarausfallversicherung speziell für Architekten und Ingenieure sowie eine auf die Baubranche zugeschnittene Police, die auch Schutz bei bestrittenen Forderungen bietet. Seit Mai ist diese Police mit dem Baustein Rechtsschutz kombinierbar.
Für weitere Informationen:
Atradius
Andrea Köhnen
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- Atradius veröffentlicht „Global Trade“ Bericht und gibt weltweiten Ausblick auf die Rohstofflage
- Der Wert einiger Rohstoffe hat sich in nur zwei Jahren vervierfacht
- Bei weiterem starken Preisanstieg sind Insolvenzen in der verarbeitenden Industrie nicht auszuschließen
Köln, 1. Oktober 2008 - Wichtige Rohstoffe wie Zinn und Kupfer sind plötzlich genauso teuer wie Gold. So stieg beispielsweise der Preis für Kupfer zwischen 2002 und 2006 um 560 Prozent. Hauptgrund für diese Preisinflation ist größtenteils die erhebliche Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern nach industriellen Rohstoffen. Bereits 2007 hatte die chinesische Wirtschaft einen Anteil von 37 Prozent am weltweiten Stahlverbrauch. Der US-amerikanische Anteil lag gerade bei 10 Prozent. Zum Vergleich: 2001 betrug der Anteil der US-Wirtschaft 14 Prozent und der Chinas nur 20 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen "Global Trade" Bericht von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung und Inkassodiensten.
Von den hohen Preisen und Produktionsleistungen profitieren vor allem die rohstoffreichen Nationen. Viele von ihnen – darunter Länder wie China, Russland, Venezuela und Bolivien – haben zudem Bestimmungen eingeführt, mit denen sie die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen einschränken können. Diese Länder gelten deshalb als besonders riskante Investitionsstandorte. Nebeneffekt dieser Einschränkungen: Die Preise werden weiter nach oben getrieben.
Trotz hoher Preise ziehen die Rohstoffverarbeiter in den Schwellenländern im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in den Industrienationen die größten Vorteile aus der steigenden Nachfrage. Seit Jahren verzeichnen die Schwellenländer ein überproportionales Wachstum in der Rohstoffproduktion. China beispielsweise legte 2006/07 um 16 Prozent zu, Brasilien um 9 Prozent. Gleichzeitig verzeichnet die Metallindustrie in Europa starke Rückgänge und ihr Anteil an der weltweiten Metallproduktion sinkt stetig. Der Anteil von Ländern aus der Europäischen Union an der Aluminiumherstellung ging beispielsweise von 21 Prozent im Jahr 1982 auf 9 Prozent im Jahr 2005 zurück. Der Anteil an der Stahlproduktion verringerte sich von 25 auf 16 Prozent.
Ein Grund für den sinkenden Anteil der Industrienationen liegt vor allem darin, dass sie aufgrund des globalen Wettbewerbs den Kostenanstieg nicht komplett an ihre Abnehmer weitergeben können. „Bislang fand noch keine Insolvenzwelle statt. Wenn die Preise aber weiter steigen, könnte dies zu vermehrten Insolvenzen führen“, sagt Michael Karrenberg, Risk Services Direktor bei Atradius in Köln.
Anhaltspunkte für ein solches Szenario liefert auch ein aktueller Bericht des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Er zeigt, dass die deutsche Industrie bereits von 2002 bis 2007 von gestiegenen direkten Rohstoffkosten in Höhe von 97 Milliarden Euro betroffen war. Dies führte laut BDI zu 148.000 abgebauten Stellen in der deutschen Industrie und einer Verringerung des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent.
Zwar sind die Rohstoffpreise aktuell etwas gesunken und der Markt ist ohnehin als volatil bekannt, die Preise liegen aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Um der weiteren Preisspirale zu entgehen, ergreift die Rohstoff verarbeitende Industrie bereits Maßnahmen, mit denen sie direkte Auswirkungen des Kostenanstiegs abfedern will: Die Unternehmen lagern Rohstoffe ein, investieren in eigene Bezugsquellen, reduzieren den Verbrauch wertvoller Metalle und verbessern die Effizienz beim Einsatz der Rohstoffe. Sie prüfen auch alternative Materialien, die die teuren Rohstoffe zumindest langfristig ersetzen sollen. Mit diesen Faktoren will die verarbeitende Industrie die Nachfrage zügeln und die Preise abschwächen.
Für Isidoro Unda, CEO von Atradius, kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der den rasanten Preisanstieg der Rohstoffe zumindest bremsen könnte: „Auch wenn der Anstieg der Rohstoffpreise einschneidend und schwerwiegend ist, verhält sich die Nachfrage normalerweise zyklisch und ist an das Wachstum der Märkte angepasst. Das Zusammenspiel verschiedener wirtschaftlicher Faktoren, wie der sich abzeichnende Konjunkturrückgang in den USA, das rückläufige Wachstum in Europa, die fallenden Ölpreise und die verschärften Kreditbedingungen, könnte zu Entlastungen bei einigen Rohstoffpreisen für die verarbeitende Industrie und für die Verbraucher führen. Diese Änderungen setzen sich meist jedoch erst langsam durch. Kurzfristig sind rückläufige Preise deshalb eher nicht zu erwarten."
Zum Download des "Global Trade" Berichts "Bedrocks of Prosperity"
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Atradius
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75 Prozent der chinesischen Exporteure bleiben auf ihren Auslandsrechnungen sitzen
Amsterdam, 7. August 2008 – Atradius Collections hat die wachsende Bedeutung Chinas erkannt und als erstes weltweit tätiges Inkassounternehmen eine Kooperationsvereinbarung mit einem chinesischen Geschäftspartner unterzeichnet. In Zusammenarbeit mit Flevum-Loenermark in Nanjing wird Atradius Collections – ein Geschäftsbereich des Kreditversicherers Atradius – das Einziehen unbezahlter Rechnungen für chinesische Exporteure gegenüber deren ausländischen Kunden übernehmen. Über 75 Prozent der chinesischen Exporteure schreiben unbezahlte Auslandsrechnungen aufgrund von Sprachbarrieren und schlechter Verwaltungsmethoden ab.
Darüber hinaus kann Atradius Collections durch sein integriertes weltweites Netzwerk sowie einen einheitlichen Prozess vor Ort chinesischen Exporteuren bei der Sicherung ihres Cashflows helfen und den Anteil uneinbringlicher Forderungen senken. In China sind Zahlungsziele von 180 Tagen oder gar einem Jahr keine Seltenheit. Atradius Collections wird ausschließlich das Inkasso unbezahlter chinesischer Rechnungen über Exporte an Auslandskunden übernehmen. In China selbst ist es untersagt, ein Inkassounternehmen zu betreiben – nur Rechtsanwaltskanzleien sind von diesem Verbot ausgenommen.
Mit dem Kooperationspartner Flevum-Loenermark erwartet Atradius Collections ein monatliches Inkassovolumen von etwa 1 Million Euro offener Forderungen von chinesischen Exporteuren. Raymond van der Loos, Direktor von Atradius Collections, hofft, dass diese Vereinbarung mit Flevum-Loenermark das Wachstum von Atradius in China und Asien weiter beschleunigen wird.
Über die Atradius-Gruppe
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Über Atradius Collections
Mit mehr als 400 Mitarbeitern und 16 Büros weltweit wickelt Atradius Collections pro Jahr etwa 27 Millionen Transaktionen für seine etwa 12.000 Kunden ab. Mit einem Umsatz von 48,2 Millionen Euro bieten die Inkassospezialisten von Atradius ihren Kunden weltweit ihr lokales Know-how durch einen einheitlichen Prozess auf einer global vernetzten IT-Plattform an.
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Andrea Köhnen
Atradius Corporate Communications
Tel.: +49 221 2044 1145
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· Anzahl der Unternehmen mit einem Umsatzwachstum größer 25 Prozent wird sich innerhalb von drei Jahren verdoppeln
· Laut Atradius-Studie ist die Rentabilität in Märkten der ASEAN-Region schon jetzt besser als in China
· Auch Länder mit aktuellen Wirtschaftsproblemen wie Vietnam bieten Unternehmen gute Perspektiven
Köln, 30. Juli 2008 - Während China und Indien weiterhin die Schlagzeilen für sich einnehmen, sind viele Unternehmen bereits einen Schritt weiter und sehen vor allem in den südostasiatischen Ländern der Regionalorganisation ASEAN ein schnelles Wachstum. 15 Prozent der befragten Unternehmen erwarten aus ihrem operativen Geschäft in Südostasien trotz des globalen Wirtschaftsabschwungs in den kommenden drei Jahren einen Anstieg des Umsatzes von jährlich über 25 Prozent – doppelt so viele wie in den letzten drei Jahren. Ein Fünftel der befragten Unternehmen rechnet für den gleichen Zeitraum mit einem Zuwachs des Gewinns von 16 bis 25 Prozent pro Jahr. In den vergangenen drei Jahren verzeichnete nur jedes zehnte Unternehmen eine solche Wachstumsrate. Schon jetzt ist die Rentabilität in Ländern der ASEAN-Region besser als in China.
Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass der aktuelle Konjunkturrückgang in den USA auch in den ASEAN-Märkten im Jahr 2009 ankommt und spürbar wird, sie prognostizieren unmittelbar danach aber einen starken Aufschwung.
Das sind Ergebnisse der neuen Studie „Reiche Ernte - Chancen in Südostasiens Schwellenländern“, die der weltweit führende Kreditversicherer Atradius in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit, der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins The Economist, durchgeführt hat. Die Studie basiert auf der Befragung von 364 Führungskräften aus Unternehmen, die ihren Hauptsitz größtenteils in Europa und den USA haben.
Neben den Wachstumschancen, die 56 Prozent der Befragten als wichtig bis sehr wichtig für ihre Entscheidung pro ASEAN-Mitgliedsstaaten angaben, sind es auch die negativen Entwicklungen in den westlichen Wirtschaftsnationen, die die Unternehmen aktiv werden lassen. Aufgrund des kontinuierlichen Rückgangs der heimischen Märkte und der demografischen Entwicklungen in den Industrieländern würde diese Region immer attraktiver. Durch diese Umstände – gute Perspektiven in der ASEAN-Region und weniger gute auf dem Heimatmarkt – verändert sich das Risiko-Chance-Profil der Unternehmen erheblich.
„Abgesehen von Herausforderungen wie zum Beispiel in der Infrastruktur, bietet der südostasiatische Markt enorme wirtschaftliche Möglichkeiten sowohl für Investoren als auch für Exporteure aus dem Westen“, sagt auch Tommie Sjödahl, Atradius' Chief
Market Officer für Asien. „Da die herkömmlichen Märkte aufgrund der weltweiten Konjunkturschwäche schrumpfen oder bestenfalls stagnieren, wenden sich die Unternehmen den Märkten in Südostasien zu – oftmals sogar, weil sie keine anderen Chancen erkennen."
Hinzu kommt: Für viele in Asien operierende Unternehmen ist China zwar noch immer die Basis. Aufgrund steigender Lohn- und Rohstoffkosten
überdenken Unternehmen jedoch ihre Wachstumspläne und bauen auf die "China plus eins"-Strategie: Zuzüglich ihres Standbeins im Reich der Mitte weiten sie ihre geschäftlichen Tätigkeiten in Asien aus, um unter anderem Kosten in der Produktion zu sparen.
Auch Vietnam, aktuell mit starker Inflation und Problemen im Bankensektor behaftet, bietet den meisten Branchen in den kommenden drei Jahren gute Perspektiven – allen voran im Bereich Konsumgüter, Gesundheitspflege und Informationstechnologie. Laut Studie sehen die Befragten zwar kurzfristige Herausforderungen für die Marktteilnehmer, die mittelfristigen Chancen sind aber höher als beispielsweise in Singapur, Thailand oder Malaysia.
„Wir erwarten aufgrund der verschärften makroökonomischen Entwicklungen in Vietnam vermehrte Zahlungsausfälle lokaler Abnehmer. Trotz des gestiegenen Risikos schränken wir unsere Zeichnungspolitik in Vietnam jedoch nicht ein“, so Michael Karrenberg, Risk Director bei Atradius in Köln. Deutschen Exporteuren, die auf dem vietnamesischen Markt aktiv sind, rät der Kreditversicherer, ihre Forderungen abzusichern, um Wachstumschancen nicht durch säumige Zahler zu verspielen.
Über die ASEAN-Staaten:
Der Verband Südostasiatischer Nationen, kurz ASEAN (von engl. Association of Southeast Asian Nations) wurde 1967 von Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur gegründet. Er hat das Ziel, das seine Mitglieder durch wirtschaftlichen Aufschwung, sozialen Fortschritt und politische Stabilität zusammenarbeiten und so näher an die führenden Wirtschaftsnationen herangeführt werden. Die heutigen Mitglieder sind die Schwellen- und Entwicklungsländer Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam, die Philippinen, Kambodscha, Laos, Brunei und Myanmar sowie das Industrieland Singapur. In diesen Ländern leben insgesamt mehr als 500 Millionen Menschen.
Über die Studienreihe:
Die internationale Studie „Reiche Ernte - Chancen in Südostasiens Schwellenländern“ ist nach der Studie „Verheißung oder Gefahr – Die Verlockungen der Emerging Markets?“ bereits die zweite Umfrage einer Studienreihe zu Chancen und Risiken in Schwellenländern, die Atradius in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins The Economist, durchführt. Wie die aktuelle Studie über Südostasien werden sich auch die folgenden Studien mit Schwellenländern einer Region beschäftigen und sich auf die dortigen Gegebenheiten für Investoren und Exporteure konzentrieren.
Die Studie „Reiche Ernte - Chancen in Südostasiens Schwellenländern“ steht – wie schon die erste Studie – im Bereich “Publikationen” kostenlos zum Download bereit.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Atradius Corporate Communications
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Köln/Amsterdam, 16. Juli 2008 - Atradius hat Peter Schmidt zum Chief Market Officer ernannt. In dieser Position ist er ab 1. August 2008 verantwortlich für die Kreditversicherung in Kontinentaleuropa (ausgenommen Spanien und Portugal) sowie für die Geschäftsbereiche Bonding, Instalment Credit Protection, Dutch State Business und Atradius Re.
„Peter Schmidt besitzt langjährige Erfahrung im europäischen Kredit- und Bürgschaftsgeschäft. Seine Kenntnisse insbesondere in den Bereichen Customer Relationship Management, globale Unternehmensstrategie und neue Geschäftsentwicklung ermöglichen es uns, künftig noch effektiver auf die Bedürfnisse unseres ausgedehnten europäischen Netzwerks in den Bereichen Kreditversicherung und Bürgschaften einzugehen. Darüber hinaus wird er zum weiteren Wachstum unseres Unternehmens beitragen“, so Paul-Henri Denieuil, Aufsichtsratsvorsitzender von Atradius.
Peter Schmidt (47) verfügt über mehr als 22 Jahre Berufserfahrung, von denen er 19 Jahre im Kredit- und Bürgschaftsgeschäft der Swiss Re tätig war. Hier arbeitet er derzeit als Managing Director – Head of Credit Solutions Client Markets
Peter Schmidt studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen (Schweiz).
Er wird am Hauptsitz von Atradius in Amsterdam (Niederlande) tätig sein.
Der Vorstand von Atradius setzt sich aus sechs Personen zusammen:
· Isidoro Unda, Vorstandsvorsitzender und CEO
· Peter Ingenlath, Stellv. Vorstandsvorsitzender und Chief Risk Officer
· Delfin Rueda, Chief Financial Officer
· Tommie Sjödahl, Chief Market Officer
· David Capdevila, Chief Market Officer
· Peter Schmidt, Chief Market Officer
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- Kreditversicherer Atradius setzt Branche auf Watch List
- Mittleres Segment im Textilhandel besonders gefährdet
- Volatiles Geschäft
Köln, 15. Juli 2008 - Die deutsche Textilwirtschaft, insbesondere der Textileinzelhandel, ist im ersten Halbjahr 2008 wirtschaftlich unter Druck geraten.
„Nach unseren Analysen hat sich die wirtschaftliche Lage der Textilindustrie verschlechtert“, erklärt Dr. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Risk Officer des Kreditversicherers Atradius, der den Textileinzelhandel auf seine Watch List für besonders risikobehaftete Branchen gesetzt hat. „Dem Insolvenzantrag eines bekannten Modehauses aus Nordrhein-Westfalen könnten in diesem Jahr noch weitere Händler folgen.“
Für die kritische Einschätzung der Textilbranche gibt es ein Bündel von Gründen. Zu der traditionell geringen Eigenkapitalquote der Textilhändler kommen nun noch zusätzliche Probleme bei der Finanzierung der Unternehmen, ausgelöst durch die globale Finanzkrise.
Darüber hinaus ist das Geschäft ohnehin volatil: Das Geschäft der Einzelhändler ist wetterabhängig, ein verregneter Sommer oder ein zu milder Winter können den Erfolg eines kompletten Geschäftsjahres gefährden. Dazu wirkten sich im ersten Halbjahr 2008 die Belastungen der Konsumenten durch die gestiegenen Energiekosten negativ auf die Nachfrage nach Textilien aus. Der Einzelhandelsverband hat erst vor wenigen Tagen seine Umsatzprognose für das Jahr 2008 nach unten korrigiert.
„Vor dem Hintergrund sprunghaft gestiegener Energie- und Lebensmittelpreise muss der Verbraucher derzeit gründlich abwägen, ob er in die Wohnung, das Auto, die Reise oder in Bekleidung investiert“; so Ingenlath. „Gerade das mittlere Segment im Textilhandel muss bei den Verbrauchern immer häufiger hinten anstehen.“
Bekannte Marken im oberen wie im unteren Preissegment etablieren sich zunehmend auch in mittelgroßen und kleineren Städten, häufig auf Kosten klassischer mittelständischer Einzelhändler oder kleiner Boutiquen. Weitere Konkurrenz erwächst den Textilhändlern durch die eigenen Shops der Hersteller.
Nach Einschätzung des Kreditversicherers, werden sich sowohl die Probleme des Textilhandels auf der Finanzierungs- wie auf der Konsumentenseite im Laufe des Jahres weiter verschärfen. „Der steigende Druck auf den klassischen Einzelhändler wird auch die Textilhersteller erreichen, die zum Beispiel mit mehr Retouren als in der Vergangenheit rechnen müssen“, so Ingenlath eine Woche vor Eröffnung der europäischen Mode-Leitmesse Igedo in Düsseldorf.
Bereits im vergangenen Geschäftsjahr entfiel die zweitgrößte Anzahl von Schadenmeldungen bei Atradius auf die Textilindustrie - sowohl in Deutschland als auch weltweit. Im ersten Halbjahr 2008 zog die Schadenquote der deutschen Textilindustrie nochmals an.
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Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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- Atradius veröffentlicht Studie über Chancen und Risiken in Schwellenländern
- Weiterhin große Chancen, Risiken werden aber häufig unterschätzt
- Unternehmen kommen in kleineren Märkten oft schneller zum Erfolg
Köln, 24. Juni 2008 – Die Perspektiven für Geschäfte in Schwellenländern sind weiterhin sehr gut. China ist aber nicht mehr unangefochten Zielland Nummer eins. Andere Länder haben für Unternehmen an Attraktivität gewonnen. Zwar gaben 60 Prozent der befragten Unternehmensvertreter an, in den vergangenen drei Jahren ihren Hauptfokus unter den Schwellenländern auf das Reich der Mitte gelegt zu haben, gefolgt von Indien mit 41 Prozent und den restlichen südostasiatischen Staaten mit 26 Prozent. Dieser Trend scheint sich allerdings zu ändern, denn nur noch 48 Prozent wollen weiterhin schwerpunktmäßig auf China setzen. China ist damit noch immer führend, aber der Vorsprung schmilzt. 45 Prozent zieht es in Zukunft nach Indien und nahezu gleich auf mit 25 beziehungsweise 24 Prozent liegt das Interesse für Mittel- und Osteuropa, Südostasien (ohne China) und Russland. Nach Expertenmeinung deutet sich für das Reich der Mitte eine Änderung an. China wird künftig weniger als günstiger Produktionsstandort für Unternehmen interessant sein, sondern vielmehr als wachsender Konsummarkt.
„Einige Unternehmen haben erkannt, dass multinationale Unternehmen in kleineren Märkten wie Thailand, Vietnam oder auch in einigen Ländern Mittel- und Südamerikas schneller erfolgreich sein können“, sagt Dr. Peter Ingenlath, Chief Risk Officer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Atradius. Er zitiert dabei Ergebnisse aus der internationalen Studie „Verheißung oder Gefahr? – Die Verlockungen der Emerging Markets“, die von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten, aktuell herausgegeben wurde. Für die Studie ließ Atradius mehr als 300 Experten aus 19 Branchen im Asien-Pazifik-Raum, Mittleren Osten sowie in Nordamerika, Lateinamerika, West- und Osteuropa und Afrika befragen.
Rezession würde auch Schwellenländer treffen
„Laut Studie treffen Investoren ihre Entscheidung für ein Land oft noch immer aus dem Bauch heraus und weniger nach gründlicher Risikoabwägung“, sagt Ingenlath. „Die Ergebnisse unserer Untersuchung sollen Unternehmen für die speziellen Risiken in Schwellenländern sensibilisieren, damit sie sich besser vorbereiten können“, so Ingenlath weiter. Denn trotz des großen Optimismus vieler Unternehmer für die Länder hätte die Studie eines deutlich gemacht: „Die dortigen Risiken werden unterschätzt“, sagt Ingenlath. So sind Schwellenländer mittlerweile zwar besser gewappnet, um durch kurze Wirtschaftskrisen in den entwickelten Ländern nicht ebenfalls in den Sog der Krise zu geraten. „Einer längeren Rezession in den Industrienationen können sich die dortigen Märkte aber nicht entziehen“, sagt Ingenlath. Und die Wahrscheinlichkeit eines negativen Wirtschaftswachstums – zumindest für einige Quartale – wird nicht zuletzt infolge der Subprime Krise in den USA, von vielen Experten prognostiziert.
Hinzu kommt: 72 Prozent der Befragten rechnen in den kommenden drei Jahren mit steigenden Chancen für ihr Unternehmen in Schwellenländern. Aber: Nur 30 Prozent schätzen, dass sich im gleichen Zeitraum auch die Risken verringern würden. 69 Prozent sind der Ansicht, dass die Risken gleich bleiben oder sich sogar noch verschärfen werden.
Zu den bedeutenden bzw. sehr bedeutenden Hemmnissen für ihren Unternehmenserfolg zählten die Befragten makro-ökonomische (92 Prozent) und politische Instabilität (91 Prozent) sowie unklare bürokratische Regeln (91 Prozent). Als operativ bedeutende bzw. sehr bedeutende Hemmnisse nannten die Experten mangelnde Infrastruktur (84 Prozent), unzureichende Schlüsselqualifikationen (75 Prozent) und Kreditrisiken (74 Prozent).
55 Prozent erwarten mehr als 16 Prozent Umsatzwachstum
Trotz dieser Risiken überwiegt der Optimismus. Er zeigt sich bei den Befragten vor allem in den Umsatzerwartungen in den Schwellenländern für die kommenden drei Jahre. Gaben für die vergangenen drei Jahre 42 Prozent der Unternehmen an, dass Ihr Umsatzwachstum pro Jahr bei mehr als 16 Prozent lag, so erwarten dieses Wachstum in den kommenden drei Jahren bereits 55 Prozent der Unternehmen.
Diese Wachstumsmöglichkeiten sind für 90 Prozent der Unternehmen wichtige bis sehr wichtige Kriterien bei ihren Planungen für mögliche Aktivitäten in diesen Märkten. Ebenfalls vorne liegen die Aspekte, von dort aus internationale Kunden besser bedienen (58 Prozent) und dem Wettbewerbsdruck ausweichen zu können, der sich in ihren Heimatmärkten zunehmend verstärkt hat (57 Prozent).
Der Trend für Investitionen in Schwellenländern scheint ungebrochen. 782 Milliarden US-Dollar flossen laut dem Institute of International Finance 2007 in diese Länder – mehr als jemals zuvor. Davon entfielen 255 Milliarden US-Dollar ausländische Direktinvestitionen – 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2006. Dabei favorisieren für den Markteintritt 29 Prozent der Unternehmen eine strategische Allianz oder eine Partnerschaft, 23 Prozent eröffnen eine Repräsentanz und 14 Prozent importieren Waren.
Über die Studienreihe:
Die internationale Studie „Verheißung oder Gefahr – Die Verlockungen der Emerging Markets?“ ist die erste Umfrage einer Studienreihe zu Chancen und Risiken in Schwellenländern, die Atradius in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins The Economist, durchführt. Die folgenden Studien, beginnend mit Südostasien, werden sich jeweils einer zu den Schwellenländern zählenden Region widmen und sich auf die dortigen Gegebenheiten für
Investoren und Exporteure konzentrieren.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Die Studie „Verheißung oder Gefahr? – die Verlockungen der Emerging Markets“ steht im Internet unter www.atradius.de im Bereich “Publikationen” kostenlos zum Download bereit.
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- Atradius veröffentlicht Studie zu globalen Auswirkungen der Subprime Krise auf Unternehmen
- Kein Sektor rechnet weltweit so stark mit steigenden Auswirkungen der Kreditkrise wie die Baubranche
- Bereits jetzt sind 45 Prozent der Bauunternehmen von der Kreditkrise betroffen
Köln, 18. Juni 2008 – 64 Prozent der Unternehmen aus der Baubranche weltweit gehen davon aus, dass der Druck durch die Kreditkrise für ihr eigenes Unternehmen zunehmen wird. 73 Prozent erwarten eine Verschlechterung der Situation für ihre gesamte Branche. In keinem anderen Sektor rechnen mehr Unternehmen mit verschärften Auswirkungen der Kreditkrise.
Weltweit sind bereits 45 Prozent der Unternehmen aus der Baubranche von den Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Die Branche ist nach dem Energiesektor (51 Prozent) zusammen mit Konsumgütern und Mischkonzernen bereits mit am stärksten in die Krise involviert.
Auswirkungen spürt die Baubranche unter anderem bei der Kreditfinanzierung. 53 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sich die Vergabe sowohl von kurzfristigen als auch von langfristigen Krediten moderat beziehungsweise signifikant verschärft hat. 45 Prozent der Bauunternehmen weltweit haben nicht zuletzt deshalb bereits ihre Zahlungsmodalitäten geändert und gewähren ihren Kunden nun kürzere Laufzeiten bis zur Begleichung der Rechnung.
Dies sind Ergebnisse einer internationalen Studie zur globalen Finanzkrise von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten. Für die Studie hat Atradius 2.500 Unternehmen aus Europa, Nordamerika und Australien befragt. Die Erhebung erfolgte branchenübergreifend in insgesamt 14 Ländern. „Die überraschende Veränderung der Risikolage rund um die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass sich Risiken unvorhergesehen und plötzlich verschärfen können. Das spüren die Unternehmen deutlich. Die Ergebnisse der Studie werden Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen helfen, sich auf diese Risiken besser vorzubereiten“, sagt Dr. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Risk Officer von Atradius.
Um das Risiko zu mindern, gaben 89 Prozent der befragten Unternehmen aus der Baubranche an, dass sie Instrumente zur Absicherung ihrer Forderungen einsetzen. Die meisten nutzen dabei Vorkasse, Zahlung bei Bestellung bzw. Lieferung (47 Prozent), Zahlungsgarantien (32 Prozent) und die Kreditversicherung (25 Prozent).
Stärkerer Druck wird branchen- und länderübergreifend erwartet
Den Trend zu verschärften Auswirkungen der Kreditkrise bestätigen die deutschen Unternehmen branchenübergreifend. „Damit steigt für alle Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Risiken durch geeignete Maßnahmen zu minimieren“, sagt Ingenlath. Denn: 45 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten, dass ihre Geschäfte in Zukunft von der Finanzkrise betroffen sein werden. Aktuell sind es derzeit aber nur 25 Prozent der deutschen Unternehmen, die bereits betroffen sind. Damit steht Deutschland im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn (Durchschnittlich 31 Prozent) besser da. Mit der Schweiz (22 Prozent), den Niederlanden (21 Prozent) und Schweden (7 Prozent) weisen nur drei Länder in diesem Punkt niedrigere Quoten auf.
Interessantes Faktum für Deutschland: Trotz des relativ geringen Einflusses der globalen Finanzkrise auf das Geschäft fühlte nahezu die Hälfte der deutschen Unternehmen Einschränkungen bei der kurzfristigen Kreditfinanzierung. „Das ist ein Wert, wie er sonst nur in den von der Finanzkrise stärker getroffenen Ländern verzeichnet wird“, so die Atradius-Experten. Entsprechend erwarten die deutschen Unternehmen hier eine weitere Verschärfung der Bedingungen.
USA vor der Rezession – Nord- und Zentraleuropa gut behauptet
Unternehmen aus den USA (68 Prozent) und Mexiko (60 Prozent) spüren die Auswirkungen der Kreditkrise am deutlichsten. In Europa sind Italien (58 Prozent), Großbritannien (46 Prozent) und Spanien (44 Prozent) am meisten gefährdet. Am anderen Ende der Skala stehen die nord- und zentraleuropäischen Staaten.
Insgesamt wird aus der Atradius-Studie deutlich, dass die Kreditkrise – ausgehend von Nordamerika – nun auch zunehmend auf Unternehmen in anderen Ländern und Branchen übergreift. Die aktuelle Finanzkrise allein ist allerdings nach Einschätzung der Experten kein ausreichender Grund, um dort eine Rezession auszulösen. „Deutsche Unternehmen sehen die Auswirkungen der Kreditkrise derzeit gelassen, spüren aber, dass dies eine trügerische Sicherheit ist“, sagt Dr. Peter Ingenlath. Zurzeit gebe es etliche zusätzliche Einflussgrößen wie die steigenden Energie- und Agrarpreise, die als negative Verstärker der Krise wirken. „Je nach volkswirtschaftlichem Gesundheitsgrad werden die Länder dabei unterschiedlich hart getroffen. Insbesondere die USA stehen vor einer Rezession, während sich Nord- und Zentraleuropa noch sehr gut behaupten können“, so Ingenlath weiter. In fast allen Ländern seien aber einzelne Wirtschafssektoren in Mitleidenschaft gezogen.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Die Studie „The Global Credit Crisis – Is the worst yet to come?” steht im Internet unter www.atradius.com im Bereich “Publikationen” kostenlos zum Download bereit.
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Amsterdam/Köln, 10. Juni 2008 – Die Rolle des Chief Market Officer wird auf drei Regionen aufgeteilt
Der Kreditversicherer Atradius hat seinen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, Dr. Peter Ingenlath, zum Chief Risk Officer ernannt. Gleichzeitig gab Atradius die Ernennung von drei neuen Chief Market Officer (CMO) bekannt. Die Zustimmung durch die zuständigen Behörden steht noch aus. Tommie Sjödahl wird CMO für die Kreditversicherungssparte in den Regionen NAFTA, Asien-Pazifik, Großbritannien sowie Irland und ist darüber hinaus für die Bereiche Global, Special Products und Collections zuständig. David Capdevila ist als CMO für das Geschäft in Spanien, Portugal und Brasilien verantwortlich. Ein weiterer CMO, der für den Bereich Kreditversicherung in den europäischen Ländern ohne iberische Halbinsel und Großbritannien/Irland zuständig ist, wird in Kürze bekannt gegeben. Er verantwortet zudem die Geschäftsfelder Bonding, Instalment Credit Protection, Dutch State Business und Atradius Re.
„Im Hinblick auf die sich derzeit verschlechternde Konjunktur glauben wir, dass Peter Ingenlath in seiner neuen Funktion als Chief Risk Officer den größten Beitrag zum Erfolg von Atradius leisten kann. In den letzten Jahren hat Atradius seine geographische Expansion erheblich ausgeweitet. Mit der Integration von Crédito y Caución haben wir beschlossen, die Vertriebsfunktion durch die Ernennung von drei CMOs zu stärken. Ich denke, dass wir mit einem Vorstand, der aus sechs erfahrenen Managern besteht, als Unternehmen gut positioniert sind. Damit wollen wir unser Geschäft weiter ausbauen, natürlich unter Aufrechterhaltung einer angemessenen Ertragslage. Ich möchte Peter Ingenlath für seinen exzellenten Beitrag zum Erfolg von Atradius in der Rolle des Chief Market Officer danken“, sagte Paul-Henri Denieuil, Vorsitzender des Atradius Aufsichtsrats.
Dr.
Tommie Sjödahl (57) ist seit 1972 in der Kreditversicherungsbranche tätig und arbeitet seit 1992 für Atradius und dessen Vorgängerunternehmen. Er kam als Managing Director für die schwedische Niederlassung zu Atradius und hat als Direktor des Geschäftsfeldes Global das integrierte Kreditversicherungsangebot für multinationale Unternehmen entwickelt. Sjödahl ist ebenso für die Expansion in der Asien-Pazifik-Region verantwortlich und hat vor kurzem die Führung des Bereichs Global Business Development übernommen.
David Capdevila (42) kam 1992 zu Grupo Catalana Occidente und stieg dort bis zum Mitglied des Managementteams in den Jahren 2003 bis 2006 auf. Vor seiner Ernennung zum CMO arbeitete er als General Manager für Crédito y Caución. Dort startete er im Jahr 2006. Capdevila hat an der Universität Barcelona sein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit versicherungsmathematischem Schwerpunkt abgeschlossen und hält einen MBA der IESE Business School.
„Durch sein umfangreiches Wissen im Hinblick auf unser Geschäft, das Risikoumfeld und die Zeichnungsanforderungen in der Kreditversicherungsbranche stärkt Peter Ingenlath in der Rolle des Chief Risk Officer unser Risikomanagement“, erklärte Isidoro Unda, CEO von Atradius. „Durch die Aufnahme von Tommie Sjödahl und David Capdevila in den Vorstand profitieren wir von deren Erfahrungen und regionalem Know-how. Damit haben wir unsere Märkte noch stärker im Fokus und können unser Angebot weiter verbessern.“
Im Corporate Governance Bereich stehen hoch auflösende Fotos von Dr. Peter Ingenlath zum Download bereit.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherungen, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von Atradius in Ihrer Region finden Sie im Internet unter www.atradius.com.
Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Andrea Köhnen
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Tel.: +49 221 2044 1145
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- Aktuell nur 25 Prozent der deutschen Unternehmen von Kreditkrise betroffen, 45 Prozent rechnen noch mit Auswirkungen auf ihr Geschäft
- Die Hälfte der deutschen Unternehmen spürt bereits Einschränkungen bei der kurzfristigen Kreditfinanzierung
- Großunternehmen häufiger betroffen als kleine und mittelständische Betriebe
Köln, 3. Juni 2008 – Zwar erwarten 45 Prozent der deutschen Unternehmen, dass ihre Geschäfte in Zukunft von der Finanzkrise betroffen sein werden. Derzeit zeigen sich die Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf die globale Finanzkrise im internationalen Vergleich aber noch relativ entspannt. Nur 25 Prozent der deutschen Unternehmen sind nach eigenen Angaben aktuell von den Auswirkungen der Kreditkrise betroffen.
Damit steht Deutschland im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn (31 Prozent) besser da. Mit der Schweiz (22 Prozent), den Niederlanden (21 Prozent) und Schweden (7 Prozent) weisen nur drei Länder in diesem Punkt niedrigere Quoten auf. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie zur globalen Finanzkrise von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten. „Die für die allermeisten überraschende Veränderung der Risikolage rund um die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass sich Risiken unvorhergesehen und plötzlich verschärfen können. Die Ergebnisse der Studie werden Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen helfen, sich auf diese Risiken besser vorzubereiten“, so Dr. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Atradius.
Für die Studie hat Atradius 2.500 Unternehmen aus Europa, Nordamerika und Australien befragt. Die Erhebung erfolgte branchenübergreifend in insgesamt 14 Ländern. Hauptaussage der Studie: Großunternehmen sind von der Kreditkrise stärker betroffen als kleine und mittelständische Betriebe. Der häufigere Einsatz von Forderungsverbriefungen, ein breiteres Kundenspektrum und das globale Betätigungsfeld sind hierfür die Hauptgründe.
Interessantes Faktum für Deutschland: Trotz des relativ geringen Einflusses der globalen Finanzkrise auf das Geschäft fühlte nahezu die Hälfte der deutschen Unternehmen Einschränkungen bei der kurzfristigen Kreditfinanzierung. „Das ist ein Wert, wie er sonst nur in den von der Finanzkrise stärker getroffenen Ländern verzeichnet wird“, so die Atradius-Experten. Entsprechend erwarten die deutschen Unternehmen hier eine weitere Verschärfung der Bedingungen.
USA vor der Rezession – Nord- und Zentraleuropa gut behauptet
Unternehmen aus den USA (68 Prozent) und Mexiko (60 Prozent) spüren die Auswirkungen der Kreditkrise am deutlichsten. In Europa sind Italien (58 Prozent), Großbritannien (46 Prozent) und Spanien (44 Prozent) am meisten gefährdet. Am anderen Ende der Skala stehen die nord- und zentraleuropäischen Staaten.
Insgesamt wird aus der Atradius-Studie deutlich, dass die Kreditkrise – ausgehend von Nordamerika – nun auch zunehmend auf Unternehmen in anderen Ländern und Branchen übergreift. Die aktuelle Finanzkrise allein ist allerdings nach Einschätzung der Experten kein ausreichender Grund, um dort eine Rezession auszulösen.
„Deutsche Unternehmen sehen die Auswirkungen der Kreditkrise derzeit gelassen, spüren aber, dass dies eine trügerische Sicherheit ist: Zurzeit gibt es etliche zusätzliche Einflussgrößen wie die steigenden Energie- und Agrarpreise, die als negative Verstärker der Krise wirken. Je nach volkswirtschaftlichem Gesundheitsgrad werden die Länder dabei unterschiedlich hart getroffen. Insbesondere die USA stehen vor einer Rezession, während sich Nord- und Zentraleuropa noch sehr gut behaupten können“, sagt Dr. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Atradius. In fast allen Ländern seien aber einzelne Wirtschafssektoren in Mitleidenschaft gezogen.
Mit 51 Prozent ist die Energiebranche weltweit am stärksten von der Finanzkrise betroffen. Grund sind die in dieser Industrie verbreiteten Forderungsverbriefungen. Hier wurde auch die größte Kreditverknappung registriert. Auf Rang zwei der von der Finanzkrise am meisten gebeutelten Branchen rangieren Verbrauchsgüter und die Bauindustrie.
Optimismus: Deutsche Unternehmen erwarten weiteres Wachstum
Was die Zukunft angeht, zeigen sich die deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich optimistisch. Gut zwei Drittel sind mit der Arbeit der Europäischen Zentralbank zufrieden, etwas mehr als die Hälfte geht davon aus, dass die Kreditkrise ohne staatliche Intervention bewältigt werden kann. Damit erweisen sich die deutschen Unternehmen in der Studie als die zuversichtlichsten. Gleichwohl erwarten über 80 Prozent der befragten deutschen Unternehmen ein langsameres Wirtschaftswachstum und liegen damit im Trend der anderen europäischen Länder.
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Die Studie „The Global Credit Crisis – Is the worst yet to come?” steht im Internet unter www.atradius.com im Bereich “Publications” kostenlos zum Download bereit.
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Andrea Köhnen
Atradius Corporate Communications
Tel.: +49 221 2044 1145
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Studie des Kreditversicherers Atradius zu den weltweiten Auswirkungen der Subprime-Krise auf Unternehmen
- Kreditversicherer Atradius legt Studie zur Zahlungsmoral in Osteuropa und Österreich vor
- Rumänische Unternehmen von internationalen Geschäftspartnern am schlechtesten bewertet
- Auch in Ungarn gehen Unternehmen höheres Risiko ein
Köln, 2. Juni 2008 – Die Zahlungsmoral von Unternehmen aus Rumänien wird von deren internationalen Geschäftspartnern am schlechtesten bewertet. 46 Prozent attestieren rumänischen Unternehmen eine „schlechte“ oder „mittelmäßige“ Zahlungsmoral. Am besten schneiden in der aktuellen Studie des Kreditversicherers Atradius Unternehmen aus Österreich ab.
50 Prozent ihrer Geschäftspartner bescheinigen ihnen eine „sehr gute“ oder „exzellente“ Zahlungsmoral. Österreich ist als Stützpunkt vieler Unternehmen für den Handel auf osteuropäischen Märkten von zentraler Bedeutung.
Die Atradius-Studie ergab darüber hinaus, dass Unternehmen aus Rumänien ihre Außenstände auf bis zu 76 Prozent ihres Gesamtvermögens anwachsen lassen – negativer Spitzenwert in Osteuropa. Bei polnischen Unternehmen summieren sich nicht bezahlte Lieferungen und Leistungen immerhin noch auf 36 Prozent des Gesamtvermögens. Rumänische und polnische Unternehmen heben sich mit diesen Werten deutlich vom Durchschnitt der anderen untersuchten Länder ab, hier liegt die Quote der Außenstände in Bezug auf deren Gesamtvermögen zwischen 10 und 14 Prozent. „Die hohen Außenstände in Rumänien zeigen, dass Lieferantenkredite hier als einfachste und günstigste Kreditform genutzt werden“, so Dr. Thomas Langen, Regionaldirektor Deutschland, Mittel- und Osteuropa bei Atradius. „Das Studienergebnis deutet auf eine sehr restriktive Kreditvergabepraxis der rumänischen Banken hin. Immerhin ist Korruption in diesem Land nach wie vor eines der größten Risiken.“
Risiko aufzeigen, um sich besser schützen zu können
Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studie “Zahlungsmoralbarometer Mittel- und Osteuropa“, die von dem Kreditversicherer Atradius herausgebracht wurde. Atradius befragte hierzu 1.200 Unternehmen aus den osteuropäischen Ländern Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn sowie Österreich. „Das Insolvenzrisiko eines Unternehmens ist stark von der Zahlungsmoral seiner Kunden abhängig“, sagt Langen. Deshalb untersucht Atradius regelmäßig die Zahlungsmoral der Unternehmen. „Wir möchten das Risiko auf den internationalen Märkten aufzeigen, damit sich Unternehmen besser schützen können“, so Langen weiter.
Vorsicht bei Handel mit ungarischen Unternehmen
Ein weiteres Ergebnis der Studie: 30 Prozent der ungarischen Unternehmen attestieren ihren inländischen Geschäftspartnern eine schlechte, weitere 45 Prozent eine mittelmäßige Zahlungsmoral. Damit üben ungarische Unternehmen die größte Selbstkritik. Die Hälfte der Befragten klagt über häufige bis sehr häufige Zahlungsverzögerungen.
Anders sehen das die ausländischen Geschäftspartner. Diese geben der ungarischen Zahlungsmoral durchschnittliche, mit Deutschland vergleichbare Noten. „Diese Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild deutet darauf hin, dass ausländische Geschäftspartner die Risiken im Handel mit ungarischen Unternehmen unterschätzen“, so Langen von Atradius. „Die Sicht der ungarischen Unternehmen bestätigt unsere Beobachtung, dass sich die wirtschaftliche Situation in Ungarn erheblich verschlechtert hat“, so Langen weiter. Im vergangenen Jahr gingen pro 10.000 ungarischen Unternehmen 165 in die Insolvenz. Zum Vergleich: In Europa waren es durchschnittlich 67, in Deutschland 90 Unternehmen. Die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Insolvenzen registrierte auch die Atradius Kreditversicherung. Die Schadensmeldungen haben sich 2007 in Ungarn verdoppelt.
Kreditversicherung in Österreich am häufigsten genutzt
Gegen die Risiken, die sich aus schlechter Zahlungsmoral ergeben, sichern sich laut Studie die meisten Unternehmen ab. Ein hohes Risiko dagegen gehen polnische Unternehmen ein, hier schützt sich nur etwa jede zweite Firma gegen mögliche Zahlungsausfälle. Unterschiede bestehen in der Art und Weise der Absicherung. Während Firmen aus Tschechien, Polen und der Slowakei am häufigsten Vorauszahlungen verlangen, erwarten Unternehmen in Ungarn die Zahlung bei Lieferung. In Rumänien nutzen die meisten Unternehmen, die sich absichern wollen, Garantien. Nur in Österreich rangiert die Kreditversicherung auf Platz eins der beliebtesten Schutzmaßnahmen. „Wir sehen ein großes Potenzial für Kreditversicherung im Osteuropa-Geschäft. Mit zunehmender Dynamik der dortigen Wirtschaft wächst auch der Bedarf, Lieferantenkredite gerade im Export entsprechend abzusichern“, folgert Langen von Atradius.
Weitere Informationen zur Studie:
Atradius ermittelt bereits seit 2006 im „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ regelmäßig die Zahlungsmoral von Unternehmen in Europa. Für international tätige Unternehmen sind diese Informationen von entscheidender Bedeutung. Nur mit ihnen können sie Risiken richtig einschätzen und die Gefahr minimieren, durch ausstehende Zahlungen selber in eine finanzielle Schieflage zu geraten.
Weitere Informationen zu Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Hauptsitz des Unternehmens ist Amsterdam. Atradius versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
Die aktuelle Studie “Zahlungsmoralbarometer Mittel- und Osteuropa“ und alle weiteren Studien der Reihe „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ stehen unter www.atradius.de im Bereich Publikationen als kostenloser Download zur Verfügung.
Druckfähige Grafiken aus der Studie finden Sie hier:
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Zahlungsmoral in Ungarn bewertet durch inländische Geschäftspartner
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Zahlungsmoral osteuropäischer Geschäftspartner
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Zahlungsmoral osteuropäischer Geschäftspartner im gesamteuropäischen Vergleich
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Zahlungsmoral ausländischer Unternehmen im Durchschnitt
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Atradius bringt Forderungsausfallversicherung mit Rechtsschutz auf den Markt
Köln, 27. Mai 2008 – Der Kreditversicherer Atradius bietet im Rahmen seiner KMU-Offensive erstmals eine Forderungsausfallversicherung mit integriertem Rechtsschutz an. Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die sich damit nicht nur vor Liquiditätsengpässen aufgrund säumiger Kunden schützen können, sondern sie bekommen auch die Kosten im Falle eines Rechtsstreits erstattet.
Die Forderungsausfallversicherung für kleine und mittelständische Unternehmen von Atradius ist seit 2007 unter dem Namen „Modula Standard“ erhältlich. Das Prinzip ist einfach: Wird eine Rechnung wegen Zahlungsschwierigkeiten des Abnehmers nicht beglichen, zahlt Atradius 90 Prozent der ausstehenden Netto-Forderung. Als Begründung für eine nicht geleistete Zahlung werden jedoch oft auch Mängel an Leistungen oder Produkten herangezogen. „In über 90 Prozent der Fälle sind diese Beanstandungen aber nicht gerechtfertigt“, berichtet Michael Timmermann, Country Manager von Atradius Deutschland, aus seiner Erfahrung.
Eine Kooperation zwischen Atradius und der Neue Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG (NRV) aus Mannheim schließt jetzt diese Schutzlücke. Die NRV, als Risikoträger für den Baustein Rechtsschutz, bietet den kompletten Kostenschutz im Falle von strittigen Forderungen an, der sich auf die Kosten für Anwalt, Gutachter und Gericht erstreckt. Das bedeutet: Kommt es zu einem Streit vor Gericht, übernimmt die NRV die so genannten Rechtsverfolgungskosten – egal wie der Prozess ausgeht.
Die Prämie für die neue Forderungsausfallversicherung berechnet sich nach dem Jahresumsatz des versicherten Unternehmens und ist ab 1.320,00 Euro über das Makler- und
Der Bedarf für ein solches Produkt ist da. Nach Branchenstudien sichern sich weniger als ein Drittel der deutschen Mittelständler gegen Forderungsausfälle ab. Bei Unternehmen mit bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz sind es sogar noch weniger. Doch Liquiditätsprobleme aufgrund schlechter Zahlungsmoral sind heute keine Seltenheit mehr und bedrohen schnell die eigene Existenz. Eine Zahlung „Bar auf die Hand“ oder die vertrauensvolle Abwicklung von Geschäften per Handschlag findet schon lange nicht mehr statt. Da der Gang zum Rechtsanwalt meist zusätzliche Kosten verursacht, bleibt oft nur Resignation. „Viele Unternehmer gehen faule Kompromisse ein, nur weil Sie die Prozesskosten scheuen. Mit unserer neuen Forderungsausfallversicherung mit integriertem Rechtsschutz kann der mittelständische Unternehmer sein gutes Recht verteidigen, ohne selbst in Engpässe zu geraten.“, erklärt Michael Timmermann.
Über die KMU-Offensive:
Atradius hat die Offensive Anfang 2008 gestartet, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor einer Insolvenz infolge der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden zu schützen. Bereits im Januar dieses Jahres hatte Atradius eine Forderungsausfallversicherung für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro auf den Markt gebracht. Damit können sich Betriebe erstmals pauschal gegen das Insolvenzrisiko aller Geschäftskunden absichern.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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- Weltweit fünf neue Standorte eröffnet, weitere in Planung
- Personalbestand um 25 Prozent aufgestockt
- Deutsche Messe AG setzt auf Forderungseinzug im Ausland
Köln, 29. April 2008 – Atradius Collections, der Inkasso-Zweig der Atradius-Gruppe, ist mit umfangreichen Investitionen auf Expansionskurs. In den letzten sieben Monaten eröffnete die auf den Forderungseinzug bei Unternehmen spezialisierte Einheit insgesamt fünf neue Standorte in Kanada, Irland, Ungarn, Hongkong und Singapur und ist damit nun in 16 Ländern weltweit vertreten. Noch im Laufe dieses Jahres sollen weitere Niederlassungen in Mexiko und Tschechien hinzukommen. 2007 hatte Atradius Collections seinen Umsatz bereits um rund 18 Prozent gesteigert und seine Mitarbeiterzahl um 25 Prozent erhöht.
„Mit den neuen Standorten treiben wir unsere Strategie weiter voran, Vor-Ort-Service und lokales Know-how weltweit anzubieten“, so Raymond van der Loos, Director Atradius Collections. „Dafür greifen wir zusätzlich auf ein Netzwerk von mehreren Hundert lokalen Partnern in den verschiedensten Märkten zurück, um offene Forderungen einzuziehen.“
Auch deutsche Unternehmen profitieren von dem erweiterten Inkasso-Netzwerk. Dazu Reza-René Mertens, Leiter Recht Deutsche Messe AG: „Aufgrund unserer internationalen Konzern- und Kundenstruktur ist der professionelle Einzug offener Forderungen im Ausland für uns enorm wichtig. Mit Atradius Collections haben wir einen Partner, der unser profitables Wachstum auch in den Märkten sichert, in denen es häufiger zu Zahlungsausfällen kommen kann.“
„Für deutsche Unternehmen bieten aufstrebende Märkte in Asien oder Osteuropa große Wachstumsmöglichkeiten. Diese Chance kann aber leicht zur Falle werden, wenn Zahlungen ausbleiben“, sagt Sascha Glaesser von Atradius Collections in Köln und nennt das Beispiel Ungarn. Das Land gehörte 2007 noch vor Dänemark und der Türkei zu den 15 wichtigsten Handelspartnern der Deutschen - Tendenz steigend. Gleichzeitig steigt die Zahl der Insolvenzen hier stetig an. Im vergangenen Jahr gingen pro 10.000 ungarischen Unternehmen 165 in die Insolvenz. Zum Vergleich: In Europa waren es durchschnittlich 67, in Deutschland 90 Unternehmen. Die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Insolvenzen registrierte auch die Atradius Kreditversicherung. Die Schadensmeldungen haben sich 2007 in Ungarn verdoppelt.
Zahlungsausfälle drohen europäischen Unternehmen auch In Asien und insbesondere im Boommarkt China. Hier beeinträchtigen vor allem politische Einflussnahme und schwache Rechtssysteme die Geschäfte europäischer Unternehmen. Das zeigte unlängst die Atradius-Umfrage „Risks in Trading with Emerging Economies“.
Dazu Raymond van der Loos, Director Atradius Collections: „Das Einziehen offener Zahlungen im Ausland ist für Unternehmen oft mit großen Schwierigkeiten verbunden. Dabei müssen andere Kulturen, Sprachen und Geschäftspraktiken berücksichtigt werden. Atradius Collections vereinfacht diesen Prozess erheblich. Mit Niederlassungen und Mitarbeitern sowohl in den Heimatmärkten unserer Kunden als auch in den Ländern ihrer Abnehmer haben unsere Kunden einen zentralen Ansprechpartner in ihrer Muttersprache, können online den aktuellen Status säumiger Zahlungen abrufen und profitieren von der Erfahrung unserer Teams vor Ort.“
Über die Atradius-Gruppe:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Über Atradius Collections:
Atradius Collections bietet seinen Kunden professionelle Inkasso-Dienstleistungen mit lokalem Know-how und einer global einheitlichen Technologieplattform. Mit einem Umsatz von 48,2 Millionen Euro, mehr als 400 Mitarbeitern in 16 Büros weltweit und 12.000 Kunden wickelt Atradius Collections jährlich 27 Millionen Transaktionen ab.
Die Studie „Risks in trading with Emerging Economies“ finden Sie im Internet unter www.atradius.de im Bereich Publikationen/Aktuelles.
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Köln, 25. April 2008 – Das britische Magazin World Finance hat Atradius als besten Kreditversicherer 2008 ausgezeichnet.
Die Jury erkannte damit den bedeutenden Beitrag des Unternehmens durch seinen zuverlässigen und leistungsstarken Service in den unterschiedlichsten Märkten an. Atradius bietet Kreditversicherung sowie weitere Produkte und Dienstleistungen rund um das Kreditmanagement einschließlich Inkasso-Dienste und ist in mehr als 40 Ländern vertreten.
Die Entscheidung der Jury, zu der auch der Chefredakteur von World Finance, der BBC-Journalist Hywel Jones und weitere renommierte Finanzexperten gehörten, fiel auf Basis einer Vielzahl von Kriterien, wie zum Beispiel Innovation und Originalität, Projektmanagement, Wettbewerbsvorsprung, Marktführerschaft, weltweite Präsenz, Nachweis kontinuierlicher Entwicklung, positive Berichterstattung in den Medien sowie Transparenz und eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung.
Isidoro Unda, CEO von Atradius, sagt: „Wir sind sehr stolz auf diese internationale Auszeichnung. Der Preis ist eine Anerkennung für das engagierte Atradius-Team, das sich kontinuierlich für beste Produkte und Dienstleistungen in seiner Klasse einsetzt. Unsere Kunden sind uns wichtig. Ihre Anforderungen zu erkennen und darauf mit maßgeschneiderten Lösungen zu reagieren, hat unsere Produktentwicklung und weltweite Expansion maßgeblich vorangetrieben. Wir sind sicher, dass wir mit diesem Anspruch auch in Zukunft erfolgreich sein werden.“
Über World Finance
World Finance ist ein führendes Finanzmagazin in Großbritannien, das im zweimonatlichen Rhythmus von World News Media herausgegeben wird.
Der Artikel über die Auszeichnung zum Best Credit Insurance Provider erscheint in der April/Mai-Ausgabe von World Finance (Seite 188) bzw. im Online-Magazin unter: http://cde.cerosmedia.com/1B48047b42244d3012.cde
Für weitere Informationen: http://www.worldfinance.com
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Köln, 22. April 2008 – Hohe Agrar-Rohstoffpreise setzen besonders kleine und mittelständische Unternehmen unter Druck
Der Kreditversicherer Atradius hat im Zuge des starken Anstiegs der Agrar-Rohstoffpreise die deutsche Biodiesel-Industrie auf seine Watch List für besonders risikobehaftete Branchen gesetzt. Besonders die Situation für kleine und mittelständische Unternehmen hat sich dramatisch verschlechtert. So das Ergebnis einer internen Sonderprüfung bei Atradius. Danach könne Biodiesel aufgrund der gestiegenen Preise für Rohstoffe wie Raps oder Soja nicht mehr kostendeckend hergestellt werden. Die Produktionskapazitäten blieben daher weitgehend ungenutzt. Gerade kleine Betriebe wiesen nach einem bereits schwierigen Jahr 2006 im vergangenen Jahr Verluste aus. Seit Anfang 2008 muss die Branche zudem eine Steuererhöhung auf 15 Cent pro Liter reinen Biodiesel verkraften. „Sollte die Verteuerung von Agrar-Rohstoffen wie Raps oder Soja anhalten, rechnen wir mit zunehmenden Zahlungsausfällen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche“, so Michael Karrenberg, Director Risk Services bei Atradius.
Weitere Informationen zu Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Hauptsitz des Unternehmens ist Amsterdam. Atradius versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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Amsterdam, 10. April 2008 – Gesamteinnahmen von fast 1,4 Milliarden Euro, Anstieg des Nettogewinns um 56 Prozent
Atradius, ein weltweit führender Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten, hat seinen Nettogewinn um 56 Prozent von 105,3 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 164,2 Millionen Euro im Jahr 2007 gesteigert. Diese Ergebnisverbesserung resultiert aus einem Zuwachs der verdienten Bruttoprämien von 6,7 Prozent auf 1.148,6 Millionen Euro gegenüber 1.076,5 Millionen Euro im Jahr 2006. Damit konnte Atradius die verdienten Nettoprämien und den Nettogewinn aus fortgeführtem Geschäft im fünften Jahr in Folge erheblich verbessern.
Die Geschäftszahlen 2007 beinhalten nicht die Ergebnisse des Kreditversicherers Crédito y Caución, der Anfang 2008 Teil der Atradius-Gruppe wurde.
Die Zahlen im Überblick
· Anstieg des Nettogewinns um 56 Prozent auf 164,2 Millionen Euro
(2006: 105,3 Millionen Euro)
· Anstieg der verdienten Bruttoprämien um 6,7 Prozent auf 1.148,6 Millionen Euro
(2006: 1.076,5 Millionen Euro)
· Steigerung des Service-Umsatzes und sonstiger Einnahmen um 9,2 Prozent auf 166,9 Millionen Euro
(2006: 152,9 Millionen Euro)
· Steigerung der Nettoerträge aus Kapitalanlagen um 48,1 Prozent auf 79,7 Millionen Euro
(2006: 53,8 Millionen Euro)
· Verbesserung der Nettoschadenquote von 45,8 Prozent auf 41,3 Prozent
· Verbesserung der Bruttokostenquote von 39,0 Prozent auf 38,5 Prozent
· Verbesserung der „Combined Ratio“ (Schaden-Kostenquote) von 86,8 Prozent auf 79,2 Prozent
· Die Eigenkapitalrendite betrug 21,3 Prozent gegenüber 16,3 Prozent im Jahr 2006
Versicherungsgeschäft
Die Bruttoeinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft stiegen um 6,4 Prozent auf 1.261,2 Millionen Euro. Dies spiegelt ein starkes Wachstum im Kreditversicherungsgeschäft wider, das sich um 4,7 Prozent verbesserte. Dabei stiegen die Einnahmen im traditionellen Kreditversicherungsgeschäft um 2,5 Prozent, im Produktsegment Atradius Global für multinationale Konzerne um 10,1 Prozent und im Bereich „Special Products“ um 20,5 Prozent.
Die Einkünfte aus dem Bürgschaftsgeschäft sanken infolge einer Portfolio-Optimierung zur Verbesserung der Rentabilität um 7,7 Prozent.
Die Einnahmen aus dem aktiven Rückversicherungsgeschäft stiegen von 50,0 Millionen Euro auf 83,8 Millionen Euro, was vor allem auf die im Jahr 2006 eingeführte Umsetzung der neuen Rechnungslegungsgrundsätze zur Darstellung der verdienten Prämien zurückzuführen ist. Davon abgesehen entwickelt sich das Rückversicherungsgeschäft konstant.
Bei der Absicherung von Ratenkrediten (Instalment Credit Protection) stiegen die Einnahmen um 7,3 Prozent.
Die ersten Ergebnisse für das Zeichnungsjahr 2007 deuten auf eine Verschlechterung des Risikoumfelds hin. Dennoch verbesserte sich das Schadenergebnis im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Auflösung von Schadenrückstellungen für vorangegangene Zeichnungsjahre.
Isidoro Unda, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie bieten wir unseren Kunden hochwertige Produkte und Dienstleistungen und außerdem einen erstklassigen Kundenservice. Unsere Ergebnisse für das Jahr 2007 zeigen eindeutig, dass wir mit dieser Strategie richtig liegen.“
Servicegeschäft
Der Umsatz im Servicesegment ohne Berücksichtigung der Prüfungsgebühren stieg um 12,3 Prozent auf 61,8 Millionen Euro. Das Inkassogeschäft, das den größten prozentualen Anteil am Service-Umsatz stellt, wuchs um 18,1 Prozent. Dies ist das Ergebnis eines erweiterten Service-Angebots durch beträchtliche Investitionen in Personal, Informationstechnologie und die Ausweitung des weltweiten Netzwerks.
Isidoro Unda ergänzt: „Unsere Kunden tätigen ihre Geschäfte weltweit. Daher ist es sehr wichtig, dass wir sie überall unterstützen können, wo sie geschäftlich tätig sind. Unser Anspruch ist es, unseren Kunden durch ein globales Inkassonetzwerk optimale Serviceleistungen zu bieten. Damit unterstützen wir nicht nur unsere kreditversicherten Kunden, sondern können dieses Geschäft auch unabhängig davon entwickeln.“
Märkte
Regional verzeichnete Atradius auf nahezu allen Märkten ein starkes Wachstum. Die nordeuropäischen Länder entwickelten sich gut. Die Niederlande waren mit einem Zuwachs von 8 Prozent der umsatzstärkste Markt in der Region. Das starke Umsatzwachstum von 26,5 Prozent in den meisten Märkten Mittel- und Osteuropas glich geringere Einnahmen in Deutschland aus. In Südeuropa wurde der Umsatzrückgang in Italien infolge einer Restrukturierung des Portofolios im Bürgschaftsgeschäft durch die Entwicklung in Frankreich, Belgien und Spanien mehr als kompensiert. Die Region erzielte damit insgesamt ein Wachstum von 3,5 Prozent. Die Einnahmen in Großbritannien und Irland erhöhten sich um 19,5 Prozent, bedingt durch eine Steigerung der Einnahmen aus dem aktiven Rückversicherungsgeschäft und der Kreditversicherungseinnahmen in Irland. In der NAFTA-Region ging der Umsatz in den USA zurück, Mexiko und Kanada verzeichneten dagegen ein starkes Wachstum. Die Ergebnisse der NAFTA-Region wurden zudem durch den schwachen US-Dollar beeinflusst. In Ozeanien und Asien stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 56,9 Prozent. Die Erschließung dieser Märkte ebnete den Weg für verbesserte Serviceleistungen und entsprechende Umsatzsteigerungen mit bestehenden Kunden, die ebenfalls in diese Märkte expandieren.
Ausblick
Atradius wurde durch die Finanzkrise im Jahr 2007 weder in der direkten Geschäftstätigkeit noch bei Investitionen nennenswert beeinflusst. Dennoch werden erhebliche Auswirkungen der Finanzkrise auf die weltweite Wirtschaft erwartet, und häufigere Zahlungsausfälle sowie ein gesteigertes Interesse an Kreditversicherungen sind im Jahr 2008 wahrscheinlich. Anzeichen einer rückläufigen Konjunktur in den USA und Europa machen sich bereits bemerkbar. Jedoch deutet die Lage insgesamt auf eine Fortsetzung des Wachstums in den meisten globalen Märkten hin – wenn auch mit einer geringeren Geschwindigkeit als in 2007.
Die Expansion im Jahr 2007 in Märkte wie die Türkei und Singapur sowie Kooperationsvereinbarungen in Russland und China treiben das Wachstum bei Atradius voran. Durch den Zusammenschluss mit Crédito y Caución Anfang 2008 steigerte Atradius seinen weltweiten Marktanteil auf 31 Prozent. Die Integration von Crédito y Caución in die Atradius-Gruppe wird eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Expansionsmöglichkeiten in Südamerika und der Schaffung weiterer Wachstumsmöglichkeiten in Asien spielen. Atradius wird weiterhin die Produktentwicklung vorantreiben und seine weltweite Präsenz im Kreditversicherungs- und Inkassogeschäft ausbauen, um die Angebotsqualität für seine Kunden zu optimieren.
Dazu abschließend Isidoro Unda: „Wir wollen überall, wo wir Geschäfte tätigen, der führende Kreditversicherer sein. Um das zu erreichen, halten wir an unserer Strategie fest: Wir bauen unsere Präsenz und Möglichkeiten auf den Märkten aus, in denen unsere Kunden aktiv sind, und führen neue Produkte und Dienstleistungen ein, die den Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Unser Anspruch ist es, einen erstklassigen Service zu bieten. Da sich das Risikoumfeld verschlechtert, legen wir ein besonderes Augenmerk darauf, unseren Kunden weiterhin intelligente und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Risikomanagement-Lösungen zu bieten.”
Über Atradius (nach dem Zusammenschluss von Atradius und CyC)
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
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- Kreditversicherer Atradius startet ungewöhnliche Werbekampagne
- Zielgruppe sind vor allem mittelständische Unternehmen
- Kampagne erhält eigene Website, auf der Unternehmen ein erstes individuelles Risikoprofil erstellen können
Köln, 8. April 2008 – Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt. Jeder weiß sofort, von wem diese Bestellung kommt: Bond, James Bond. Der berühmteste Geheimagent und Actionheld der Welt handelt ohne zu zögern. Jetzt bekommt James Bond Konkurrenz – von einem Businessman.
Atradius Kampagne setzt auf Action
„Überzeugen Sie als Businessman of Action“ ist die Kernbotschaft der neuen Werbekampagne des Kredit-versicherers Atradius. Der Spot „Businessman of Action“ läuft im Fernsehen sowie in überregionalen Wirtschaftsmedien. „Wir setzen mit dem „Businessman of Action“ bewusst auf das Thema „Action“. Damit heben wir uns deutlich von unseren Wettbewerbern ab, die im Wesentlichen nur mit klassischen Bildwelten zum Thema „Sicherheit“ arbeiten“, sagt Stephan Ahlgrim, der Leiter des Brand Management bei Atradius Deutschland.
Die Kampagne orientiert sich dabei mit einem Augenzwinkern an Actionhelden aus der Filmwelt. Geschäftsleute werden hier zu Hauptdarstellern mutiger Marktoffensiven und erfolgreicher Geschäftsabschlüsse.
Die Botschaft für den „Businessman of Action“ ist klar: Kunden von Atradius können tatkräftig und selbstbewusst handeln. Sie müssen nicht erst lange die Risiken abwägen, um dann am Ende festzustellen, dass der Zug bereits abgefahren ist. Kunden von Atradius sind durch eine Kreditversicherung zum Beispiel vor unbezahlten Rechnungen und Liquiditätsengpässen geschützt. Damit werden Forderungen aus Waren und Dienstleistungen gegen Zahlungsausfälle abgesichert. Wird eine Rechung nicht beglichen, springt Atradius ein und erstattet in der Regel 90 Prozent der ausstehenden Forderung. Dieser Schutz ist individuell auf jeden Kunden zugeschnitten und sichert Geschäftsrisiken weltweit ab.
Einen ersten Online-Check ihres Risikoprofils können Unternehmen jetzt kostenlos auf der Kampagnen-Website www.businessmanofaction.com/de durchführen. Der Test beinhaltet 15 Fragen und dauert nur wenige Minuten. Das Analyseergebnis mit detaillierten Informationen zum Risikomanagement erhalten Interessenten umgehend per E-Mail.
Zielgruppe: mittelständische Unternehmen
Der „Businessman of Action“ im 30-sekündigen TV-Spot kann mit der Rückendeckung von Atradius Geschäfte abschließen und die Lorbeeren dafür ernten, während sein Chef allein beim Gedanken an die Risiken fast einen Herzinfarkt bekommt. „Mit der Kampagne zeigen wir, dass Unternehmen mit unserer Absicherung durchstarten können“, sagt Ahlgrim. Die Zielgruppe sind dabei vornehmlich mittelständische Unternehmen. „Dass sich zum Beispiel auch Handwerker gegen Zahlungsausfälle absichern können, wissen die wenigsten“, erklärt Ahlgrim.
Mit der aktuellen Kampagne setzt sich Atradius aber nicht nur von seinen Wettbewerbern ab, der „Businessman of Action“ spiegelt auch die Unternehmensziele wider. Der Markt für Kreditversicherungen wird im Wesentlichen von drei großen Anbietern geprägt. „Wir wollen die Qualität unserer Dienstleistungen weiter erhöhen und so zum führenden Kreditversicherer werden“, sagt Michael Timmermann, Country Manager von Atradius Deutschland. Einen großen Schritt auf diesem Weg hat Atradius bereits Anfang 2008 gemacht. „Crédito y Caución ist der führende Kreditversicherer im spanischsprachigen Raum. Durch den Zusammenschluss konnten wir unseren weltweiten Marktanteil bereits erheblich ausweiten“, sagt Timmermann.
Weitere Informationen zu Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Hauptsitz des Unternehmens ist Amsterdam. Atradius versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
Den Spot „Businessman of Action“ finden Sie unter www.atradius.de. Von hier aus gelangen Sie auch auf die Kampagnen-Website www.businessmanofaction.com/de mit Online-Risikoanalyse, weiterführenden Informationen zum Risikomanagement sowie Downloads des Kampagnenbildschirmschoners und -klingeltons.
Druckfähiges Bildmaterial zu den Anzeigenmotiven finden Sie hier:
http://www.businessmanofaction.com/web/downloads/Anzeigenmotiv_Atradius_1.jpg
http://www.businessmanofaction.com/web/downloads/Anzeigenmotiv_Atradius_2.jpg
Bitte beachten Sie, dass Sie alle Bilder nur unter Angabe der Quelle verwenden dürfen.
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Köln, 25. März 2008 – Kreditversicherer Atradius veröffentlicht Studie zu Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse auf Geschäftstätigkeit
Jedes vierte Unternehmen hatte im vergangenen Jahr mit den Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse zu kämpfen. Das führte bei jedem zweiten betroffenen Unternehmen zu steigenden Kosten und bei über 40 Prozent zu sinkenden Umsatzzahlen. Bei 60 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen verhagelten Stürme die Geschäfte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Kreditversicherers Atradius unter 600 Unternehmen aus sechs europäischen Ländern.
Auch in Zukunft sehen die europäischen Unternehmen dunkle Wolken am Horizont. Rund 40 Prozent gehen davon aus, dass extreme Wetterbedingungen ihr Geschäft in den nächsten zehn Jahren belasten werden. Drei Viertel der deutschen Unternehmen geben Stürme als die wahrscheinlichste Ursache an. Fast drei Viertel der Befragten befürchten, dass zukünftige Generationen unter dem Klimawandel leiden werden.
Trotz der negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit trifft nur jedes dritte Unternehmen, das im vergangenen Jahr unter extremen Wetterverhältnissen gelitten hat, entsprechende Vorkehrungen. Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen gehören Versicherungen (27 %) und die Erstellung eines Krisenmanagementplans (23 %). Wenn es um die langfristige Prävention von Wetterschäden geht, ist eine Versicherung mit 56 Prozent die mit Abstand meist genutzte Maßnahme.
„Um sich vor negativen Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse auf die Geschäftstätigkeit zu schützen, sollten Unternehmen frühzeitig die richtigen Schutzmaßnahmen ergreifen“, so Michael Timmermann, Country Manager Atradius Deutschland. „Umsatzeinbußen durch Sturmschäden oder andere wetterbedingte Beeinträchtigungen können leicht zu Zahlungsschwierigkeiten eines Abnehmers führen. Eine Kreditversicherung schützt auch in diesem Fall vor Forderungsausfällen.“
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
Für weitere Informationen:
Atradius Corporate Communications
Andrea Köhnen
Pressesprecherin
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Köln, 18. März 2008 – Kleine und mittelständische Unternehmen bauen immer öfter auf
Forderungsausfallversicherung, um Bankkredite zu sichern /
Erstmals auch Schutz vor grundloser Bemängelung von Bauleistungen
Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen nutzen eine Forderungsausfallversicherung, um sich Liquidität über Bankkredite zu sichern, so die Wahrnehmung des weltweit zweitgrößten Kreditversicherers Atradius. Einen besonderen Stellenwert nähmen dabei Betriebe mit Auftraggebern in der Bauindustrie ein. Für diese bietet Atradius im Rahmen seiner KMU-Offensive erstmals eine Forderungsausfallversicherung an, die auch bestrittene Forderungen abdeckt. Versicherungsnehmer bekommen damit bereits bei Zahlungsverzug oder ungerechtfertigter Rechnungskürzung ihrer Geschäfts- oder Privatkunden 90 Prozent der offenen Forderungen erstattet. „In der Baubranche erleben wir immer wieder Fälle, in denen zu spät oder wegen nicht nachvollziehbarer Abzüge zu wenig gezahlt wird. Gerade kleinere Marktteilnehmer können diese Finanzierung kaum aus eigener Kraft stemmen. Fällt dann eine Zahlung komplett aus, führt das nicht selten zur eigenen Insolvenz. Mit unserer Forderungsausfallversicherung sorgen wir für die überlebensnotwendige Liquidität am Bau“, so Michael Timmermann, Country Manager Atradius Deutschland. Der Baubereich und insbesondere das Ausbaugewerbe stellen nach wie vor den höchsten Anteil an Entschädigungszahlungen bei Atradius.
Gutes Geld für gute Leistung
Die Angst vor der willkürlichen Bemängelung von Bauleistungen und damit einhergehenden erheblichen Umsatzeinbußen war ausschlaggebend für Atradius, die Bauforderungsausfallversicherung gemeinsam mit der branchenerfahrenen VHV-Versicherung zu entwickeln. Das Prinzip ist einfach: Will ein Auftraggeber nicht zahlen, überprüft ein Gutachter die angeblichen Mängel. Erweist sich die Beanstandung als ungerechtfertigt, wird der Versicherte entschädigt. „Bisher waren wir machtlos gegen unfaire Geschäftspraktiken am Bau. Da hieß es manchmal einfach: ‚Verklagt uns doch!’ Mit der Bauforderungsausfallversicherung haben wir ein ganz anderes Standing, auch gegenüber großen Auftraggebern“, berichtet Klaus Thanscheidt, Geschäftsführer der THT GmbH aus Jülich, die bei Großbauprojekten für die gesamte Haustechnik verantwortlich ist.
Kreditwürdig mit Forderungsausfallversicherung
Die Forderungsausfallversicherung von Atradius wendet sich an kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zehn Millionen Euro. Versichert werden alle Forderungen gegenüber inländischen und ausländischen Geschäftspartnern. Atradius prüft das Risiko jedes einzelnen Auftraggebers und überwacht fortlaufend dessen Bonität. „Unsere Kunden können sich so einen soliden und solventen Kundenstamm aufbauen und damit auch ihre eigene Bonität verbessern“, so Timmermann von Atradius. Zusätzlicher Vorteil für die typischerweise mit geringem Eigenkapital ausgestatteten Kleinbetriebe und Mittelständler: Die Versicherungsansprüche können an die Hausbank abgetreten werden und damit die eigene Kreditaufnahme erheblich erleichtern. „Die Forderungsausfallversicherung war ausschlaggebend für die Erhöhung der Kreditlinien bei unserer Hausbank“, so Thanscheidt von THT. „Ohne die Police hätten wir in der Vergangenheit massive Bauverzögerungen nicht überbrücken können.“
Die Prämie der Forderungsausfallversicherung von Atradius berechnet sich nach dem Jahresumsatz des versicherten Unternehmens und ist ab 1.200 Euro pro Jahr über das Makler- und Vertriebsnetzwerk von Atradius und VHV erhältlich. Die Risikoprüfung der einzelnen Kunden erfolgt schnell und kostengünstig über das Atradius-Internettool „Serv@Net“.
Über die KMU-Offensive:
Bereits im Januar dieses Jahres hatte Atradius im Rahmen seiner KMU-Offensive eine Forderungsausfallversicherung für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro auf den Markt gebracht. Damit können sich Betriebe erstmals pauschal gegen das Insolvenzrisiko aller Geschäftskunden absichern. Atradius hatte die Offensive gestartet, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor einer Insolvenz infolge der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden zu schützen.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Köln, 18. März 2008 – Der Kreditversicherer Atradius bietet erstmals eine Honorarausfallversicherung für Architekten und Ingenieure an. Versicherungsnehmer bekommen damit bereits bei Zahlungsverzug ihrer Geschäfts- oder Privatkunden 90 Prozent der offenen Rechnungen erstattet. „Ingenieure und Architekten erhalten ihr Honorar üblicherweise erst nach längeren Planungsphasen. Gerade kleinere Marktteilnehmer können diese Finanzierung kaum aus eigener Kraft stemmen. Fällt dann eine Zahlung komplett aus, führt das nicht selten zur eigenen Insolvenz. Mit unserer neuen Honorarausfallversicherung sorgen wir für die überlebensnotwendige Liquidität“, so Andreas Nintemann, Vertriebsdirektor bei Atradius.
Kreditwürdig mit Honorarausfallversicherung
Die Honorarausfallversicherung wendet sich an Architekten- und Ingenieurbüros mit einem Jahresumsatz bis zehn Millionen Euro. Versichert werden alle Forderungen gegenüber inländischen und ausländischen Geschäftspartnern. Darin eingeschlossen sind auch Zahlungsansprüche aus Leistungen, die zu Versicherungsbeginn bereits erbracht, aber noch nicht in Rechnung gestellt wurden. Atradius prüft das Risiko jedes einzelnen Auftraggebers und überwacht fortlaufend dessen Bonität. „Unsere Kunden können sich so einen soliden und solventen Kundenstamm aufbauen und damit auch ihre eigene Bonität verbessern“, so Nintemann. Zusätzlicher Vorteil für die üblicherweise mit geringem Eigenkapital ausgestatteten Ingenieurbüros: Die Versicherungsansprüche können an die Hausbank abgetreten werden und damit die eigene Kreditaufnahme erheblich erleichtern.
Die Prämie der Honorarausfallversicherung von Atradius berechnet sich nach dem Jahresumsatz des versicherten Unternehmens und ist ab 1.200 Euro pro Jahr über das Makler- und Vertriebsnetzwerk von Atradius erhältlich. Die Risikoprüfung der einzelnen Kunden erfolgt schnell und kostengünstig über das Atradius-Internettool „Serv@Net“.
Über die KMU-Offensive:
Bereits im Januar dieses Jahres hatte Atradius im Rahmen seiner KMU-Offensive eine Forderungsausfallversicherung für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro auf den Markt gebracht. Damit können sich Betriebe erstmals pauschal gegen das Insolvenzrisiko aller Geschäftskunden absichern. Atradius hatte die Offensive gestartet, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor einer Insolvenz infolge der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden zu schützen.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Köln/Istanbul, 6. März 2008 – Kreditversicherer Atradius eröffnet Istanbuler Niederlassung und veröffentlicht Ergebnisse einer Blitzumfrage zu Zahlungsrisiken
70 bis 80 Prozent der Unternehmen in der Türkei rechnen mit negativen Auswirkungen der Finanzkrise. Jedes zweite Unternehmen befürchtet sogar schwerwiegende Konsequenzen für das eigene Geschäft. Insgesamt erwarten rund zwei Drittel der Unternehmen in der Türkei, dass sich die Zahlungsmoral in den nächsten sechs Monaten verschlechtern wird. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage, die der Kreditversicherer Atradius anlässlich der Einweihung seiner Türkei-Zentrale durchführen ließ. „Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere Einschätzung, dass es für Unternehmen zunehmend schwieriger wird, Vorfinanzierungen in Form von Lieferantenkrediten zu überbrücken“, sagte Atradius-Vorstandsvorsitzender Isidoro Unda in Istanbul. „Eine Kreditversicherung ist in diesen Zeiten wichtiger denn je, nicht nur, um sich gegen Zahlungs-ausfälle zu schützen, sondern auch zur Verbesserung der eigenen Kreditwürdigkeit bei Banken. Mit unserer Niederlassung in Istanbul können wir türkische Unternehmen dabei jetzt vor Ort optimal unterstützen.“
Atradius hatte zu Beginn des Jahres 200 Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen in der Türkei zu Zahlungsrisiken und den erwarteten Auswirkungen der Finanzkrise befragt. Demnach rechnen 78 Prozent der Unternehmen damit, dass sich die Finanzkrise negativ auf den eigenen Umsatz auswirken wird. 76 Prozent glauben, dass damit die Finanzierung des täglichen Geschäfts erschwert wird. 75 Prozent der Befragten erwarten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Fremdkapital. Und rund 70 Prozent gehen davon aus, dass die Finanzkrise zu einer Erhöhung der Kapitalkosten und einer Einschränkung in der Gewährung von Lieferantenkrediten führen wird.
Zahlungsmoral türkischer Unternehmen aktuell auf EU- Niveau
Obwohl die überwiegende Mehrheit der türkischen Unternehmen eine Verschlechterung der Zahlungsmoral voraussagt, haben türkische Firmen aktuell noch kaum mit unbezahlten Rechnungen zu kämpfen. Mit durchschnittlich 54 Tagen setzen türkische Unternehmen zudem Zahlungsziele, die mit denen französischer Firmen vergleichbar sind.
Um sich vor Zahlungsausfällen zu schützen, arbeiten die meisten türkischen Unternehmen mit Vorauszahlungen, Garantien oder Akkreditiven. Nur wenige greifen bisher auf eine Kreditversicherung zurück – im Gegensatz zu Westeuropa. Hier sind es bereits 30 Prozent, Tendenz steigend. In Deutschland, dem wichtigsten Exportland der Türkei, reduzierte sich der Anteil der Vorkassezahlungen zwischen Sommer 2006 und Winter 2007 um mehr als die Hälfte. „Wir sehen ein großes Potenzial im türkischen Markt. Türkische Unternehmen werden sich immer mehr den Zahlungsmodalitäten internationaler Handelspartner anpassen müssen. Mit zunehmender Dynamik der türkischen Wirtschaft wächst auch der Bedarf, Lieferantenkredite gerade im Export entsprechend abzusichern“, so Atradius-Chef Unda.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Köln, 26. Februar 2008 – Kreditversicherer Atradius veröffentlicht repräsentative Studie zu Risiken im Handel mit Indien, China, Russland, Brasilien und Mexiko
Fast alle Unternehmen unterschätzen die Risiken im Handel mit Emerging Markets, bevor sie dort tätig werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Atradius. Der Kreditversicherer ließ über 600 Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen aus sechs europäischen Ländern zu Handelsrisiken in Indien, China, Russland, Brasilien und Mexiko befragen. Die am häufigsten genannten Risiken sind unzureichende Informationen über die Bonität potenzieller Kunden, politische Einflussnahme, ein schwaches Rechtssystem und Korruption. „Mit teils zweistelligen Wachstumsraten bieten aufstrebende Märkte ein enormes Potenzial für deutsche Unternehmen. Diese Chance kann jedoch leicht zur Falle werden, wenn wichtige Informationen zu neuen Geschäftspartnern fehlen und Zahlungen ausbleiben“, so Peter Ingenlath, Chief Market Officer von Atradius. „Gerade beim Eintritt in neue Märkte ist es daher umso wichtiger, sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern.“
Unternehmen ohne Erfahrungen in den jeweiligen Märkten stuften die Risiken grundsätzlich geringer ein als Unternehmen, die bereits dort agierten. So betrachten 32 Prozent der Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in Russland unzureichende Informationen über die Bonität russischer Kunden als hohes Risiko. Dagegen rechnen nur 18 Prozent der international tätigen Unternehmen ohne Geschäft in Russland mit diesem Risiko. 26 Prozent der Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in China sehen ein großes Risiko im schwachen chinesischen Rechtssystem. Aber nur 14 Prozent der international tätigen Unternehmen ohne Geschäft in China stufen dies als nennenswerte Gefahr ein.
Russland wichtigster Handelspartner der Deutschen – größtes Korruptionsrisiko
Der wichtigste Handelspartner der befragten europäischen Unternehmen unter den Emerging Markets ist China. Auf Platz zwei und drei rangieren Russland und Indien. Die deutschen Studienteilnehmer gaben Russland als wichtigstes Exportland an, gefolgt von China und, mit deutlichem Abstand, Brasilien. Russland ist gleichzeitig das Land, dem die Unternehmen das höchste Korruptionsrisiko beimessen. Rund 30 Prozent der Befragten bewerteten Korruption in Russland als beträchtliches bis hohes Risiko. In allen anderen Ländern stuften nur 17 bis 20 Prozent dieses Risiko als so hoch ein. „Kreditauskünfte in Russland geben üblicherweise nicht die wirkliche Eigentümerstruktur und Organisation eines Unternehmens wieder. Firmenbesuche sind daher unabdingbar, um ein realistisches Bild potenzieller Geschäftspartner zu bekommen. Deutsche Unternehmen sollten dafür auf kompetente Partner vor Ort zurückgreifen“, so Ingenlath von Atradius.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
Die komplette Studie „Risks in Trading with Emerging Markets“ steht hier zum Download bereit.
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Amsterdam-Madrid, 28. Januar 2008 – Atradius N.V. und Crédito y Caución, die zweit- bzw. viertgrößten Kreditversicherungsunternehmen weltweit, haben den Zusammenschluss der Unternehmen vollzogen. Die Kreditversicherer werden beide als Teil der Atradius Group am Markt auftreten. Die Atradius Group bietet ihren Kunden in 40 Ländern Produkte und Dienstleistungen rund um Kreditversicherung, Bürgschaften und Garantien, Inkasso, Bonitätsinformationen und verwandte Services.
Paul-Henri Denieuil, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Atradius N.V., kommentierte: „Beide Unternehmen haben diesen Zusammenschluss angestrebt, seit Crédito y Caución im Jahr 2003 Anteilseigner der Atradius N.V. wurde. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die weltweite Kreditversicherungsbranche anzuführen.”
Jesús Serra, Vorstandsvorsitzender von Crédito y Caución, ergänzt: „Wir können jetzt die Stärken beider Unternehmen nutzen. Mit dem Angebot spezialisierter Produkte, die individuellen Versicherungsbedarf abdecken können, und erstklassigem Service, können wir unseren Kunden nun einen breiteren Deckungsschutz zur Verfügung stellen.”
Atradius ist einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung und Inkasso-Diensten. Crédito y Caución ist Marktführer in Spanien und Nummer zwei in Portugal. Als Teil der Atradius Group werden beide Unternehmen ihre lokalen Markennamen behalten, um deren starken Wiedererkennungswert zu sichern.
Isidoro Unda, CEO von Atradius N.V., fasst zusammen: „Unser Hauptanliegen sind unsere Kunden. In der gestärkten Atradius Group werden wir uns vor allem dafür einsetzen, die Bedürfnisse unserer Kunden zu bedienen. Wir haben unsere finanzielle Position gestärkt und unser Service-Angebot optimiert, unter anderem durch die Erweiterung unserer Standorte, insbesondere in Lateinamerika.”
Über Atradius N.V.:
Atradius ist einer der führenden Kreditversicherer mit einem Umsatz von circa 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil von weltweit 24 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich weltweit Handelstransaktionen im Wert von circa 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Inkasso und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Bonitätsinformationen über 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius erhielt von Standard & Poor’s das Rating “A” (outlook stable) und “A2” von Moody’s (outlook stable).
Über Crédito y Caución:
Seit mehr als 75 Jahren trägt Crédito y Caución mit Kredit- und Kautionsversicherungen zum Wachstum von Firmen bei. Das Unternehmen schützt sie vor Insolvenz und Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel. Mit mehr als 70 Büros beträgt der Marktanteil von Crédito y Caución in Spanien nahezu 60 Prozent. In Portugal steht das Unternehmen mit einem Marktanteil von 34 Prozent an zweiter Stelle und ist somit Marktführer auf der Iberischen Halbinsel. Das Unternehmen expandierte kürzlich nach Brasilien. Die Ratings „A“ durch Standard & Poor’s bzw. „A2“ durch Moody’s bestätigen seine Solvenz.
Über Atradius Group nach dem Zusammenschluss:
Die Atradius Group bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Service an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 31 Prozent ist der Konzern der zweitgrößte Kreditversicherer weltweit. Mit ihren Produkten unterstützt die Atradius Group Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Die Atradius Group versichert jährlich weltweit Handelstransaktionen im Wert von rund 465 Milliarden Euro gegen Forderungsausfall. Mitarbeiter in 160 Büros haben Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und treffen täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
Die neue Aktionärsstruktur:
- 64,2 % der Anteile befinden sich im Besitz der
Grupo Compañía Española de Crédito y Caución - 25,0 % der Anteile befinden sich im Besitz der Swiss Re
- 9,1 % der Anteile befinden sich im Besitz der
Deutsche Bank-Tochtergesellschaft DB Equity S.a.r.l. - 1,7 % der Anteile befinden sich im Besitz der
Sal Oppenheim-Tochtergesellschaft Betrados B.V.
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Kreditversicherer Atradius startet KMU-Offensive / Absicherung von Kleinbetrieben gegen Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden
Köln, 10. Januar 2008 – Der Kreditversicherer Atradius hat eine Offensive gestartet, um kleine Betriebe vor einer Insolvenz infolge der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden zu schützen. Das Unternehmen bringt eine Forderungsausfallversicherung auf den Markt, die bereits bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens eines zahlungsunfähigen Kunden 90 % der offenen Forderungen erstattet. „Bisher hatten Kleinunternehmer keine Möglichkeit, sich pauschal gegen eines ihrer größten Geschäftsrisiken - die Insolvenz ihrer Kunden - zu versichern. Diese Schutzlücke schließen wir jetzt“, so Michael Timmermann, Country Manager Atradius Deutschland. Der Anteil der Kleinbetriebe an der Gesamtzahl der Insolvenzen steigt seit Jahren an. 2007 trafen zwei Drittel der Firmenpleiten Unternehmen, die weniger als 500.000 Euro umsetzten. Fast 90 % aller Insolvenzanmelder beschäftigten weniger als zehn Mitarbeiter.
Die Forderungsausfallversicherung „Modula Start“ von Atradius wendet sich an Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zwei Millionen Euro. Sie unterliegt anders als eine klassische Kreditversicherung nicht der Risikoprüfung jedes einzelnen Kunden. Mit Abschluss der Versicherung ist das Insolvenzrisiko aller Geschäftskunden automatisch abgedeckt. „‚Modula Start’ minimiert das Risiko einer Folgeinsolvenz, ohne einen Mehraufwand in der Verwaltung zu verursachen“, so Timmermann. „Damit wird die Handhabung einer Kreditversicherung so einfach wie die einer Auto- oder Hausratversicherung.“ Zusätzlicher Vorteil: Die Police wird von vielen Banken als Kreditsicherheit anerkannt.
Die Forderungsausfall-Police „Modula Start“ wird über das Vertriebsnetz des Atradius-Partners DBV-Winterthur angeboten und bietet für eine Prämie ab 1.500 Euro Versicherungsschutz bis zu 30.000 Euro pro Jahr.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Kreditversicherer Atradius legt Zahlungsmoralbarometer vor
Köln, 22. November 2007. Die Gewährung von Zahlungszielen im Gegensatz zu Lieferungen per Nachnahme oder Vorkasse gewinnen in Zeiten von Kreditkrise und hartem Wettbewerbsdruck immer mehr an Bedeutung. Darauf deuten die Ergebnisse des Atradius Zahlungsmoralbarometers hin, das heute veröffentlicht wurde. Demnach hat sich in Deutschland der Anteil der Vorkasse-Zahlungen als Schutz gegen Forderungsausfälle seit Sommer 2006 mit einem Rückgang von 37 auf 15 Prozent mehr als halbiert. Und auch Schutzmaßnahmen wie Bürgschaften (Rückgang von 14 auf 4 Prozent) haben in den vergangenen 12 Monaten massiv an Bedeutung verloren. „Die Studienergebnisse unterstreichen unsere Beobachtung, dass Lieferantenkredite zunehmend zur kostengünstigen Zwischenfinanzierung genutzt werden – auch als Alternative zu nicht gewährten Bankkrediten. Damit steigt die Bedeutung der Kreditversicherung als Schutz gegen Zahlungsausfälle weiter an“, so Dr. Thomas Langen, Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius. Derzeit sind 38 Prozent der deutschen und 30 Prozent aller befragten europäischen Unternehmen kreditversichert.
Ein Drittel der Unternehmen schutzlos gegen Forderungsausfälle
Mehr als ein Drittel aller befragten Unternehmen ergreifen allerdings keinerlei Maßnahmen zum Schutz gegen Forderungsausfälle. Und fast die Hälfte der Befragten rechnet nicht mit ernsthaften Konsequenzen für ihr Unternehmen, sollte es zur Zahlungsunfähigkeit ihres wichtigsten Kunden kommen. Vier Prozent befürchten in diesem Fall den eigenen Bankrott. „Folgeinsolvenzen sind insbesondere für Unternehmen, die von einzelnen großen Kunden abhängig sind, eine Gefahr, die oft unterschätzt wird“, so Atradius-Experte Thomas Langen.
Im Ländervergleich setzen deutsche Unternehmen mit durchschnittlich 26 Tagen (Italien: 81) zwar die kürzesten Zahlungsziele. Das Kreditrisiko wird damit allerdings nicht wesentlich geringer, denn gezahlt wird gemäß der aktuellen Studie in allen Ländern erst nach Ablauf des Zahlungsziels. „Gerade in Folge einer länger anhaltenden Kreditkrise könnten Unternehmen mit einer hohen Fremdfinanzierung in die Insolvenz geraten“, so Langen.
Über das Atradius Zahlungsmoralbarometer:
In einer umfassenden Studie befragte Atradius von Ende August bis Mitte Oktober 2007 rund 1.200 Unternehmen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden, wie sie die Zahlungsmoral ihrer internationalen Geschäftspartner einschätzen und welche Instrumente sie zur Absicherung ihrer Forderungen einsetzen. Das Zahlungsmoralbarometer erschien am 22. November zum dritten Mal.
Die detaillierten Ergebnisse aller Atradius Zahlungsmoralbarometer finden Sie unter Publikationen/Zahlungsmoralbarometer zum Download.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).
Für weitere Informationen:
Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle Andrea Köhnen
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Kreditversicherer Atradius informiert multimedial
Neue Auflage der Schulungs-CD für Makler und Vermittler vorgestellt
Köln, 20. Oktober 2007 – Versicherungen verkaufen kann nicht jeder und selbst für die erfolgreichsten Makler und Vermittler können neue Produkte mit einer hohen Komplexität eine Herausforderung sein. Vertriebsschulungen helfen zwar, vieles zu erklären. Ihre Nachhaltigkeit ist jedoch oft gering. Deshalb setzt der Kreditversicherer Atradius aus Köln auf intuitiv aufgebautes und damit selbsterklärendes Schulungsmaterial in Form einer interaktiven Schulungs-CD. Darauf gespeichertes Know-how können Vermittler nach einer Schulung immer wieder und überall abrufen, im Auto oder im Büro.
Was ist eigentlich eine Forderungsausfallversicherung und warum ist das Produkt gerade für mich als Vermittler interessant, zum Beispiel zur Kundenbestandssicherung? Die CD-Rom von Atradius gibt die Antworten und liegt nach großer Resonanz nun in der zweiten Auflage vor. Im Mittelpunkt steht ein so genanntes Business-Hörspiel: In szenischen Dialogen wird der Sinn der Absicherung von Forderungsausfällen erklärt. Unternehmer kommen ebenso zu Wort wie Heinz Pütz, Fachautor und Vorstand des Verbands Forderungsmanagement. In den gesprochenen Szenen geht es um die Erfahrungen mit säumigen Zahlern, die ein Unternehmen ganz schön in Bedrängnis bringen können oder um eventuelle Zweifel an der tatsächlichen Wirkung einer entsprechenden Absicherung.
Mit dieser Dramatik bekommen die Dialoge quasi Live-Charakter, da Gespräche zwischen Versicherungsvermittlern und potenziellen Kunden tatsächlich so ablaufen könnten. Zielgruppe sind Versicherungsberater, die im allgemeinen Versicherungsvertrieb tätig sind und die Leistungen einer Forderungsausfallversicherung für den B2B-Markt noch nicht oder kaum kennen. Die Audio-Files der CD können im Auto, zum Beispiel auf der Fahrt zum Kundentermin, angehört werden. Im interaktiven Teil finden Vertriebler Präsentationen für den Termin, Argumentationskataloge, Marktanalysen und Beispiele für Schadensfälle oder auch Q&As zum Thema Kreditversicherung.
Atradius will mit Hilfe der Multimedia-Maklerschulung indirekt die Zielgruppe der einstelligen Umsatz-Millionäre unter den deutschen Unternehmen ansprechen. Hintergrund sind Erhebungen, die zeigen, dass sich nur 10 Prozent aller Gewerbekunden mit einem Umsatz von bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz gegen Zahlungsausfälle schützen.
Die Mulitmedia-CD kann unter Angabe einer Postadresse kostenlos bei Atradius geordert werden.
Kontakt:
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Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Global führender Kreditversicherer sieht Chancen in einem schnell wachsenden Markt
Amsterdam / Istanbul, 11. September 2007. Die Atradius Kreditversicherung hat die Lizenz für den Betrieb des Kreditversicherungsgeschäfts in der Türkei erhalten. Von der Niederlassung in Istanbul aus wird der weltweit bereits in 40 Ländern vertretene Spezialist für Risikomanagement und die Absicherung von Forderungsausfällen landesweit tätig werden – für türkische Unternehmen und die lokalen Niederlassungen internationaler Konzerne. Zur Country Managerin Atradius Türkei wurde Frau Selda Eke, 41, berufen. Zuvor war sie im Risikomanagement und der Entwicklung von Finanzprodukten bei Aon Risk Services in Istanbul tätig.
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung wächst auch in der Türkei die Zahl der Unternehmen, die ihre Lieferantenforderungen absichern wollen. Die Marktdurchdringung von Kreditversicherungen ist jedoch bisher, verglichen mit Westeuropa, gering. „Die Türkei ist derzeit eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Mit seiner Lage zwischen Europa, Asien und den arabischen Golfstaaten ist das Land schon seit Jahrtausenden ein Handelsknoten. Über die Niederlassung in Istanbul wollen wir türkische und internationale Unternehmen nun bei der Erschließung neuer Märkte unterstützen“, sagt Thomas Langen, Atradius Regional Director für Deutschland, Mittel- und Osteuropa.
Isidoro Unda, Chairman und CEO von Atradius N.V. erklärt: „Als global aufgestellter Kreditversicherer spielen wir eine bedeutende Rolle bei der Absicherung des Welthandels. Deshalb ist es ein wichtiger Schritt in unserer weltweiten Wachstumsstrategie, nun auch in der Türkei aktiv zu werden.“
Atradius wendet sich mit seinen Dienstleistungen rund um Forderungsabsicherung und Risikomanagement an Konzerne und Exportunternehmen, die sich gegen Zahlungsverzögerungen oder Zahlungsausfall versichern wollen.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).
Für weitere Informationen:
Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle
Pressesprecherin
Tel.: +49 221 2044 1433
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Kreditversicherer Atradius legt detaillierte Branchenauswertung des Zahlungsmoralbarometers vor
Köln, 30. August 2007 – Die Zahlungsmoral in vielen europäischen Branchen hat sich zwischen Sommer 2006 und Winter 2006/2007 verschlechtert. Zu dieser Einschätzung kommt das Branchen-Spezial des Atradius Zahlungsmoralbarometers, das kürzlich veröffentlich wurde.
„In einigen Branchen wurden Verbindlichkeiten zwar zügiger bezahlt, doch das Risiko eines Forderungsausfalls wird damit nicht wesentlich geringer. Sollte die derzeitige Krise an den internationalen Kreditmärkten länger anhalten, könnten Unternehmen mit einer hohen Fremdfinanzierung in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Eine Absicherung des Forderungsbestands ist deshalb wichtiger denn je“, sagt Dr. Thomas Langen, Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius.
Vor allem die Zahlungsmoral in der Transportbranche wurde von den 1.200 Studienteilnehmern aus ganz Europa schlechter beurteilt als noch im Sommer vergangenen Jahres. Im Schnitt mussten Unternehmer 53 Tage darauf warten, bis ihre Forderung gegenüber dieser Branche beglichen wurden – ein halbes Jahr zuvor waren es noch 43 Tage. Auch die Chemie- und Pharmabranche benötigte deutlich länger, um ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen (59 statt 50 Tage). Häufiger als noch im Sommer 2006 ist es im Winter 2006/2007 in der Tansport- und auch in der Finanzbranche zu kompletten Zahlungsausfällen gekommen. Gleiches gilt auch für das produzierende Gewerbe; allerdings stehen in dieser Branche dem erhöhten Zahlungsausfallrisiko eine deutlich schnellere Bezahlung offener Rechnungen gegenüber: Im Schnitt dauerte es nur noch 48 Tage (Sommer 2006: 60 Tage), bis die Verbindlichkeit erfüllt wurde.
Positiver wurde die Automobilbranche bewertet – hier gab es deutlich weniger Verzögerungen beim Bezahlen und weniger Zahlungsausfälle als noch im Sommer 2006.
Das Branchen-Spezial des Atradius Zahlungsmoralbarometers steht Ihnen hier oder unter der Rubrik Publikationen/Zahlungsmoralbarometer zum Download zur Verfügung. In dem Dokument finden sich detaillierte Angaben zur Zahlungsmoral der 15 wichtigsten europäischen Branchen sowie länderspezifische Auswertungen für Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden.
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
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Andrea Riedle
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Kreditversicherer Atradius sieht Einbruch an den Kreditmärkten als notwendige Korrektur einer Übertreibung
Amsterdam/Köln, 17. August 2007 – Die auf alle wichtigen Finanzmärkte durchschlagende US-Hypothekenkrise könnte sich nach Einschätzung des Kreditversicherers Atradius schon bald auf das Zahlungsverhalten von Unternehmen mit hoher Fremdfinanzierung auswirken. Diese könnten Schwierigkeiten bekommen, ihre Zahlungsverpflichtungen aus Krediten und Lieferantenleistungen zu erfüllen.
„Vor allem Unternehmen mit einem hohen Fremdkapitalanteil nach der Übernahme durch Private-Equity-Firmen stehen unter Beobachtung“, sagt Peter Ingenlath, Chief Market Officer von Atradius N.V., „einige der übernommenen Unternehmen sind dadurch hoch verschuldet. Der Einbruch an den Kreditmärkten, den wir jetzt erleben, markiert das Ende eines ungesunden Trends zu immer geringeren Eigenkapitalquoten bei Firmen-finanzierungen, wobei der Übernahme-Boom durch Private-Equity-Gesell-schaften zu teils irrationalen Finanzierungsverhältnissen geführt hat. Deshalb behalten wir auch die Deals, die noch nicht abgeschlossen sind, im Auge.“
Private-Equity-Transaktionen, bei denen das eingesetzte Fremdkapital mehr als sechs Mal höher ist als das laufende Betriebsergebnis, haben in den vergangen Jahren deutlich zugenommen. Mitte 2007 lag ihr Anteil an allen Private-Equity-Deals bei über 36 Prozent. 2002 waren es nur 4 Prozent aller Transaktionen, die derartig hoch fremdfinanziert durchgeführt wurden.
Atradius hält die erfolgte Korrektur an den Kreditmärkten im Rückblick für unvermeidlich. Zwar seien vor allem Finanzunternehmen und Inves-toren betroffen, der Kreditversicherer rechnet aber damit, dass die Folgen der Krise zunehmend andere Branchen erfassen werden. Der Zeitpunkt der Korrektur erweise sich als günstig, weil die großen europäischen Volkswirtschaften immer noch solide Wachstumsraten vorweisen. Das erlaube den Unternehmen, angemessen hohe Erträge zu erzielen, um ihren Schuldner- und Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kapitalgebern und Lieferanten nachzukommen.
Atradius hält die zu erwartende Anpassung der Risikoprämien für Unternehmenskredite für erforderlich, um die Stabilität der Kreditmärkte wieder herzustellen. Das werde es den Unternehmen erschweren, sich über Fremdkapital in ungesunder Größenordnung zu finanzieren. Ingenlath: „Bei unsicherer Entwicklung des operativen Geschäfts und steigenden Zinsen werden Unternehmen und ihre Aktionäre zweimal überlegen, ob sie ihre Finanzierungskosten voll auf die Unternehmen abwälzen. Als Kreditversicherer unterstützt Atradius Unternehmen sowohl bei der Risikominderung als auch bei der Erweiterung ihrer Geschäfte. Daher würden wir die Senkung der Fremdkapitalquoten solcher Unternehmen sehr begrüßen.“
Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).
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Präsenz soll Beziehungen zu Tessiner Kunden stärken.
Zürich, 19. Juli 2007 – Der Kreditversicherer Atradius betreut seine Kunden in der italienischsprachigen Schweiz ab sofort vom neuen Büro in Lugano aus. Atradius ist bereits seit 1962 mit einer Auslandsniederlassung in der Schweiz vertreten und derzeit Marktführer bei Kreditversicherungen gegen Zahlungsausfälle durch Abnehmer. Lugano ist neben Zürich und Lausanne der dritte Standort. „Viele unserer grossen, international tätigen Schweizer Kunden sind im Tessin ansässig“, sagt Lucien Hofmann, der Generalbevollmächtigte von Atradius für die Schweiz, „bei dem gegenwärtigen Wachstum hier in der Region haben wir uns nun entschlossen, mehr Präsenz vor Ort zu zeigen.“
Der Kanton Tessin ist für Atradius Schweiz eine sehr wichtige Region. Die Kunden kommen vor allem aus den Branchen Stahl, Kohle und der Bauwirtschaft. „Viele italienische Firmen verfügen über eine Niederlassung in Lugano“, ergänzt Vince Capasso, der das Atradius-Büro in Lugano leiten wird, „diese Kunden können wir von hier aus noch besser betreuen.“ Atradius will sich dabei auf klassische Kreditversicherungsdienstleistungen konzentrieren, aber auch auf speziell zugeschnittene Policen zur Absicherung von Einzelgeschäften, Politischem Risiko und Wechselkursschwankungen sowie auf Inkassodienstleistungen des Geschäftsbereichs Atradius Collections.
Ein wesentlicher Bestandteil der Leistungen des Kreditversicherers ist die Kreditprüfung von Unternehmen. „Atradius beschäftigt weltweit rund 600 Mitarbeiter allein für Unternehmensanalysen“, erklärt Vince Capasso. „Die Risikobewertung ist schliesslich ein entscheidendes Element für das internationale Geschäft unserer Kunden, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.“ Insgesamt greift Atradius auf Informationen zu 45 Millionen Gesellschaften weltweit zu und trifft täglich mehr als 12.000 Entscheidungen über Kreditlimite.
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Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).
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